Rumtopf Regatta

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

Traditionell fand die letzte Kielerregatta der Saison am ersten Novemberwochenende am Baldeneysee statt. 17 Kieler gingen zusammen mit etlichen O- Jollen an den Start. Samstag konnten bei abnehmenden SW Wind 3 Wettfahrten gesegelt werden, Sonntag bei stark drehendem Südwind noch eine.

Rumtopf 2022 KVZ 1

Der SCH war mit 2 Booten vor Ort, Oli und Katja sowie meine Tochter Anna mit mir.
Wir hatten leider etwas Pech und mussten kurz vor dem Start der letzten Wettfahrt die Segel bergen und uns reinschleppen lassen. Unser unterer Ruderbeschlag war gebrochen…

Rumtopf 2022 KVZ 2

Insgesammt konnte der SCH die Plätze 3 und 4 erreichen. Vielen Dank an den ETUF für die schöne Veranstaltung.

Rumtopf 2022 KVZ 3

Jörg und Anna GER 200

Meisterschaft der Meister in Hamburg auf der Alster

Geschrieben von Jörg Friedlein und Daniel Scheer am .

Nach 3 Einladungen, bei denen ich aus Zeitgründen immer absagen musste, hat es diesmal geklappt.

Der amtierende Deutsche Meister im KZV Michael Hotho vom Steinhuder Meer brauchte noch Mitsegler für die Meisterschaft der Meister. Daher haben Daniel und ich entschieden dort zusammen mit Michael zu starten.

Meister Meister 2022

Die Veranstaltung fand im Bundesliegaformat auf J 70 statt und es war eine Regatta, an der nur antierende Meister geladen waren.

25 Crews gingen an den Start, es wurden Fleetraces mit 7 Booten gesegelt. Aufgrund der Leichtwindbedingungen konnte jede Mannschaft nur 4 Rennen segeln. Mit den Plätzen 2,4,2,4 haben wir uns für das Finalrennen qualifiziert. Damit war noch alles drin und wir freuten uns auf ein letztes Rennen, dessen Plazierung das Endergebnis sein sollte.

Allerdings wurde dieses Rennen leider aufgrund von mangelndem Wind nicht mehr gestartet. Somit wurden wir 7. von 25 Booten. Wir hatten uns für das Finalrennen noch eine bessere Plazierung vorgenommen, waren aber mit dem 7. letztendlich  hochzufrieden. Insgesammt eine tolle Veranstaltung mit starken Gegnern und wenig Wind.

Daniel und Jörg

Unterwegs mit dem Schwertzugvogel

Geschrieben von Katja Babik am .

Ende September haben wir, Oliver und Katja, für unseren Next Generation – Zugvogel, den wir bisher als Kielzugvogel gesegelt sind, auch eine Schwertzugvogel-Ausrüstung gekauft. Noch in der gleichen Woche haben wir den Kiel ausgebaut, das Schwert eingebaut, die Masten getauscht und die Segel gewechselt. Direkt am Wochenende nach dem Kauf sind wir am Töppersee in Duisburg damit an den Start gegangen. Standardmäßig steht seit 1994 neben der Segelnummer als Nationenkennzeichen ein GER im Segel. Unseres beinhaltet lediglich ein altes G. Die Segelnummer mit 3811 ist auch noch älter als unsere Rumpfnummer mit 3838. Das machte uns nichts aus.

Oli und Katja Schwerter

Nachdem wir am Samstag bei sehr turbulenten Windbedingungen frühzeitig am Steg angelegt hatten, ersegelten wir am Sonntag bei immer noch böigen, aber bei weitem nicht mehr so starken drehenden Böen einen zweiten und einen dritten Platz. So konnten wir trotz der beiden fehlenden Wettfahrten von Samstag den fünften Platz erringen.
Zwei Wochen später fand auf dem Nachbarsee, dem Elfrather See in Krefeld, die nächsten Schwerter-Regatta statt. Die Ausrüstung haben wir bis dahin nochmal überarbeitet und optimiert und konnten mit den Plätzen 3, 5 und 3 am Samstag in die Regatta starten. Wasser bekamen wir am Samstag genügend von oben, als hätte jemand die Dusche über uns aufgedreht. Über Nacht trockneten wir unsere Sachen und konnten am Sonntag bei schönstem Segelwetter noch eine lange Wettfahrt mit Platz 3 abschließen. In der Endabrechnung wurden wir folglich mit drei dritten Plätzen auch Gesamtdritte.
Zurück in Hattingen haben wir innerhalb von einer Stunde unseren Next Generation in einen Kielzugvogel zurück verwandelt und sind wie weitere drei Boote vom SC Hattingen zur Niederrhein-Meisterschaft nach Duisburg gefahren.

Niederrhein Meisterschaften der KZV mit 4 SCH Booten

Geschrieben von Julian Schmid am .

Nicht ein, nicht zwei, nicht drei, sondern ganze 4 Boote mit Besatzung vom SCH gingen in Duisburg diese Jahr an den Start. Wie immer ausgerichtet vom Duisburger Yacht Club auf der Sechs-Seen Platte ging es ein Wochenende mit solider Beteiligung von 13 Booten über den Wolfsee. Unser Verein war gut vertreten von Marco Hill und Gero Skopp auf „Rappelkiste“, Katja Babik auf „Next Generation“ als Vorschoterin, Daniel Scheer und Julian Schmid auf „Elodea“ und Oliver Babik mit Lars Flasche auf „Undercover“.
Dank kurzer Anreise und erster Startmöglichkeit erst um 14 Uhr, wurde am Samstagmorgen ganz entspannt eingekrant, bevor es dann bei 3-5 bft auf den strategisch anspruchsvollen Wolfsee ging. Mit nahen Ufern, Inseln, viel Landabdeckung und damit verbundenen Drehern war hier die Strategie mit entscheidend, auch wenn man manchmal dann auch doch nur auf die Privatböe hoffen konnte.
So ging dann die erste Wettfahrt los, bei der das Feld immer wieder durcheinander gemischt wurde. Im einen Moment hatte man einen halben See Vorsprung vor der nächsten Gruppe, im nächsten hörte man es hinter sich plätschern, während die Boote mit Privatböe heranschossen. Andersherum ging das Spiel natürlich auch und so taten sich immer wieder große Lücken zwischen den Gruppen auf.
Wettfahrt zwei sollte ähnlich werden, mit vielen spannenden Fights vorne und hinten im Feld, bei denen sich die Boote des SCH auch wieder vorne behaupten konnten. Die dritte und letzte Wettfahrt des Tages hatte dann etwas weniger Wind, jedoch waren dafür umso mehr Nerven gefragt. Vier Boote kämpften vorne um die Wettfahrt, meist nur um wenige Bootslängen von einander entfernt. Nach engen Downwinds, die das ganze Feld wieder zusammenschoben und Kreuzen, bei denen die Seitenwahl Regatta entscheidend war, setzte sich hier wieder die „Elodea“ durch, während „Undercover“ sich auf Platz drei behaupten konnte, was besondere Erwähnung verdient, da es für Lars die erste Regatta in der noch jungen Segelkarriere war.

Niederrhein Meisterschaft 2022 Feld


Nach einem Erfolgreichen ersten Tag gab es dann eine gutes Essen vom Ausrichter, der uns trotz Krankheitsausfall des allbekannten Wirts, Albert, sehr lecker versorgte.
Wind gab es auch am Sonntag, jedoch aus einer für den See ungünstigen Richtung. Gesegelt werden konnte dennoch, sodass eine vierte und letzte Wettfahrt gestartet wurde. Auch hier gab es wieder einen Schlagabtausch nach dem anderen, auch wenn sich das Feld durch unterschiedliche Windfelder über fast die ganze Bahn erstreckte. Die Crews des SCH kamen dennoch gut mit den Bedingungen klar, sodass die Plätze 1-3 an den Verein gingen.

Auch in der Gesamtwertung spiegelte sich das segelerische Können der Hattinger Crews wieder. Daniel und Julian belegten nach vier ersten Plätzen in vier Wettfahrten den klaren ersten Platz und erzielten damit ihren ersten gemeinsamen Regattagewinn. Auf Platz zwei schoben sich mit der letzten Wettfahrt Katja und ihr Steuermann Wolfgang Nawroth vom WRK. Oliver und Lars folgten auf Platz 4 und auch Marco und Gero erzielten mit Platz 7 ein gutes Ergebnis.
Nach einer kleinen Stärkung blieb uns dann nur noch übrig die Boote anzuhängen und uns nach einem erfolgreichen und schönen Wochenende von der Sechs-Seen Platte zu verabschieden.
Danke an die Ausrichter und an die Wettfahrtleitung, die mit viel Gespür für den Wind uns immer wieder gute Wettfahrten lieferte!

Niederrhein Meisterschaft 2022 Teilnehmer

J/70 Euro in Hyéres - Segeln unter Profis

Geschrieben von Jacob Niewiarra am .

J/70 Euro in Hyéres - Segeln unter Profis

Crew: Holger Neuhaus, Arne Wittemer, Jacob Niewiarra, Hendrik Ismar

In diesem Jahr fand die Europameisterschaft in der J/70 Klasse an der Côte d’Azur statt. 88 gemeldete Boote aus mehr als ein Dutzend Ländern, auch von Übersee, da auch die Weltmeisterschaft wenig später in Monaco stattfinden sollte.

Nach einer erfolgreichen Anreise und dem Vorbereiten des Bootes, inklusive Vermessung der Segel und Rumpf, konnte am Montag mit einem practice race der seglerische Teil der Veranstaltung beginnen... Sonne, Welle, Wind und tiefblaues Wasser erwarteten uns.

Gesegelt werden sollten in den kommenden fünf Tagen 14 Wettfahrten in der Rade d’Hyéres zwischen französischem Festland und der Îls de Porquerolles. Der Wetterbericht kündigte für die erste Hälfte der Tage leichte bis moderate Windbedingungen an. In der zweiten Hälfte sollte die Region die Ausläufer des Mistrals zu spüren bekommen. Ein Starkwind, der das Rhône-Tal hinunter bläst und sich dann über der Mittelmeerküste auffächert.

Auf dem Wasser konnten wir das hohe Niveau anderer Regattateilnehmer bemerken. Auch wenn wir gute Manöver und Kurse segelten, war es kaum möglich, dabei nennenswerte Vorteile herauszusegeln. Sodass wir uns bei den Zieleinläufen meist im hinteren Mittelfeld platzierten.

Trotz der bekannten Wettervorhersage für die Woche entschied die Wettfahrtleitung sich in den ersten zwei Tagen vermehrt für Startverschiebungen. Dadurch konnten nach zwei Wettfahrttagen erst drei Rennen beendet werden. Mit zunehmender Windstärke wurde auch das Segeln immer anspruchsvoller. Gerade auf Downwind-Kursen konnten wir uns durch gute Bootskontrolle einen Vorteil gegenüber anderen Teams verschaffen und auf diese Weise einen 39. Platz erkämpfen. - Unser bestes Ergebnis bei diesem Event!

Am letzten Tag hatte der Mistral die Küste fest im Griff. Bei Windgeschwindigkeiten von zum Teil über 30 kn war kein Segeln mehr möglich. Ein Versuch der Wettfahrtleitung, uns nach mehreren Stunden unter AP an Land wartend auf die Regattabahn zu schicken, hatte außer nasser, salziger Kleidung für uns, ein unfreiwilliges Badevergnügen für ein anderes deutsches Team und wahrscheinlich den ein oder anderen Materialschaden bei diversen Booten, keinen Erfolg.

So kamen nach vier Segeltagen sieben Wettfahrten zusammen und wir konnten uns über einen 59. Platz von 88 in der Gesamtwertung erfreuen. Was sich bei einem genauen Blick in die Teilnehmerliste aller 88 Crews als ein zufriedenstellendes Ergebnis darstellt. Denn die Dichte an ehemaligen Gewinnern von Olympiamedaillen oder anderen großen Segelwettkämpfen war sehr hoch. Der Titel des Europameisters ging nach Großbritannien.

Jacob Niewiarra, Arne Wittemer

Ankerlaterne 2022, RS500

Geschrieben von Mirco und Jacob am .

Wie schon im letzten Jahr, stand für diesen Saisonabschluss die Regatta “Ankerlaterne” am Steinhuder Meer im Kalender. Dieses Jahr wurde auch gleichzeitig die Open German Nationals für die RS500-Klasse ausgerichtet. Mit 17 gemeldeten Booten ein eher größeres Feld für eine RS500 Regatta.

Für den ersten Wettfahrttag war Wind von 15 bis 17 kn in Grundwindstärke und Böen über 22kn vorhergesagt – Genau unser Wind! Pünktlich ging es aufs Wasser. Die erste Wettfahrt wurde gestartet. Die über das Weserbergland heranziehenden dunklen Wolken brachten zunächst nur etwas Regen. Doch schnell frischte der Wind auf und die Böen wurden stärker. Eine Bahnverkürzung ermöglichte der Wettfahrtleitung das Beenden der ersten Wettfahrt, bevor sturmartige Winde einsetzten - Zu viel für manch eine Crew, die lieber das gekenterte Boot bei zum Teil nur hüfttiefem Wasser, zurück in den Hafen schoben. Startverschiebung und warten an Land.

Erst nachdem mehrere Tiefs mit Starkregen und Hagel durchgezogen waren, konnte es am späten Nachmittag wieder auf die Regattabahn gehen, wo noch zwei weitere Wettfahrten bei moderaten Bedingungen gesegelt wurden. Bei der Rückfahrt in den Hafen des austragenden Vereins ging bereits der Mond über dem Fliegerhorst Wunsdorf auf. An Land wurden wir direkt am Steg mit kleinen Snacks und Getränken versorgt.

Für den folgenden Tag war die Windvorhersage sehr mäßig. Da von den acht ausgeschriebenen Wettfahrten am ersten Tag nur drei (sechs waren geplant) gesegelt wurden, bestand der Ehrgeiz der Organisatoren darin, auch bei sehr schwachem Wind die Regatta fortzuführen. Anders als am Vortag ging es bei blauem Himmel und Sonnenschein in die Mitte des Sees, um im Verlauf des Tages insgesamt vier Wettfahrten unter herausfordernden Schwachwindbedingungen zu bestreiten.

Am Ende konnten wir einen 13. Platz in der Gesamtwertung erreichen. Der 1. Platz ging, wie schon im letzten Jahr an ein Geschwisterpaar aus Tschechien. Der 2. Platz wurde von einer britischen Crew belegt, gefolgt von niederländischen Mitstreitern. Der Dank gilt der Baltischen Seglervereinigung Steinhude und allen Helfern, die sich für das Gelingen der Veranstaltung eingesetzt haben.

 

Mirco Gantenberg / Jacob Niewiarra

505er WM in Cork

Geschrieben von Arne Wittemer am .

Meine Anreise erfolgte ausnahmsweise per Flugzeug nach Cork, da Alexander vorher schon die französische Meisterschaft gesegelt war und das Boot schon überführt hatte.

Die WM war seit Beginn der Coronapandemie eine der ersten 505er Regatten, die wieder sehr international vertreten war. Teams aus 11 Nationen (USA, GBR, AUS, GER, IRL, RSA, SWE, FRA, DEN, CAN, SUI) mit vielen Weltmeistern und Olympiateilnehmern sind angetreten.

Cork war die Hoffnung aller Starkwindsegler, was sich am ersten Trainingstag zeigte. 20kn mit Strom gegen Wind zauberten eine schwierige Welle und einen anstrengenden ersten Tag. Das soll es dann aber auch schon gewesen sein mit dem vielen Wind.

Am nächsten Tag bereiteten wir das Boot auf die Vermessung vor, passende Segelauswahl, einige Vorbereitungen auf die PRE WORLDS, eine Regatta die sowohl die Teams als auch die Wettfahrtleitung auf die WM vorbereitet.

Der erste Tag der PRE WORLDS wurde schwierig. Leichter Wind, starke Winddreher und doch immer mal wieder Böen. Wir waren mit den Platzierungen 8, 8 und 36 sehr zufrieden für den Tag.

Tag zwei hatte ähnliche Wetterbedingungen, allerdings ein bisschen konstanteren Wind. Die Platzierungen 9, 20 und 11 waren das Ergebnis. Was in Summe für einen 7. Platz reichte bei 70 gestarteten Teams. Man muss allerdings wissen, dass die PRE WORLDS immer auch als Vorbereitungsregatta genutzt wird. Einige Teams segeln nicht ins Ziel oder segeln nicht alle Wettfahrten mit. Wir wussten mit diesem Ergebnis vorsichtig umzugehen. Gewinner der PRE WORLDS waren Nathan Bachelor und Sam Pascoe (GBR 9240) vor Stuart Mcnay und Caleb Paine (USA 9245)

Ein Tag Pause vor der WM war für die letzten Vorbereitungen nötig. Boot polieren, Rig erneut durchgucken und kontrollieren, ob der Trimm stimmt.

Erster Tag WM: aufgrund von wenig Wind gab es eine Startverschiebung an Land. Nachmittags ging es dann mit Hoffnung auf Seabreeze aufs Wasser, wo eine weitere Startverschiebung folgte. Nachmittags setzte ein leichter Wind ein, es wurde gestartet. Mit Bahnänderung konnte dann bei leichtem Wind das erste Rennen ins Ziel gesegelt werden. Wir wurden 11 und waren sehr zufrieden.

Der zweite Tag hatte noch weniger Wind, so dass es keine Möglichkeit auf Rennen gab.

Der dritte Tag sah ähnlich aus, aber der Druck auf die Wettfahrtleitung wurde größer, also wurde versucht im Hafen zu segeln. Cork ist einer der größten Naturhafen der Welt, man hat also viel Platz aber eben doch zu wenig für 77 505er und eine Weltmeisterschaft. Zwei Rennen wurden zwar gestartet, aber aufgrund von zu wenig Wind oder Drehern über 40° wieder abgebrochen. Ergebnis immer noch nur ein Rennen.

Der vierte Tag ist grundsätzlich als Pause-Tag geplant, kann aber bei zu wenig Rennen auch zum Segeln genutzt werden. Aufgrund der Vorhersage von noch weniger Wind blieb es aber bei einem Pause-Tag, der für einen Ausflug nach Cork genutzt werden konnte.

Der fünfte Tag und es kam Wind. Aus dem Hafen raus war ein langer Weg aufgrund der Abdeckung, aber draußen erwarteten uns 10-12kn Wind, ziemlich konstant im Vergleich zu den letzten Tagen. Es konnten 3 gute Rennen gesegelt werden, bei denen die linke Seite des Kurses sehr dominant war. Dies war für uns leider erst zu spät klar. Wir segelten die Plätze 24, 33, 30 und hofften auf einen guten letzten Tag.

Der letzte Tag: nochmal etwas bessere Bedingungen als zuvor. Etwas mehr Wind und strahlende Sonne. Wir hatten einen schlechten Start, da unser Großsegel im Moment des Startes aus dem Fallenschloss gesprungen war und wir uns erstmal ganz hinten einsortieren mussten. Nachdem das Problem behoben war, mussten wir uns nach vorne kämpfen. In diesem Rennen wurden wir 43., was unser Streicher wurde. Die beiden weiteren Rennen liefen besser, aber auch nicht gut. Wir wurden 28. und 39.

Beeindruckend gewonnen haben Stuart Mcnay und Caleb Paine (USA), zweite wurden Nathan Batchelor und Sam Pascoe (GBR), dritte wurden Peter Nicholas und Luke Payne (AUS), vierte und damit auch beste deutsche wurden Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff.

In Summe war es ein schönes Event, das mal wieder zeigt: Training ist alles.

Es geht weiter!

Arne Wittemer und Alexander Holzapfel (PSVK)

Meine erste Regatta am Gardasee

Geschrieben von JanFriedlein am .

Dieses Jahr haben mein Vater und ich zum ersten Mal gemeinsam an der Kielzugvogel Regatta Internationale teilgenommen. Wir sind am 4.10 am Segelclub Circolo Nautico Brenzone angekommen. Am Mittwoch dem fünften began die Regatta offiziell mit der Steuermannsbesprechung gegen 11 Uhr, und wir sind noch vier Wettfahrten, bei etwa drei Windstärken und abschwächenden Wind, gesegelt. Der erste Tag war schwierig, da es die erste Regatta des Jahres für uns war. Wir erzielten einen siebten, einen vierten und einen fünften Platz. Am Abend gab es eine Weinverkostung und ein gemeinsames Abendessen vom Veranstalter. Am darauffolgenden Tag gab es gegen 8:30 Uhr die erste Wettfahrt mit den, für den Gardasee typischen, starken Nordwind am Morgen. Das war unsere erste gewonnene Wettfahrt mit viel Spaß bei rasender Gleitfahrt raumschots. Nach einer Mittagspause fand um 14 Uhr die nächste Wettfahrt statt. Wir konnten bei dem typischen schwachen Südwind am Nachmittag nur einen fünften Platz ergattern. Nach der Wettfahrt wurden die anderen Läufe des Tagen aufgrund von Flaute verschoben. Am Freitag, dem letzten Tag, gab es ,wie bereits am Vortag, eine Wettfahrt am Morgen, bei welcher wir wieder den ersten Platz belegten. Am Nachmittag trieben wir ein weiteres Mal als erste ins Ziel und in der letzten Wettfahrt erreichten wir den vierten Platz. Insgesamt wurden wir dritte mit einem Punkt Abstand zum Zweiten.

Meine erste Regatta am Gardasee

Jan Friedlein GER200

Vereinsmeisterschaft 2022

Geschrieben von Robert Dedden am .

Folgende Teams gingen an den Start:

Team-Nr. Steuermann/-frau Vorschoter-/in
1 Oliver Babik Katja Babik
2 Udo Scheer Jessica Clafflin
3 Deming Huan Elli Müller
4 Rainer Skrotzki Lars Grünhagen
5 Angela Gantenberg Jan Langner
6 Dag Werner Are Werne
7 Robert Dedden Gitti Eilering
8 Jan Bank Adam Zimek
9 Marian Scheer Günter Krause

 

Die Boote wurden durch Zufall oder Absprache den Teams zugeordnet. Bei den Vorläufen und im Zwischenlauf zu der Vereinsmeisterschaft segelte Team 1 gegen 2, 3 gegen 4, usw.. Die Sieger und das Team, das am knappsten verloren hatte kamen in die Zwischenrunde.
Bei zunächst sehr schwachem Wind ( ca. 1-2 Bft) konnte die erste Wettfahrt gegen 11 Uhr gestartet werden. Es gab einige sehr spannende Wettfahrten die oft erst auf den letzten Metern entschieden wurden. Gegen Ende wurde der Wind aber etwas stärker, aber er drehte öfters sehr, so dass die Luvtonne mal im Osten und mal im Westen an Backbord zu runden war. Die Ergebnisse der einzelnen Läufe sind in der Tabelle dargestellt.
Im Finale segelten drei Teams:

Ergebnisse:

Da Team 9: Marian Scheer/Günter Krause beide Finalläufe gewann, wurden sie 2022 die Vereinsmeister des Segel-Club-Hattingen.

Zweite wurden Oliver Babik/Katja Babik

Dritte wurden Robert Dedden/Gitti Eilering.

Die Läufe im Einzelnen:

  Team (weiß) Team (blau) Sieger
Lauf V1

1

Oliver/Katja

2

Udo/Jessica

1

Oliver/Katja

Lauf V2

3

Deming/Elli

4

Rainer/Lars

3

Deming/Elli

Lauf V3

6

Dag/Are

5

Angela/Jan

6

Dag/Are

Lauf V4

7

Robert/Gitti

8

Jan/Adam

7

Robert/Gitti

Lauf V5

9

Marian/Günter

4

Rainer/Lars

9

Marian/Günter

 

  Team (weiß) Team (blau) Sieger
Lauf Z1

3

Deming/Elli

1

Oliver/Katja

1

Oliver/Katja

Lauf Z2

7

Robert/Gitti

6

Dag/Are

7

Robert/Gitti

Lauf Z3

9

Marian/Günter

6

Dag/Are

6

Marian/Günter

 

  Team (weiß) Team (blau) Sieger
Lauf F1

1

Oliver/Katja

7

Robert/Gitti

1

Oliver/Katja

Lauf F2

7

Robert/Gitti

9

Marian/Günter

9

Marian/Günter

Lauf F3

9

Marian/Günter

1

Oliver/Katja

9

Marian/Günter

Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft 2022, vorab

Geschrieben von Annette Diehl am .

Dank Robert Dedden fand heute unsere Vereinsmeisterschaft bei herrlichem Sonnenschein, aber leider recht wenigem Wind statt. 9 Crews fanden sich, die um den Titel segeln wollten.

Vereinsmeister wurden Marian Scheer und Günter Krause vor Oliver und Katja Babik. Dritter wurde Robert mit seiner Frau Gitti.

Vielen Dank an alle, die zur erfolgreichen Durchführung beigetragen haben:

Robert fürs Organisieren, Daniela Gantenberg fürs Grillen, Würstchen und Brötchen, Katja für den Kuchen und Daniel fürs fotografieren und Motorboot schrubben, und allen weiteren, die teilgenommen und mit geholfen haben. EIn ausführlicher Bericht folgt zeitnah von Robert!

 

Köln Cup der Optisegler geht an den SC Hattingen

Geschrieben von Annette Diehl am .

Vergangenes Wochenende gewann unser Optisegler Lev Lepeshov den Köln-Cup der Optimisten am Liblarer See. Er konnte sich bei nordwestlichem Wind zwischen 3 bis 5 Bft.  mit drei ersten Plätzen gegen seine Konkurrenz durchsetzen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Weitere Bilder findet ihr in der Galerie.

Deutsche Meisterschaft im Kielzugvogel

Geschrieben von Katja Babik am .

Deutsche Meisterschaft im Kielzugvogel

Vom 06. bis 10.09.2022 fand die Internationale Deutsche Meisterschaft im Kielzugvogel am Simssee im Südosten Bayerns statt. Vom SCHa waren Sabine Koslowski mit ihrem Steuermann Wolfgang Schwill vom Staffelsee und Oliver und Katja Babik dabei.

Sabine und Wolfgang waren bereits am Wochenende zuvor bei der Simssee-Kanne, einer Ranglistenregatta, am Start, während Oliver und Katja erst am Dienstag zur Vermessung anreisten. Vor Ort angekommen wurde direkt ein Stellplatz für das WoMo zugewiesen, das Boot mittels eines Movers in Richtung See gebracht, einchecken, aufbauen, Vermessung und Kranen. Zwei Stunden nach Ankunft konnte ein erster Probeschlag gemacht werden, naja ein Probetreiben trifft es eher. Immerhin konnten wir testen, ob wir alles richtig zusammengebaut hatten.

Am Abend folgte die Eröffnung der IDM mit 31 Startern. Die vielen fleißigen Hände in der Küche zauberten frische Salate, dazu gab es was vom Grill und der Bierwagen war geöffnet. Der ortsansässige Trachtenverein und Blaskapelle rundeten den Abend auf der überdachten Terrasse ab.

Am Mittwoch konnten wir das schöne Wetter genießen, aber Wind für Wettfahrten gab es nicht. Abends wurde ein Ausflug zum Rosenheimer Herbstfest angeboten. Donnerstag durften wir bei Zeiten aufs Wasser, bekamen aber zwei Stunden nur Wasser von oben ab und warteten auf eine Startmöglichkeit. Schließlich konnten wir eine Wettfahrt durchziehen, welche Sabine mit Platz 8 und wir mit Platz 12 beendeten, bevor im Hafen wieder auf Wind gewartet wurde. Um 18h kam nochmal eine Brise, welche aber scheinbar nicht ausreichend zum Auslaufen war. Schließlich wurde der Segeltag mit einer Wettfahrt beendet und am Abend gab es Steckerlfisch vom Grill mit selbstgemachten Salaten. Freitag schafften wir in der Mittagszeit tatsächlich eine weitere Wettfahrt. Diesen Wind hatte kein Wetterbericht hervorgesagt. Sabine belegte dabei den 15. und wir den 5. Platz und hatten durch das Durcheinanderwürfeln im Feld Platz 6 inne. Leider blieb es bei der einen Wettfahrt. Am Abend gab es eine weitere bayrische Köstlichkeit: Ente mit Blaukraut und Semmelknödel. Samstag: die Entscheidung stand an. Das große Zittern: kommt der Wind wie angekündigt? Das hat am Donnerstag schon nicht geklappt. Mit Hängen und Würgen schaffte der Wettfahrtleiter, dass die ersten Boote voll in der Sollzeit ins Ziel kamen, brach die Wettfahrt dann aber noch ab, nach Protest wurde diese dann aber doch noch gewertet. Alle SCHa Teilnehmer schafften es vor Abbruch der Wettfahrt ins Ziel und wurden mit dieser Platzierung schließlich auch gewertet. Für die anderen gab es eine Wertung aus dem Mittel derer übrigen Wettfahrten, mindestens aber 17 Punkte. Bis zum Abend war aber nicht klar, mangels Protestverhandlung, was mit dieser Wettfahrt passieren würde. Da weiterhin zunächst kein Wind da war, warteten die Teilnehmer im Hafen. Schließlich ging es mittags doch nochmals zurück aufs Wasser, mit böigem Wind und Drehern, weitere vier Wettfahrten folgten, so dass wir Samstag insgesamt fünf Wettfahrten segelten und einen Deutschen Meister aus sieben Wettfahrten ermitteln konnten. Michael Hotho und Jochen Wiepking (92 Jahre alt) vom Steinhuder Meer sind neuer Deutscher Meister im Kielzugvogel, Vizemeister aus Duisburg und von der Bever sind Manfred Brändle und Joachim Heinz, gefolgt von Elisabeth und Herbert Kujan vom Forggensee als Dritte. Sabine belegte mit Wolfgang einen guten 12. Platz und wir, Oliver und Katja, haben unsere Wettfahrtserie beendet, indem wir mit Abstand die letzte Wettfahrt gewonnen haben. Schließlich haben wir den sechsten Platz errungen und vom DSV eine Urkunde erhalten.

Das nervige Warten auf Wind haben wir mit Spielen, guten Gesprächen, Zeit mit netten Menschen überbrückt. Morgens hat man sich ein wenig überfahren gefühlt, vermutlich von einem Zug. Keine 100m von uns entfernt verlief die Bahnstrecke München - Salzburg 😩

Vielen herzlichen Dank an die vielen Ehrenamtlichen, die uns diese schöne Zeit beschert haben und herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten und Teilnehmer!

2022 IDM 1

2022 IDM 2

2022 IDM 3

Lev gewinnt Opti-Cup am Baldeneysee

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am vergangenen Wochenende hat unser Optisegler Lev Lepeshov den Opti-Cup der 64. Essener Segelwoche am Baldeneysee gewonnen. Mit drei Siegen und einem 2. Platz konnte er sich bei "schaurigem" Wetter, vor allem am Samstag, bei den Opti B-Seglern durchsetzen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Lev ist der 2. von rechts.

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie!

50 Jahre Revival Regatta der olympischen Segelwettbewerbe in Kiel

Geschrieben von Daniel Scheer am .

50 Jahre Revival Regatta der olympischen Segelwettbewerbe in Kiel
Mitte August wurde das 50Jahre Jubiläum der Olympischen Spiele mit einer großen Regatta im Kieler Olympiahafen gefeiert.
An den Start gingen die Bootsklasse Drachen, Star, FD und Tempest. Die Bootsklasse FD segelte Ihre Deutsche Meisterschaft und die Tempest Klasse ihre Weltmeisterschaft aus. Die Tempest ist ein offenes Kielboot, das etwas größer als ein Kielzugvogel ist, jedoch zusätzlich noch ein Spi und ein Trapetz besitzt.
In der Tempest Klasse segelten 33 Teams um den Weltmeistertitel, darunter Oliver und Daniel vom SCH, die als Vorschoter an den Start gingen. Oliver segelte mit Herbert Kujan vom Forgensee und Daniel durfte bei Alexander Morgenstern vom Duisburger Yachtclub aufs Schiff.Revival_Regatta_1

Hier der Bericht der Weltmeisterschaft aus Sicht von Daniel:
Am Sonntag, den 14.08.2022 trafen wir abends in Kiel ein. Am Montag nach der Vermessung der Schiffe konnten wir den restlichen Tag zum freien Training nutzen. Dabei zeigte sich Kiel von seiner besten Seite, denn es waren 3 bis 4 bft, die Sonne schien und es waren angenehme 24°C.
Am Dienstagnachmittag startete dann die Trainingswettfahrt, bevor es Mittwoch richtig losgehen sollte.
Die Trainingswettfahrt fand direkt vor dem Hafen auf Bahn „Hotel“ statt. Der Wind kann mit 2-3 Bft von Land. Dies erinnerte stark an die Bedingungen, die wir vom Baldeneysee kennen und so kamen wir als zweiter an der ersten Luvabahnmarke an. Am Ende dieser Trainingswettfahrt fuhren wir als 5. durchs Ziel.
Am Mittwoch sollten dann die offiziellen Wettfahrten beginnen. Da der Wind jedoch immer schwächer wurde, gab es lange Startverschiebung im Hafen. Am späten Nachmittag wurde dann noch ein Lauf bei wenig Wind gesegelt. Diesmal kamen Herbert und Oliver besser mit dem Wind klar und wurden neunter.
Im Laufe der Woche wurde der Wind immer mehr und am Samstag hatten wir dann sogar mal eine Wettfahrt mit 5 bis 6bft.
Am Ende konnten alle 9 geplanten Wettfahren gesegelt werden. Dabei haben Alexander und ich den Platz 6 ersegelt und Herbert und Oliver sind auf dem sensationellen 4ten Platz gelandet. Die beiden haben sogar den Preis für die wenigsten Punkte ohne Streicher gewonnen.
Insgesamt war es ein spektakuläres Event vor einer tollen Kulisse bei bestem Wetter. Dazu kommt noch der großartige Support an Land von Katja und Elisabeth. Viel mehr geht bei einer solchen Regatta einfach nicht.

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