49. Regatta Internationale am Gardasee

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

731FC6DB-01B5-46CF-9BD6-6DD3C6815121Mein Vater Reiner und ich wollten Anfang Oktober noch etwas mediteranes Segeln am Gardasee erleben und haben uns auf den weiten Weg nach Italien gemacht.
Ausgeschrieben waren 8 Wettfahrten an drei Segeltagen mit dem Samstag als Reservetag.Da immer ordentlich Wind war, sind wir an drei Tagen gesegelt und brauchten den Reservetag nicht. Dieses Jahr war es ehr Starkwindsegeln bei 22-24 kn Wind. Selbst der sonst moderate Südwind setzte nach kurzer Flaute sehr heftig ein, allerdings eher quer zum See, womit interessantes Speedsegeln halbwind mit der Restwelle von achtern möglich war.
Insgesamt sind wir dritte von dreizehn Teilnehmern geworden. Kommendes Jahr im Jubiläumsjahr der Kieler ( 60 Jahre KZV) findet die 50. Regatta internationale statt. Der Veranstalter hat sich dafür jetzt schon ein Jubiläumsprogramm ausgedacht!

GER 200 Jörg und Reiner Friedlein

Joojanta GER 439 bei der J/70 Worlds 2019 in Torquay, England

Geschrieben von Jacob Niewiarra am .

image008

In diesem Jahr wurde vom 1. bis 7. September die Weltmeisterschaft in der J/70 Klasse vom Royal Torbay Yacht Club in Torquay, England ausgetragen. Der Blick auf die Teilnehmerliste der ca. 80 Meldungen aus über 25 verschiedenen Nationen verriet, dass es gegen hochkarätige Profisegler und unzählige Welt- und Europameister aus diversen Klassen, sowie aktuelle und frühere Olympiasieger und -teilnehmer an den Start gehen würde. Neben einer Gesamtwertung wird in der J70-Klasse eine extra Wertung für Crews bestehend aus Amateuren, durchgeführt. Auch hier wird der Titelweltmeister „J70 Corinthian World Champion“ verliehen. Über 40 Crews wurden jedoch mit dem Status „Profi“ (Groupe 3) geführt.

Der Großteil der Crew der Joojanta, bestehend aus Holger und Arne sowie Felix Wagner ging es bereits in der Nacht auf Samstag mit dem Auto in den Südwesten von England. Ich konnte mich erst in den frühen Sonntagmorgenstunden auf den Weg machen, da ich bis Samstagnachmittag die IDM im Kielzugvogel am Wannsee gesegelt habe. Glücklicherweise ging alles glatt bei Reise über Bristol, sodass ich keine acht Stunden nach Verlassen des Hauses in Berlin bereits auf dem vermessenen und gekranten Boot in der Bucht vor Torquay saß.

image005Am Sonntag war für 14:00 ein Practice-Race angesetzt. Neben einem kompletten Rennen wurde uns dabei die Möglichkeit gegeben, einige Starts zu fahren. Da es für uns das erste Mal war, dass wir in dieser Konstellation auf dem Boot zusammensaßen, nutzen wir die Gelegenheit noch etwas zum Trainieren. Am Abend dann wurden die Veranstaltung offiziell vom Club-Präsidenten im Rahmen einer kleinen Feier eröffnet.
Am Montagmorgen ging es dann für die ersten drei Rennen von insgesamt 14 in die Bucht hinaus. Bei nördlichem, über Land kommenden Wind ging es pünktlich um 11:00 mit dem Startverfahren zur ersten Wettfahrt los. Bedingt durch „allgemeine Rückrufe“ und Winddreher verging einige Zeit bis es hieß „clear start“. An der Luv-Tonne angekommen, staunten wir nicht schlecht, als wir diese als 11. Schiff umrundeten. Zurück am Lee-Gate, konnten wir den Anblick von knapp 70 bunten Gennacker von vorne genießen. Am Ende konnten wir die 1. Wettfahrt mit einem 12. Platz beenden. – Ein voller Erfolg! Die darauffolgenden Wettfahrten wurden ebenfalls erfolgreich, im Mittelfeld platziert, gesegelt.

Am folgenden Tag wurden wieder drei Wettfahrten gesegelt. Der Wettfahrtleiter und sein Team des RTYC sorgten auf souveräne Weise für einen planmäßigen und gut organisierten Ablauf der Wettfahrten, von dem „Kieler-Woche“ und Co. noch lernen könnten. Nach diesem Wettfahrttag konnten wir unsere Platzierung in der Tabelle im Mittelfeld beibehalten. Zurück im Hafen wurde man mit lokalen Köstlichkeiten, Bier und Gin Tonic versorgt.

image001Der Mittwoch begann deutlich windiger als die Tage zuvor. Bei entsprechenden Bedingungen wurde das Downwind-Fahren für den ein oder anderen immer mehr zur Herausforderung. Dank der vielen Erfahrung von Holger und Arne, blieben uns größere Baustellen erspart und konnten so weiterhin unsere Platzierung im Mittelfeld festigen. Gerade bei Gennaker-Kursen konnten wir Plätze zu Booten mit zum Teil Profibesetzungen gut machen und nach den Zieldurchfahrten das Treiben der Nachzügler in Ruhe beobachten.

Auch am Donnerstag konnten wir unsere Platzierung weiter verteidigen. Bei weniger Wind als am Vortag, aber nicht weniger Spaß und Leidenschaft am Segeln wurden wieder drei Wettfahrten gesegelt. Der Wind dieses Mal sehr löchrig und häufig drehend.

Am letzten Tag sollten nur noch zwei Wettfahrten gesegelt werden. Bei starken Wind ging es zum letzten Mal hinaus in die Bucht. Bei über 20 Knoten wind konnten wir unsere Erfolgsserie fortsetzen und belegten am Ende den 46. von 77 Plätzen. In der Amateur-Wertung sogar den 14 von 36. Mit deutlichem Abstand nach hinten, konnten wir als bestes deutsches die Heimreise am Samstagmorgen antreten.

 

Weitere Bilder

Cologne Cup der RS500 in Pulheim

Geschrieben von Charlotte, Mirco, Angela, Jan am .

Am Morgen des 7. Septembers ging es für Angela, Mirco, Daniel, Jan und Charlotte auf nach Pulheim zum Cologne Cup der RS 500 und Open Bic.

5d992089 f90a 48ea b551 004692b1b085 20190910 1587141013

Das sind sie von links: Charlotte, Angela, Mirco, Jan, Daniel ist der Fotograph, mit unserem vereinseigenen neuen RS500. Vielen Dank an die Doerken-Stiftung für die großzügige Unterstützung beim Kauf des Bootes.

Gegen 13 Uhr sollte das erste Mal gestartet werden, was sich aber aufgrund des wenigen und drehenden Windes erst mal nach hinten verzögerte. Nach einiger Zeit wurde die Startverschiebung dann aber aufgehoben und sowohl die Open Bics als auch die RS 500 wurden gestartet. Bei ziemlich wenig Wind dümpelten alle zur Tonne, doch an der Leetonne schlug das Wetter auf einmal um und nicht gerade wenige Boote wurden von der plötzlichen Böe weggefegt. Die Wettfahrt wurde dann erstmal abgebrochen, da es auch noch anfing zu gewittern. So warteten wir den Nachmittag über an Land, bis wir am Ende des Tages schließlich doch noch drei Wettfahrten segeln konnten. Dabei schafften Mirco und Angela einen ersten, dritten und vierten, während Daniel und Charlotte als erster an der Luvtonne mit Gennaker kenterten und jeweils den 5. von 5 gestarteten Booten machten.

5d992089 f90a 48ea b551 004692b1b085 20190910 1587141013

Jan hielt im Open Bic mit und fuhr dabei im hinteren Drittel. Die Windbedingungen blieben aber mäßig, da man teilweise mit Gennaker zur Luvtonne segeln musste. Mit Panoramablick auf einen kräftigen Regenbogen ging es abends wieder an Land, wo uns leckeres Essen vom Grill erwartete. Am nächsten Morgen ging es für uns viel zu früh gegen halb acht los, sodass wir pünktlich zum Frühstück in Pulheim ankamen. Nachdem es erst nach einer ziemlichen Flaute aussah, frischte der Wind tatsächlich auf, sodass wir sogar ganze 4 Wettfahrten segeln konnten. Bei Daniel und Charlotte klappte es dann doch noch deutlich besser als am Vortag, sodass sie es in der zweiten Wettfahrt unter den nun 7 gestarteten Booten irgendwie als erster ins Ziel schafften. Zwischen den Wettfahrten ging erst Mirco, dann Angela unfreiwillig eine Runde baden. Da sie aber insgesamt besser fuhren, reichte es bei ihnen für einen tollen 2. Platz,

51e2c954 ec9a 42e1 8a45 34128501a745 20190910 1314044799

während Daniel und Charlotte auf Platz 4 in der Gesamtwertung landeten. Jan erreichte den 16. Platz bei den Open Bics (18 gestartete Boote). Wieder an Land stillten wir unseren Hunger mit leckeren Schokobrötchen und verpackten den RS500, der nun Teil des SCHs ist und zurrten diesen ordentlich auf dem Trailer fest. Anscheinend nicht ganz so ordentlich, denn nach einigen Metern auf dem Parkplatz löste sich schon der erste Spanngurt, was wir aber glücklicherweise früh genug bemerkten. So erreichten wir dann sicher den Kemnader See, wo wir das Boot endlich abladen konnten und es nun zum Segeln bereit steht.

24 H Regatta IJsselmeer

Geschrieben von Jonatan Spohn am .

IMG_5766
Dieses Jahr haben Jörg, RIclef, Jacob, Jan und ich (Jonatan) die 24h Regatta auf dem IJsselmeer bestritten, wobei wir mit dem Boot von Jörg, der Gattica gesegelt sind. Alles begann am Freitag morgen, als wir uns um 8 Uhr bei Jörg Zuhause getroffen haben, um nach Holland zu fahren. Wir hatten blauen Himmel und eine angenehme Temperatur. Auf dem Weg nach Holland haben wir dann noch Jan auf einem Autobahnparkplatz eingesammelt. Endlich war die Crew vollständig. Als wir in Holland angekommen sind, mussten wir uns erstmal im Supermarkt um die Verpflegung kümmern. Daraufhin haben wir das Boot beladen und segelklar gemacht. Die Regatta sollte nämlich um 19 Uhr abends starten und wir mussten uns noch einen geeigneten Startort überlegen. Nachdem wir uns dann für den Start im Markermeer von Lelystadt aus entschieden haben, sind wir sofort auf Kurs gegangen, um rechtzeitig in Lelystadt anzukommen. Um 18 Uhr haben wir die Schleuse vom IJsselmeer in das Markermeer passiert und waren früh genug am Start, sodass wir dann noch einmal im Hafen von Lelystadt anlegen konnten. In Lelystadt sind ungefähr 20 weitere Boote gestartet. Trotz alle dem waren wir bei null auf der Linie und hatten den besten Start von der Gruppe.
Bei der 24h Regatta geht es darum, in 24h auf festgelegten Kursen so viele Seemeilen zu segeln wie es geht. Diese Kurse werden ,,Rakken“ gennant. Aufgrund dessen ist es wichtig, sich gut zu überlegen, welche „Rakken“ man abfährt. Abhängig von den Wetterverhältnissen haben wir uns dann für mehrere „Rakken“ im Markermeer entschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir mehr Wind im Markermeer als im IJsselmeer, was ein großer Vorteil im Vergleich zu der Konkurrenz im IJsselmeer war. Unser Ziel war es, um halb sechs ungefähr im Norden des IJsselmeer an der Schleuse bei Makkum zur Wannnensee zu sein, um dort mit dem Strom Richtung Texel zu segeln. Bis dahin lief es auch echt super. Jedoch hatte der Wind auf dem IJsselmeer abgenommen als wir vom Markermeer gekommen sind. Denn wir hätten dort noch ein paar mehr Racken mit besserem Wind absegeln können. In der Nacht sind wir wie alle immer an Deck gewesen, wobei sich jeder aber mal für ein paar Minuten hingelegt hat. Es waren aber immer mindestens zwei Leute an Deck. Im Sonnenaufgang hatten wir nun endlich die Schleuse zur Wattensee erreicht. Bis hierhin waren wir gut platziert und waren guter Dinge, dass wir dieses Jahr gut abschneiden würden. In der Wattensee angekommen, ging es dann mit dem Strom sehr gut voran. Wir durften jedoch nicht zu spät an der nächsten Tonne, die vor Texel lag, sein, da dort der Strom zu wechseln drohte und wir mit Gegenstrom hätten segeln müssen. Zum Glück hatten wir es aber nach drei Stunden mit Musik und viel Kaffe geschafft. Hier stellte sich jedoch die Frage, ob wir doch die Schleuse im Nordwesten im IJsselmeer bei Den Oever wieder zurück segeln sollten, was deutlich kürzer gewesen wäre als mit dem Strom die gleiche „Rakke“ wieder zurück zu segeln. Hier begingen wir jedoch den größten Fehler, der uns die Regatta kostete. Zu diesem Zeitpunkt war es ungefähr 9 Uhr und wir beschlossen den gleichen Weg wieder zurück zu segeln, was uns mit dem Strom viele schnelle Meilen brachte. Doch nach etwa der Hälfte ließ der Wind immer mehr und mehr nach, bis wir  nur noch mit dem Strom durch die Flaute Richtung Schleuse getrieben sind. An der Schleuse angekommen, mussten wir zudem auch noch eine Stunde warten, wobei nun jede Sekunde kostbar geworden war, um um 19 Uhr wieder im Ziel in Enkhuizen zu sein. Nachdem wir endlich wieder im IJsselmeer angekommen waren , regte sich dort aber nicht ein Windstoß. Mit vereinzelten Böen konnten wir uns dennoch langsam vorarbeiten, wobei uns aber die Zeit weglief. Wir standen zwischenzeitlich eineinhalb Stunden auf der Stelle, was dazu führte, dass wir während der Regatta einen Badestopp machten, da das IJsselmeer weit und breit um uns herum spiegelglatt war. Uns wurde immer bewusster, dass wir die Regatta vermutlich nicht beenden würden. Mit mehren Booten aus unserer Gruppe haben wir uns dann langsam fortbewegt. Gegen 18 Uhr entschlossen wir uns schließlich dazu, die Regatta abzubrechen, da wir mit diesen Verhältnissen mindestens noch vier bis sechs Stunden gebraucht hätten. Das Problem hierbei war jedoch nicht nur die Flaute, sondern auch die Fliegenplage auf unserem Boot, die sich aufgrund der Flaute zunehmend vermehrte. Die Flaute hat uns somit leider die Regatta abgenommen , was vielleicht bei einer kürzeren „Rakke“ in der Wannensee nicht passiert wäre, da uns am Ende einfach zu viel Zeit gefehlt hatte. Trotz alle dem war die ganze Crew bei guter Laune. Wir haben wir uns schließlich um das Abendessen gekümmert und in einem traumhaften Sonnenuntergang geankert und gegessen. Nach anstrengenden aber schönen 24h segeln mit kaum Schlaf haben sich dann aber alle auf ihre Koje gefreut.
Am Ende sind wir 124 Meilen gesegelt und es fehlten noch 8 Meilen zum Ziel. Mit der zusätzlichen Vergütung für  2 Schleusendurchfahrten hätten wir top Ergebnis eingefahren....
 

Ergebnisse der SCH-Vereinsmeisterschaft

Geschrieben von Robert Dedden am .

IMG-20190901-WA0008Teams:

Team Nr.     

Steuerman/-frau     

Vorschoter/-in

1

Udo Scheer

Christa Scheer

2

Dietrich Werner

Riclef Schomerus

3

Ingo Löbbert

Soraya Lobbert

4

Jonatan Spohn

Charlotte

5

Bernd Christen

Leon

6

Annette Diehl

Jochen Hüwel

7

Robert Dedden

Günter Krause

8

Jan Friedlein

Jörg Friedlein

Das Team mit der ungeraden Nummer, segelt mit dem weißen Boot.

Bei sehr wenig und ständig drehendem Wind konnten die Wettfahrten erst nach 12 Uhr gestartet werden, nach dem das Regattagebiet mehr zum Vereinssteg verlegt wurde.

Bei allen Wettfahrten gewann das Team mit dem weißen Boot, außer wenn Jan Friedlein mit seinem Vater Jörg Friedlein an Bord waren. Es kann also nicht an dem Boot gelegen haben, dass sie verdient Vereinsmeister 2019 wurden.

Weitere Fotos in der Bildergalerie

Bericht RS500 Worlds

Geschrieben von Mirco Gantenberg am .

 

logo 20190816 1768469456Die RS500 Worlds 2019 fanden dieses Jahr in Tschechien am Lake Lipno statt. Es waren 63 Boote gemeldet und 59 Boote sind gestartet. Davon haben 6 deutsche Teams teilgenommen, eines aus Hamburg und fünf aus NRW. Am Samstag (3.8) und Sonntag (4.8) sind die Teams angereist. Am Sonntagabend gab es eine Eröffnungsveranstaltung vor einer Bühne direkt neben den Landliegeplätze der teilnehmenden RS500-Boote. Im Anschluss der Eröffnungsreden der Organisatoren gab es in der Bootshalle des Segelclubs ein sehr gutes Essen aus Tschechischer Küche.01

Der erste Wettfahrttag begann am Montagmorgen um 9:00 Uhr mit dem Skippers-Meeting. Alle Erläuterungen gab es einmal auf Tschechisch und anschließend auf Englisch. Zudem gab es während des Skippers-Meeting kleine Häppchen wie zum Beispiel Kuchen. Dann ging es für das erste Ankündigungssignal, welches für 10:30 geplant war, aufs Wasser. Das slippen war schon eine kleine Herausforderung; bei knapp 60 Booten die über einen schmalen Strandabschnitt slippen wollen und nur eine recht schmale Ausfahrt zur Verfügung hatten. Dafür war das Team der RS500 Worlds gut vorbereitet. Am Tag zuvor wurden die Slipwagen mit der Segelnummer markiert und beim slippen wurden die Slipwagen entgegengenommen sowie beim rausslippen zum Boot ins Wasser gebracht. Dadurch ging das rein und raus der Boote recht schnell und einfach, ohne großes Suchchaos nach dem passenden Slipwagen, von statten.

Kieler Cup Duisburg

Geschrieben von Oliver Babik am .

IMG_7471

Eigentlich stand die Regatta gar nicht auf unserem Plan. Erst als am Montag ein Hilfeschrei nach Meldungen kam, haben Katja und ich kurzentschlossen gemeldet. Nach einigen Telefonaten und Mails waren 10 Boote für die Ranglistenregatta auf der Liste. Bei schönem Wetter mit schwachen Nordwinden segelten wir auf dem den kleinen Teil der 6-Seen-Platte direkt vor dem Duisburger Kanu- und Segelclub. Vier Wettfahrten bei immer böiger werdendem Wind folgten in kurzer Abfolge. Wir segelten die Plätze 1,2,1,1 und standen somit auch schon vor der letzten für Sonntag geplanten Wettfahrt als Sieger fest. Ein geselliger Abend rundete den Segeltag ab. Am Sonntag stimmte der Wetterbericht: kein Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Also auskranen und Siegerehrung.
Jetzt ist aber Pause bis zur IDM in Berlin, die Ende August stattfindet.
Euer Oliver

Bericht zur Travemünder Woche

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

Die Kielzugvögel segelten bei der diesjährigen Travemünder Woche zusammen mit F18 Katamaranen auf einer Bahn. Der Geschwindigkeitsunterschied raumschots war gewaltig, als Zugvogelsegler fühlten wir uns als „stehende Hindernisse“ und hatten kaum Möglichkeiten auszuweichen, wenn die F18 mit Wegerecht angesaust kamen. Das sportliche in Kürze: Ausgeschrieben waren 8 Wettfahrten an 4 Segeltagen von Mittwoch bis Samstag. Gesegelt wurden 6 Wettfahrten bei traumhaften Wetter, sonnig, 24 Grad und 2-4 BFT aus Nordost. Am letzten Wettfahrttag wurde aufgrund von Starkwind und 1,5m Welle auf unserer Bahn nicht mehr gesegelt. Mit einer Serie von 7,2,1,1,1,5 konnten Sebastian und ich die Regatta gewinnen.

Der SCH war in der Klasse gut vertreten, Oliver war mit unserem Vereinsboot „Elodea“ dabei. Sabine und Jakob als Vorschoter unterwegs. Im kommenden Jahr, zum Jubiläum der Kielzugvogel Klasse nehmen wir zusätzlich an den Trave Races teil. Das ist eine Showveranstaltung, zuschauerfreundlich auf der Trave. Ich freue mich schon darauf!

GER200 Jörg Friedlein / Sebastian Fuchs

130. Travemünder Woche

Geschrieben von Jacob Niewiarra am .

IMG_2002

Vergangenes Wochenende ging die diesjährige Travemünder Woche zu Ende. In der Klasse der Kielzugvögel starteten gleich vier Boote mit Beteiligung vom SCH: Sabine mit ihrem Steuermann
Manfred Brändle vom DUYC, Oliver Babik mit Vorschoterin Rita Armbruster, Jörg zusammen mit Sebastian, so wie ich mit Martin Vogler als Steuermann vom SKEH.

Am Mittwoch ging es pünktlich um 12:00 für die ersten beiden Wettfahrten mit insgesamt 12 Booten an den Start. Der Wind war moderat und dementsprechend keine wirkliche Welle vorhanden, was
erst einmal nicht so wirklich See-Feeling aufkommen lassen wollte. Nach zwei Rennen wurde der Nachmittag mit Bier und kleinen Snacks, gesponsert von der Klassenvereinigung, am Steg verbracht.
Der zweite Tag begann ebenfalls mit moderatem Wind. Zum Mittag setzte allerdings die erhoffte Seabreeze ein, sodass bei einem Wind von mehr als 10 Kn die vierte Wettfahrt dieser Veranstaltung
gesegelt werden konnte. Am dritten Tag legte der Wind ein weiteres Mal zu sodass mit schöner Welle die Vorwindkurse im fünften und Sechsten Lauf gesegelt wurden.

Da am letzten Wettfahrt-Tag bereits am Morgen Windgeschwindigkeiten von über 20 Kn gemessenwurde, entschieden die Steuerleute, nicht für die letzten beiden Wettfahrten auszulaufen. Sostanden Jörg und Sebastian nach insgesamt sechs Wettfahrten als Sieger fest. Michael Hotho und Jochen Wiebking belegten den zweiten, Jürgen Reichardt und Gerd Stejskal den dritten Platz. Sabineerreichte mit Manfred den vierten, Oliver zusammen mit Rita den siebten Platz. Bei Martin und mir reichte es nur für Platz 10.

Auch in der J/70 Klasse waren hattinger Segler unterwegs. Bei der internationalen deutschen Meisterschaft erreichten Holger und Arne mit ihrem Team auf der JooJanta den 23. Platz.

Schnuppersegeln im Ferienspaß

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am Sonntag, 21.07. hat der SCH ein Schnuppersegeln für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren im Rahmen des Hattinger Ferienspaß angeboten.

Das Angebot wurde gut angenommen, so dass Daniel und ich am Sonntag bei leichtem WInd und Sommerwetter 10 Kinder da stehen hatten, die gerne mal segeln wollten. Zu Beginn haben die Kinder einige Knoten kennen gelernt, dann haben wir jeweils mit 5 Kindern die beiden Hangards besetzt und sind zwei Stunden gemütlich über den See gefahren. Die Kinder hatten viel Spaß und auch von den Eltern kamen am Ende nur positive Rückmeldungen.

img 5552 20190722 1199553387

img 5553 20190722 1040723557

img 5555 20190722 1311178248

Prüfung erfolgreich bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am Samstag, 6. Juli, haben Christina und Torsten Behnke ihre Prüfung zum SBF Binnen (Segeln und Motor) am Kemnader See erfolgreich abgelegt. Nach bestandener Prüfung bedanken sich die Beiden ausdrücklich bei allen Vereinsmitgliedern, die sie bei der vereinsinternen Ausbildung tatkräftig unterstützt haben.

prueflinge2019 20190708 1315503813

Ein weiterer Prüfling, Torben Spinks, hatte bereits im Mai seinen SBF See bestanden und Gratulation an Bernd Christen (links auf dem Bild), der im Frühjahr seinen SHS Schein erfolgreich bestanden hat!

An alle herzliche Glückwünsche!

 

Erste Mal Kieler-Woche

Geschrieben von Jacob Niewiarra am .

849b933d-3d3e-4eae-b8df-97878ab976e9

Vergangene Woche hatte ich das Vergnügen mit drei erfahrenen Regattaseglern: Arne, Holger und Jörg den zweiten Teil der Kieler Woche in der Klasse der J/70 zu segeln. Zusammen mit 39 weiteren Booten ging es Donnerstag Vormittag raus aus der Kieler Förde Richtung Bahn Delta. Bei ca. 15 kn Wind wurden so die ersten drei, von insgesamt 11 angesetzten Wettfahren, gesegelt. Im dritten Lauf sollte ich dann auch gleich einmal die Qualitäten eines Wettfahrtleiters der Kieler Woche kennenlernen. Aufgrund einer unzulässigen Änderung der Beschilderung am Startschiff nach dem Fünf-Minuten-Signal teilte sich das Feld an der Luv-Tonne. Die Wettfahrtleitung hatte bei einem Allgemeinrückruf nach dem Start, den für uns vorgesehene Outer-Loop in den Inner-Loop für die folgende J/24 Klasse geändert. Zurück in Schilksee mussten wir feststellen, dass dieser Lauf auf Grund des Fehlers gestrichen wurde. Ärgerlich für uns, denn wir gewannen diesen Lauf.
Der zweite Tag begann windstill und mit einer Startverschiebung auf den Nachmittag. Nach mehreren Startversuchen und Abbrüchen aufgrund von Winddrehern, konnte am Abend bei leichtem Wind eine Wettfahrt schließlich beendet werden.
Am dritten Tag war ebenfalls leichter Wind angesagt und die Sonne war bereits am Morgen schon unerbittlich heiß. Auch an diesem Tag hatten die Segler und die Regattaleitung mit Winddrehern von mehr als 30°zu kämpfen. Trotzdem kamen 4 Wettfahrten zu Stande, von denen einer, unser Streicher werden sollte.
Für den Sonntag waren noch einmal drei Wettfahrten angesetzt. Im ersten Durchlauf schafften wir einen dritten Platz. Im Laufe des Mittags nahm der wind kräftig zu, sodass die letzte Wettfahrt wenige Minuten vor der letzten Startmöglichkeit und nach mehreren Startabbrüchen und allgemeinen Rückrufen bei über 25 kn starten konnte. Jetzt hieß es nur noch heile ins Ziel kommen. Mit über 16 kn Bootsgeschwindigkeit ging es vorwind dem Ziel entgegen. Im Gegensatz zu einigen anderen Teams, erreichten wir dieses ohne ernsthafte Probleme zu haben, als sechster.
Nach zehn Wettfahrten, vielen Erfahrungen und viel Spaß auf dem Wasser und an Land, belegten wir einen zufriedenstellenden 10. Platz in der Gesamtwertung.

Bericht von der Jugendfahrt 2019

Geschrieben von Anna Friedlein am .

Attachment-1

Vom 20.-23.6 sind wir, Mirco, Johanna, Jan und ich mit dem SSC Pulheim auf eine Jugendfahrt nach Holland gefahren. Sebastian, der in beiden Vereinen ist, hat uns angeboten mitzukommen.
Am Donnerstag dem 20.6 ging es früh morgens los. Johanna, Jan und ich sind mit Mirco gefahren und haben den 420er mitgenommen. Jörg ist mit dem Motorboot hinterher gefahren. Ziel war das Beuleaker Meer, wo wir die nächsten Tage segeln wollten. Um 11 Uhr waren wir da. Übernachtet haben wir in Zelten, welche wir als aller erstes aufgebaut haben. Danach haben wir den 420er fertig gemacht und Johanna und ich sind losgesegelt. Jan hat eine O’pen BIC ausprobiert. Einige Segler aus Pulheim mussten noch warten, da der eine Anhänger einen Platten hatte und es deshalb länger gedauert hat bis die Boote da waren.
Es waren an dem Tag ca. 6 Windstärken und Wellen. Jan ist 5 mal gekentert. Und Johanna und Anna 1 mal, was allerdings nicht so schön war. Als wir im Wasser lagen ist uns auch noch das Ruder hinten abgefallen und wir mussten dieses wieder dran machen. Trotzdem war es ein schöner Segeltag. Am zweiten Tag war etwas weniger Wind aber trotzdem noch genug. Um 10 Uhr haben wir uns Startbereit am Steg getroffen und den Ablauf besprochen. Es ging raus einsegeln, danach wurden zwei Starts gefahren und beim dritten Start sind wir einen Lauf gefahren. Das haben wir 3 mal wiederholt und dann war Mittagspause, in der wir etwas zu Essen bekommen haben. Danach ging es weiter, wo wir aber frei segeln konnten.

Die neue Hangard-Persenning

Geschrieben von Annette Diehl am .

ist da! Sie ist allerdings anders als die bisherigen, daher schaut euch am besten vor dem Auftakeln an, wie die Persenning angebracht ist!
Einige Tipps vorab:
Der Baum muss ins Boot gelegt werden. Die Gummischlaufe am Heck wird über den Fahnenbeschlag am Ruder gezogen.
Die kleinen Gummis "unter" der Persenning im Innenraum befestigen.
Am Bug: Das Gummi am Reißverschluss wird um das zweite Vorstag gespannt, den Haken in die gleiche Öse wie der Anfang des Gummis, sonst steht der Reißverschluss unter Zug. Das äußere Gummi in Höhe der Wanten wird komplett vorne um den Bug gespannt.

Die folgenden Fotos können euch hoffentlich dabei helfen:

img 3324 20190605 2096382277

img 3325 20190605 1632333577

 

img 3326 20190605 1177877296

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok