J70 WM in Porto Cervo (IT)

Geschrieben von Lorenz M am .

Holger, Daniel, Oliver und Arne waren in der vergangenen Woche bei der J70 WM in Porto Cervo, welches an der Nordküste Sardiniens liegt. Wegen widrigen Wetters konnte an den ersten Tagen nicht gesegelt werden. Schließlich kamen 3 Läufe zustande mit den Platzierungen 27, 53 und 28, so dass es am Ende zu einem gutem Platz 38 von 79 in der Silber Wertung reichte.

Hier ein paar sehenswerte Videos des Veranstalters:

Tag 1:

Tag2: immer noch zu viel wind :(

Tag 3:

Tag 4:

Letzter Tag:

SKS-Prüfung bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am vergangenen Wochenende haben vier Vereinsmitglieder ihre SKS-Prüfung auf dem Ijsselmeer bestanden:

SKS Prüfung 2017 3a

Herzlichen Glückwunsch an Ingo Löbbert, Roman und Valeria Rogulenko und Sebastian Fuchs!

Euch allen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Ein ausführlicher Bericht dazu kommt noch von Ingo Löbbert...!

Mit der Caravella zu der 24 Uurs Regatta

Geschrieben von Johanna Heckmann am .

Am 25.08.17 starteten wir mit einer Bavaria 38 mit dem Namen „Caravella“ im Hafen von Stavoren zur 24 Stunden Regatta.  Wir, das sind Skipper Christian Schulze, Bernd Christen, Thorsten Ballo, Mirco Gantenberg, Stephanie Heckmann und ich.

caravella 2 20170918 1886670879caravella 1 20170918 1883592378 Nach einigen Hindernissen, wie die fehlende Drei-Farben-Laterne, schafften wir es mit Segeln hoch, Motor an und ein bisschen Schwung bei Flaute die Startlinie zu überqueren. Dann dümpelten wir auf dem Weg zu unserer ersten Tonne, der LC1, hin. Wir umrundeten anschließend die Sport-A an Backbord. Über die Sport-D und die KG kamen wir zu der Schleuse in Enkhuizen, die uns ins Markermeer brachte. Inzwischen war es schon dunkel, die zweite Schicht hatte begonnen und zum Glück kam ein wenig Wind auf. Für mich war es ein tolles Erlebnis, mitten in der Nacht die Yacht zu steuern und mich nur nach den Lichtern und dem Kompass zu richten. Mit mehreren Schichtwechseln und vielen Fotos von Stephanie wurde es dann Morgen und die ganze Mannschaft war wieder an Deck. Unsere Tour durchs Markermeer war wie folgt: Von der Schleuse ging es von KG10, welche wir an Backbord ließen, zu der ganz im Süden liegenden Sport-J. Von dort ging es dann zu der EA2 und zur Schleuse zurück. Nachdem wir die Tonnen KG, Sport-D und KR-A gerundet hatten fuhren wir um die WV19 ins Finish. Und von dort aus in den Hafen von Medemblik. Dort wurden wir herzlich von vielen Menschen begrüßt. In der ganzen Zeit an Bord wurden wir super von Thorsten bekocht, trotzdem freuten wir uns alle auf einen Burger in Medemblik.

caravella 3 20170918 1605325888Nach einer einigermaßen ruhigen Nacht, einer endlos langen Siegerehrung und mehreren Zusammentreffen an der Ergebnisliste dümpelten wir dann bei Windstärke Null nach Stavoren zurück. Wir hatten so wenig Fahrt, dass wir um das Boot herum schwammen und uns aus Fendern ein Floß bauten.caravella 4 20170918 1163149759

 

 

 

Die Zeit zwischen dem 23.08, unserem Anreisetag, und dem 28.08, unserem Abreisetag, war sehr schön. Mir hat das Segeln mit den Anderen an Bord viel Spaß gemacht und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin.

Johanna Heckmann

Vereinsmeisterschaft ohne Wind

Geschrieben von Annette Diehl am .

Leider ist unsere Vereinsmeisterschaft wegen Windmangel nicht zustande gekommen. Trotzdem war es ein netter Vormittag bei spätsommerlichen Temperaturen und leckerer Dönninghaus-Currywurst, die Daniel besorgt hatte. Die Kinder haben die Gelegenheit zum Kanufahren genutzt und ein Plausch mit den anderen Vereinsmitgliedern ist ja nicht zu verachten...

Vielen Dank an die Organisatoren Peter, Robert, Rolf und Daniel und an die, die segeln wollten...!

Gatica bei der 24 Uurs Delta Lloyd Regatta

Geschrieben von Ingo Löbbert am .

Bericht vom „Kustzeilers 24 Uurs Zeilrace“
Am vergangenen Wochenende jährte sich zum 53. Mal die traditionelle 24-Stunden-Regatta, ausgerichtet von der „Niederländischen Vereinigung der Küstensegler“ auf dem Marker- und IJsselmeer sowie der Waddenzee. Wie schon im letzten Jahr nahmen zwei Boote mit Crews des Segelclub Hattingen teil, eine davon waren wir auf der „Gatica“, bestehend aus Skipper Jörg Friedlein, Annette Diehl, Oliver Babik, Christian Lauterbach, Sebastian Fuchs und mir (Ingo Löbbert). foto6crew 20170830 1814254797
Ziel der Regatta ist es, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Meilen zu segeln. Dabei gilt es jedoch, nicht einfach durchs IJsselmeer zu kurven, sondern festgelegte Strecken („Rakken“) abzufahren, die jeweils durch Tonnen gekennzeichnet sind. Gewertet werden die Längen der Strecken, nicht aber die tatsächlich gesegelten Seemeilen.
Gemeldet waren 461 Boote, tatsächlich losgesegelt sind 418 und das Ziel erreicht haben letztlich noch 370 Crews, deren Ausdauer an der einen oder anderen Stelle schon gefordert wurde. Gestartet werden konnte an 14 Häfen des Marker- oder IJsselmeers (je nach zugeteilter Gruppe zwischen 19.00 Uhr und 19.45 Uhr), jedoch war das Ziel für alle, nach frühestens 23, höchstens 25 Stunden in Medemblik über eine der beiden Ziellinien zu segeln. foto1 sonne 20170830 1515193068Wir entschieden uns nach eingehender Analyse der Windvorhersage für Enkhuizen-Süd als Starthafen, wo wir exakt zu unserer Startzeit um 19.45 unter Spi gen Süden über die Startlinie fuhren. Wir hatten bereits auf der Anfahrt vor dem Start nach Enkhuizen festgestellt, dass sich unser Verklicker nicht so frei bewegte wie es sein sollte und allenfalls grobe Schätzungen anzeigte, nur leider nicht mehr daran gedacht, diese „Kleinigkeit“ zu reparieren.
Nachdem wir also im Markermeer die ersten zwei Stecken (hin und zurück) gefahren waren, wurde kurzerhand beschlossen, dass in der Schleuse Enkhuizen, in der wir unter Motor fahren durften, am Großfall das Großsegel kurz durch Annette ersetzt wurde und diese im Bootsmannstuhl mitsamt Sprühdosen und Taschenlampe um 23.00 Uhr zur Reparatur den 14m-Mast hinaufgezogen wurde.
Am Ausgang der Schleuse, mit wieder halbwegs funktionierendem Verklicker und nun wieder einem Großsegel am entsprechenden Fall ging es entlang der vorgegebenen Rakken direkt Richtung Norden durch das IJsselmeer bis zur Schleuse bei Kornwerderzand. Dabei galt es bei 12 Knoten Wind und guter Fahrt über Grund in erster Linie, die teilweise große Menge an Lichtern anderer Segelboote einigermaßen im Blick zu halten, um keine Kollision zu riskieren. Um 3 Uhr morgens wurde – genau rechtzeitig mit Beginn des ablaufenden Wassers in der Waddenzee - geschleust. Hier zeigte sich die große Erfahrung der Routiniers an Bord, die bereits am Start geplant hatten, gegen 3 Uhr genau dort sein zu wollen – Hut ab, wie ich finde.
Mit ablaufendem Wasser, der Uhrzeit entsprechenden Dunkelheit und einigen unbeleuchteten Tonnen auf der Strecke wurde entschieden, den Ostwind zu nutzen und unter Spi dem Fahrwasser Richtung Den Helder zu folgen – hier stellte dann übrigens die 3-Farben-Laterne im Masttop ihre Beleuchtungstätigkeit ein. Im Texelstrom erreichten wir bei 2 Knoten Strom zunächst eine Geschwindigkeit von 10 Knoten über Grund und änderten unsere Richtung ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als auch der Strom kenterte. Da die Windvorhersage abnehmende Stärke vorausgesagt hatte entschieden wir uns für den kurzen „Rakken-Rückweg“ zur Schleuse bei Den Oever und genossen im starken Gezeitenstrom eine Art „Flusssegeln“, wie es Oliver treffend bezeichnete. Bei der Entscheidung, in Den Oever zu schleusen, ging es allen in erster Linie um das Ankommen im Ziel. Bei der Alternative, die ganze Strecke bis Kornwerderzand zurückzufahren, bestand die Gefahr, bei einschlafendem Wind den Weg nicht mehr zu schaffen – was für uns das Ende der Regatta bedeutet hätte, da wir das Zeitlimit zur Ankunft überschritten hätten. Aus heutiger Sicht vielleicht die falsche Entscheidung, denn diesen Rückweg, der deutlich mehr Seemeilen bedeutete, haben einige andere Yachten erfolgreich gemeistert, während wir kurz hinter Den Oever im IJsselmeer in eine Flaute geraten sind und bei exakt 0 Knoten Wind und spiegelglatter See von Insekten umringt wurden.

img wind00 20170830 2076283312Als uns der Wind nach einigen Stunden wieder beglückte, reichte es genau, den vorgegebenen Strecken folgend pünktlich nach mehr als 23 Stunden in Medemblick über die Ziellinie zu segeln.

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Auf jeden Fall war es ein tolles Segelwochenende, wir hatten viel Spaß und Glück mit der Sonne, die uns an allen Tagen begleitete.
Und wo sind wir schließlich gelandet? – Bei insgesamt 98,97 gesegelten „Rakken-Meilen“. Da es verschiedene Wertungen gab und die Gatica in der „Tocht-Gruppe“ gewertet wurde – die die erreichten Meilen bei diesen unterschiedlichen Booten über einen „Leistungsfaktor“ bewertet- erreichten wir von 240 Booten in dieser Wertungsgruppe den 40. Platz.

Elodea gewinnt in Eich

Geschrieben von Oliver Babik am .

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Wo und was ist EICH, auch ich habe mir diese Frage gestellt als ich diese Regatta im Kieler Terminkalender entdeckt habe. Ein Blick auf die Landkarte zeigt ein Baggersee mit direkter Verbindung zum Rhein etwas südlich von Mainz. Am Freitag angekommen zeigte sich direkt bei der Frage nach dem Getränk der Wahl wo genau wir waren: rot oder weiß - willkommen in Rheinland-Pfalz. Zur Begrüßung gab es neben leckerem heimischen Wein eine schmackhafte Brotzeit. Gesegelt wurde dann ab Samstag. Bei dieser Regatta habe ich Heiko (aus Karlsruhe), meinen Vorschoter kennen gelernt, ein netter und guter Segler. Bei drei bis vier Windstärken starteten wir gut in die Wettfahrten, die wir jeweils schon ab der ersten Luvtonne anführten und uns dann auch nicht mehr einholen ließen. In Wettfahrt drei klappte es mit dem Start bei uns leider nicht so wie geplant und wir gingen als Vorletzter um die erste Boje. Eine Runde weiter waren wir auf Platz zwei und in der dritten der vier Runden konnten wir die Führung wieder übernehmen und gewannen dann auch diese Wettfahrt. Es waren vier Wettfahrten mit einem Streicher ausgeschrieben, somit standen wir als Sieger fest :-)

Samstagabend lud dann der Segel Club Eich alle Teilnehmer zu seinem Sommerfest ein, es gab leckeres Essen, Bier, Wein und auch live-Auftritte einiger Mitglieder, ein buntes Programm.

Am Sonntag segelten die anderen neun Kieler noch eine Wettfahrt bei wenig Wind während wir bereits auskranen konnten. Somit gewannen wir den Wanderpreis, die Eicher Glasenuhr, die seitdem bei uns schlägt.

Eine sehr schöne und familiäre Regatta, die auf Grund des Gewinns des Wanderpreises auch wieder auf dem Terminkalender bei uns stehen wird.

Euer Oliver

Die Efsix wartet auf euch an der Bever

Geschrieben von Annette Diehl am .

beverAb sofort liegen zwei "Schlüsselmäppchen" mit dem Schlüssel und der Benutzerkarte für die Benutzung der Efsix an der Bever in unserem Schapp am See. Weitere Infos zur Nutzung und die Adresse findet ihr bei der Bootsreservierung. Bei Fragen könnt ihr euch auch gerne an unseren Bootswart Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an mich (vorsitz@segelclDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

Viel Spaß an der Bever!

Elodea in Steinhude

Geschrieben von Oliver Babik am .

Nein, das Steinhuder mehr hat keine Elodea-Probleme, wir waren zur Kieler Regatta dort angereist :-)

Dieses Jahr fand zwar diese Regatta mal im Sommer statt, kalt und windig war es aber dennoch. Am Samstag wurde bereits um 11 Uhr gestartet und wir Stephanie Diegel (WRK) und ich segelten vier Wettfahrten von je ca. einer Stunde bei 3-4Bft. Meist wurden wir 5., einmal gelang uns aber auch ein 2. Platz bei generell sehr drehenden Winden. Am Sonntag standen dann noch zwei Wettfahrten bei ähnlichen Bedingungen auf dem Programm, auch dabei änderte sich an unser Platzierung, dem 5. Platz (leider nur 10 Teilnehmer) nichts mehr. Sabine Koslowski kam zusammen mit Martin Vogler (EKEH) auf Platz 7.

Ein gemeinsames Abendessen und ein Frühstück von der Flotte Steinhude am Sonntagmorgen rundeten auch das Programm an Land ab.

2018 findet dann auf dem Steinhuder Meer die Meisterschaft der Kieler statt...

Schöne Grüße

Oliver

Bericht vom NRW Cup 2017

Geschrieben von Arne Wittemer am .

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Zum wiederholten mal fuhr die J70 JooJanta GER 439 zum NRW Cup nach Lelystad. Das SailingTeam JooJanta bestand an diesem Wochenende aus Holger, Susanne, Arne und Peter vom Segel-Club Hattingen. Nach 12 Startern im vergangenen Jahr waren für dieses Jahr 17 Boote gemeldet wovon 16 starteten. Auch niederländische Teilnehmer waren nun in der Vorbereitung auf die J70-WM in England beim NRW-Cup dabei. Bei traumhaftem Wetter (Sonne + warme Temperaturen) reisten wir bereits am Mittwoch an und konnten dann in Ruhe das Boot aufbauen und zum ersten Start am Donnerstag um 15 Uhr zum Regattagebiet fahren. Wir hatten bei erst leichtem Wind und später auffrischendem Wind starke Probleme mit dem Trimm und mussten uns so mit zwei 11. Plätzen für diesen Tag zufrieden geben. Leider hatte sich der Tag auf dem Wasser sehr gezogen da die J70-Gruppe zu schlechten Zeiten ins Ziel fuhr und so auf die anderen Startgruppen warten musste. An Land ergaben sich dann ein paar neue Erkenntnisse bzgl. des Trimms, die wir sofort versuchten umzusetzen und hofften auf den nächsten Tag. Dieser startete auch deutlich besser und steigerte sich zum Ende hin und wir beendeten den Tag mit einem gewonnenen Lauf.

Am Letzten Tag war die Wettfahrtleitung nach dem Start der anderen Startgruppen auf die Langstrecke nur für die J70 Klasse da, so dass die Rennen schnell nacheinander gestartet werden konnten und wir die Plätze 3, 5, 4, 7 segelten.

Am Ende reichte dies für den 5. Platz in der Gesamtwertung, einen Punkt hinter dem drittplatzierten.

SailingTeam JooJanta
GER439
Holger, Susanne, Arne, Peter

 

Medemblik Trophy im Kieler

Geschrieben von Oliver Babik am .

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Am vergangenen Wochenende fanden in Medemblik, Niederlande, bei spannenden Windbedingungen 6 Wettfahrten auf dem IJsselmeer statt. Es war alles dabei, Hitze, Kälte, Flaute und Wind. In der ersten Wettfahrt drehte der Wind während der Wettfahrt um 90 Grad. Die Wettfahrtleitung reagierte auf jeden Dreher prompt mit der entsprechenden Bahnänderung. Trotzdem unschön wenn man beim Dreher auf der falschen Seite ist :-(

Zwischen dem 2. und dem letzten Platz ersegelten wir (Oliver Babik und Uta Stiefken, YCBL) sonst meist Plätze im Mittelfeld, das sehr hart umkämpft war. Insgesamt ersegelten wir den 7. Platz von leider nur 12 Teilnehmern.

Auch Sabine Koslowski war wieder an der Vorschot von Martin Vogler von SKEH unterwegs, belegte aber trotz guter Phasen in vielen Wettfahrten einen der hinteren Plätze. Es war eine tolle Veranstaltung mit leider viel zu wenigen Teilnehmern.

J 70 EM 2017 – In der Wiege des Regattasegelsports

Geschrieben von Arne Wittemer am .

20170606 181218 030 20170705 1472782716Am Samstagmorgen des Pfingstwochenendes machten wir uns um 04:00 auf den Weg nach Hamble, GBR, zur J70 Europameisterschaft. Nach 12 Stunden Fahrt und der „Schnellfähre“ ab Calais waren wir dann um 15 Uhr Ortszeit am Hafen, stellten das Boot ab und konnten direkt beginnen alles weitere vorzubereiten. Als erstes wurde das Apartment (anfänglich Bed&Breakfest, ab dem zweiten Morgen nur noch Bed) bezogen welches in vier Minuten fußläufig zum Club lag und betrieben Aufgabenteilung. Zwei Leute Boot überarbeiten, zwei Leute einkaufen. Am Ende des Tages war also das Boot fast wieder im Neuzustand und der Kühlschrank prall gefüllt.

Für den nächsten Morgen lag dann Einchecken, Aufbauen, Vermessung und Einkranen (mit einem Reachstacker) an. Wie geplant waren wir dann mittags mit unserem Programm fertig, konnten das Boot im Hafen liegen lassen und uns nochmal für einen ersten Trainingsschlag stärken.
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Es war für uns alle das erste Mal auf den Solent. Mit 1,5kn Fahrt über Grund (Vollgas!) unter Motor raus aus dem Hamble River bei auflaufendem Wasser und dann endlich die Segel hoch und los. Wir machten uns ein paar Stunden mit dem Revier vertraut, testeten mit einigen Gegnern und waren mit dem Tag zufrieden. An Land merkten wir dann im Laufe des Abends das wir Bramble Bank wohl knapp verfehlt hatten und markierten uns diesen Punkt nochmals sorgfältig. Die Monegassen und die Amerikaner hatten an gleicher Stelle 2h früher Grundberührung Downwind bei 15knt Boatspeed. Auf dieser Sandbank Bramble Bank wird einmal im Jahr ein Cricketmatch zwischen dem Island Yacht Club von der Insel Cowes und unserem ausrichtenden Royal Southern Yacht-Club ausgetragen (Die spinnen die Briten 😊 um mit den Worten von Obelix zu sprechen).

Das Practice Race am nächsten Tag bei durchaus starkem Wind (Vorhersage 23knt in Böen bis 30kn) schenkten wir uns dann (nur 10 gestartete Boote) und schauten uns das Spektakel von Land aus an. Am Ende des Tages war dann noch die Eröffnungsfeier im Royal Southern Yacht Club inkl. Skippers-Meeting und auch hier scheint sich der Trend mit einer Vorsitzenden (hier: Commodore) durchgesetzt zu haben. Als Wettfahrtleiter wurde ein PRO vorgestellt, der zweimal bei Olympia im Finn gesegelt hat. Das hat man auch nicht alle Tage. Sportlicher Anspruch konnte also auch von der Wettfahrtleitung erwartet werden. Perfekt informiert werden die Teilnehmer während der Regatta über VHF und zusätzlich über eine WhatsApp-Gruppe. Einfach gut.

Der nächste Tag startete recht ernüchternd: Startverschiebung! Wegen zu viel Wind. Dies änderte sich auch den Tag über nicht, so dass wir noch einen Tag an Land verbrachten. Ein Ausflug für einen Blick über den Tellerrand brachte uns nach Portsmouth, wo wir in Old Portsmouth weiterhin einen Blick auf einen stürmischen Solent hatten. Leider führte ein Bemerken einer riesigen Halle mit GBR-Logo nicht zu einer Anregung unserer Gehirnzellen, so dass das wir die verwaiste Basis des Ben Ainslie Americas Cup Teams nicht besichtigten :-(

An den folgenden drei Tagen wurden dann bei fast durchgehend Wind über 25kn, 9 Wettfahrten gesegelt. Der Eindruck des gestählten Wettfahrtsleiters konnte bestätigt werden. Der Wind wurde immer als noch segelbar (Windlimit Average 25kn) eingestuft. Die Böen (durchaus mal 10min lang) wurden anscheinend nicht berücksichtigt. Wir konnten die Plätze 29, 19, 32, 32, 25, 28, 23, 32, 20 segeln und waren im Großen und Ganzen zufrieden. Weniger Sonnenschüsse hätten das Ergebnis allerdings verbessert. Auch Profis haben bei diesen Bedingungen teils Probleme und auch unter den Top 10 gab es immer wieder Kenterungen (Lee und Luv!) zu beobachten. Gesamt landeten wir auf dem 27. Von 42 Plätzen mit internationalem Feld, gespickt mit diversen Olympiateilnehmern, Welt- und Europameistern und Profis. Europameister wurde (wie im Vorjahr) Petit Terrible mit Claudia Rossi ITA 853. Noticia aus Spanien mit dem früheren J/80-Weltmeister Luis Martín Cabiedes José María Torcida auf Platz 2 vor den Amerikanern US 49 Peter Duncan auf Platz 3. Bester Amateur wurde die Royal Thames Yachting Academy mit Tim Gratton auf Platz 5 der Gesamtwertung. In der Amateur(Corinthian)-Wertung belegen wir den 11. von 23. Booten.

Nach entspanntem Auskranen, Entsalzen von Innen und Außen (Boot, Segel und Crew) und Verpacken, ging es dann am nächsten Morgen wieder in die Heimat mit großer Freude auf die nächste Regatta.

SailingTeam Joojanta
GER 439
Holger, Oliver (WYD), Arne, Peter

Bericht von der Kieler Woche (J70 Team JooJanta)

Geschrieben von Christina Stadler am .

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1. Tag:

1. Regattatag für die J70 auf der Kieler Woche. Nachdem Daniel und Jörg vom Segel-Club Hattingen gestern mit ihren Mitseglerinnen Birte und Jessica schon fleißig trainiert haben, mussten sie heute erst einmal die schwere Gewitterfront abwarten bis es aufs Wasser ging. Wir wünschen der Crew der JooJanta viel Spaß und Erfolg.

2. Tag:

Die ersten beiden Regattatage auf der Kieler Woche sind vorüber. Das Sailing Team JooJanta hatte gestern einen super 11. Platz erzielt. Heute ging es bei 29 kn raus auf die Bahn Foxtrot. Im ersten Lauf kamen sie als 19. durchs Ziel. Im 2. Lauf waren sie auf Platz 10, hatten dann aber vor dem Ziel 2 Sonnenschüsse und wurden auf Platz 22 weiter gereicht. Insgesamt stehen sie nun auf Platz 22. Morgen soll der Wind ganz wenig nachlassen.

3. Tag:

Wieder viel Wind, bis 35 Knoten. Wir sind 3 Läufe gesegelt Plätze 20,22 und 30 Bei der Rückfahrt von der Bahn kam es ganz dicke, Kiel Leuchtturm hat Spitzenwerte von 36kn gemessen. Es war nett anzusehen, wie die 470er reihenweise gekentert sind… 

Letzter Tag:

Wind, Wind, Wind

Am letzten Tag haben wir unseren zweiten und letzten Gennaker zerrissen und mussten die letzte Wettfahrt aufgeben.

 

Fazit:

Platz 25 von 43 – ich hatte auf Leichtwind gehofft, Daniel und ich sind extra mit 2 „leichten“ Mädels gesegelt. Wir waren etwa 80 Kilo zu leicht.

Für einen Tag Training sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.

 

J70 macht Spaß !

Danke an die Eigner, Daniel und Holger. 

 

 

Mehr Bilder in der Fotogalerie

Bericht vom NRW Cup 2017

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

Beim NRW Cup in Lelystad haben viele Segler von SCH Teilgenommen: Die J70 von Daniel und Holger mit Holger, Susanne, Peter und Arne auf Platz 6 von 16, dann eine gecharterte X34 mit Dietrich und Jacob ( Platz 9 von 11 in der ORC 1 Klasse ) sowie auf der Gatica die ganze Familie Friedlein unterstützt von einer Freundin von Anna.

Wir sind als Familiencrew ohne Spi und mit der Selbstwendefock in der Yardstickgruppe gestartet.
Bei den tollen Wetter mit moderatem Wind und viel Sonne hatten wir viel Spaß. Der zweite Platz in unserer Gruppe war unerwartet gut und bei der Siegerehrung wurde Kai mit seinen 5 Jahren als jüngster Teilnehmer aller bisher durchgeführten NRW Cups geehrt.

Bericht von der 505 Frühjahrsregatta in Bad Zwischenahn

Geschrieben von Peter Kruse und Arne Wittemer GER 8750 am .

Während am Kemander See die letzten Vorbereitungen für die Hattinger Segeltage auf Hochtouren liefen, machten wir, Arne Wittemer und Peter Kruse, uns auf den Weg nach Bad Zwischenahn, um dort unsere erste 505er Regatta der Saison zu segeln.
Nach einem kleine Zwischenstopp am Dümmer erreichten wir noch am Freitagabend bei Regen und Temperaturen unter zehn Grad das Vereinsgelände des Zwischenahner Segelclubs. Neben einer neuen Wettfahrtleitung erwartete uns dort eine ebenfalls neue Gastronomie, die uns jedoch gewohnt gut bewirtete.