Zum Saisonende - Rumtopf

Geschrieben von Oliver Babik am .

Rumtopfregatta
Traditionell schließt die Rumtopf Regatta am Baldeneysee die Regattasaison der Kielzugvögel ab. Nachdem meine Vorschoterin nicht fit war bin ich Kurzentschlossen mit Wolfgang Brüning (WRK) gesegelt, mal wieder als Vorschoter fahren. Bei Wind von 2-5 Beaufort, der am Baldeneysee auch immer noch ordentlich dreht, hatten wir am Samstag drei spannende Wettfahrten, von der wir die erste auf Platz drei und die dritte auf Platz zwei beenden konnten. Von der zweiten sprechen wir besser nicht, nach zwei unschönen Leetonnenmanövern, bei denen wir im Unrecht waren, haben wir die Wettfahrt nach dem Zieldurchgang zurückgezogen / aufgegeben. Machmal muss das halt sein, wir hätten auch direkt nach der Situation zwei Kringel fahren können, waren uns da aber nicht ganz einig... Nach einem gemeinsamen Abendessen und Frühstück erwartete uns der See auch am Sonntag mit etwas Wind, weniger als am Samstag, diesmal aus Süd, aber dennoch gut segelbar. Diese Wettfahrt konnten wir auf Platz fünf beenden und somit einen für uns tollen Platz drei in der Gesamtwertung erreichen. Sabine hat zusammen mit Heinz Hülsmann (WSB) den siebten Platz ersegelt.
 
In der Kieler Rangliste erreichten Mitglieder des SCH die folgenden Platzierungen:
Rangliste Steuerleute
3. Platz Jörg Friedlein
7. Platz Oliver Babik
 
Vorschoterrangliste
11. Platz Sabine Koslowski
22. Platz Jacob Niewiarra
 
Jetzt sind die Kieler erst mal eingewintert und starten die Saison voraussichtlich im April bei uns am Kemnader See. 2020 wird der Kieler 60 Jahre alt, dies feiern wir im Rahmen der Deutschen Meisterschaft Anfang September am Waginger See.
Wer Lust hat Kieler zu segeln kann sich immer gerne bei mir melden.
 
Euer Oliver

Wir trauern um unseren Bootswart Rolf Stöttelder

Geschrieben von Annette Diehl am .

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     Rolf Stöttelder

 

 

 

 

Wir haben die traurige Pflicht, euch mitteilen zu müssen, dass unser Bootswart Rolf Stöttelder in der Nacht des 1. auf den 2. November völlig unerwartet im Alter von 58 Jahren verstorben ist.

Jahrelang hat er als Bootswart unsere Schiffe gehegt, gepflegt und in Stand gehalten. Bei allen Boots-Terminen war er derjenige, der dabei geblieben ist, bis alles fertig war. Wenn es etwas zu reparieren gab, war Rolf mit seinem handwerklichen Geschick zur Stelle, auf ihn war immer Verlass.  

Die letzten Jahre hat er sich auch als Schiffsführer in die Erwachsenen-Ausbildung eingebracht und vielen Mitgliedern Spaß am Segeln auf den unterschiedlichsten Törns vermittelt.

Wir trauern mit seiner Familie um einen ganz besonderen Menschen, der uns sehr fehlen wird. Wir werden ihn nicht vergessen.

 

Hattingen, 03. November 2019                      Der Vorstand des Segel-Club Hattingen

 

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

 

Niederrhein-Meisterschaft im Kielzugvogel – 6-Seen Platte - Duisburg

Geschrieben von Ulrike Weichert am .

Ulrike und Oliver Siegerehrung

Morgens gegen 09:00 Uhr ging es los, auf zur 6 Seen-Platte nach Duisburg, auf der die Niederrhein-Regatta ausgetragen wird. Auf dem Weg noch kurz in Hattingen das Schiff anhängen. Ankunft gegen 10:00 Uhr, ein paar wenige bekannte Gesichter für mich waren dabei. Meine erste Regatta mit Oli, der mit mir segeln üben muss/darf je nach Blickwinkel. Ziel: Sportbootführerschein Binnen! Nachdem Oli dann eingetroffen war, versuchte ich mich beim Zusammenbauen des Schiffes irgendwie nützlich zu machen. Aber so wirklich viel konnte ich nicht helfen. Als Oli dann, mir schleierhaft, wie er das ohne Anleitung geschafft hat, das Boot fertig hatte, stellten wir uns zum einkranen in die Schlange. Danach ging es mit Paddelantrieb in eine freie Box. Gegen 12:00 Uhr dann zur Steuermannsbesprechung, anschließend in warme und wasserdichte Klamotten verpacken. Das Wetter lud definitiv nicht zum segeln ein. Anschließend ging es auch schon los, der erste Lauf sollte gegen 13:00 Uhr starten. Von den 16 gemeldeten Mannschaften konnten alle starten. Also fuhren wir raus. Oli hatte ordentlich damit zu tun, mir immer zu sagen, was er jetzt vorhat und warum. Vor dem ersten Start übten wir noch ausbaumen. Gern hätte ich mir einen PostIt an den Mast geklebt „Ausbaumer an den Mast nicht an den Baum!“. Aber nach dem 2. Mal falsch klappte das dann auch. Dann ging es los, wir fuhren in Richtung Startlinie. Meine Aufgabe, nach nahen Schiffen, die evtl. im Weg sein könnten, gucken wurde schwieriger. Ich sagte einfach alles an, was ich sah. Auch mit mir an Bord traute Oli sich mitten in das Getümmel an der Startlinie. Nach dem Startsignal ging es in angenehm bedächtigem Tempo über die Startlinie. Wir steuerten auf die Bojen zu, meine Aufgabe, bei den Wenden das Vorsegel zu bedienen war nicht sonderlich schwer. Schwieriger war es, mit den Knien und Füßen nicht die Schoten zu blockieren. Auf dem Rückweg zur Tonne haben wir ausgebaumt und von ganz allein wollte der Ausbaumer wieder an den Baum… Auf was Oli alles aufpassen musste. An der Stelle mal ein ganz dickes Danke für deine Geduld mit mir. Da der Start relativ gut geklappt hatte, hatten wir als 5. eine, für mich, ziemlich gute Position. Durch die vom Regen nassen Schoten waren die Handschuhe mittlerweile durch und die Finger bitterkalt. Aber was solls, jammern macht ja auch nicht warm. Insgesamt mussten wir den Kurs 3x umrunden, unsere Position konnten wir halten und gingen bei der 1. Wettfahrt als 5. durchs Ziel. Trotz Regen und wenig Wind gab es eine weitere Wettfahrt. Auch hier waren wir wieder ganz vorne an der Startlinie mit dabei. Das gleiche Spiel, wie auf der 1. Wettfahrt nur mit noch weniger Wind dafür aber mehr Regen. Diesmal musste der Kurs allerdings nur 2x umrundet werden. Auf dem Zieleinlauf des 2. Laufs, wir wurden übrigens 3.(!), entschieden wir uns, dass dies unsere letzte Wettfahrt für heute sein sollte. Der Regen und die Kälte haben sich durch die Klamotten gebohrt und meine Erkältung war noch nicht ganz auskuriert. Also ging es zurück in die Box. Im Nachhinein die richtige Entscheidung, denn die 3. Wettfahrt wurde mangels Wind abgebrochen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns zum Frühstück und es hieß, um 10:00 Uhr sollen alle segelfertig sein. Ich wunderte mich ein wenig, dass um 09:50 Uhr noch immer sehr viele am Frühstückstisch saßen und keine Segelsachen anhatten. Muss wohl am Wetter gelegen haben, der See war spiegelglatt. Gegen 10:30 Uhr verließen wir mal den Frühstücksraum und prüften, ob nicht vielleicht jemand ein Bild an die Scheibe geklebt hat, aber nein, es war tatsächlich kalt und absolut windstill. Alex Morgenstern blickte ständig vom Wetterbericht im Handy auf den Himmel, aber das brachte auch nicht genug Wind und vorhergesagt war auch keiner mehr. Also entschied er, dass es keine weiteren Wettfahrten mehr geben wird und pünktlich zum Regenanfang durften wir die Schiffe fertig zum auskranen machen. Nachdem dann alles wieder nass war konnte es verpackt werden und wir konnten uns nach der Siegerehrung wieder auf den Nachhauseweg machen.

Wenn ich diese 2 Tage für mich zusammenfasse, kann ich sagen, dass ich sehr viel Spaß hatte (Segler sind ein lustiges Volk). Die Regatta war, für meine spärlichen Erfahrungen, gut organisiert. Ich freue mich, das nächste Jahr wieder dabei zu sein, dann hoffentlich mit Segelschein in der Tasche und etwas mehr Erfahrung.

Aus dem SCH außerdem dabei waren Marco Hill mit Katja Brüning (Platz 8) und Mirco Gantenberg mit Daniel Scheer am Vorsegel (Platz 7)

Ulrike Weichert

Saisonabschlussfeier - bitte anmelden!

Geschrieben von Lorenz M am .

img 4825 20181205 1597182482Bitte meldet euch für die Saisonabschlußfeier an, falls ihr es noch nicht getan habt, damit wir wegen der Getränke und dem Fleisch besser planen können!

 

Die Segelsaison 2019 neigt sich dem Ende entgegen. Wir wollen uns noch einmal an die sportlichen Highlights des Jahres erinnern und in gemütlicher Runde die Saison ausklingen lassen. Zu diesem Zweck haben wir das Seglerheim angemietet.

Das Konzept der Mitbringparty hat sich in den letzten Jahren bewährt, daher wollen wir unser Buffet auch diesmal wieder selber auf die Beine stellen. Für Würstchen und Getränke ist gesorgt. Beilagen, Snacks, Dips, Gemüse, Salate und Desserts sollen von den Gästen mitgebracht werden. Gebt bitte bei der Anmeldung an, welche Speise Ihr mitbringt. Solltet ihr keine Gelegenheit haben, etwas mitzubringen könnt ihr vor Ort auch stattdessen eine kleine Geldspende leisten.Anmeldeschluss ist der 16. November.

Die Anmeldung erfolgt online im internen Bereich der Homepage: https://www.segelclub-hattingen.de/index.php/saisonabschlussfeier/meldeliste

Wir freuen uns mit Euch am Samstag, den 23. November 2019 ab 19.00 Uhr ("EInlass" ab 18 Uhr, offizieller Teil ab 19 Uhr), einen schönen Abend zu verbringen! Habt ihr noch tolle Ideen oder Beiträge für den Abend? Oder habt ihr Zeit, ab 17.30 beim Aufbau zu helfen? Bitte meldet euch per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Eure Vorstandvorsitzende
Annette Diehl

49. Regatta Internationale am Gardasee

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

731FC6DB-01B5-46CF-9BD6-6DD3C6815121Mein Vater Reiner und ich wollten Anfang Oktober noch etwas mediteranes Segeln am Gardasee erleben und haben uns auf den weiten Weg nach Italien gemacht.
Ausgeschrieben waren 8 Wettfahrten an drei Segeltagen mit dem Samstag als Reservetag.Da immer ordentlich Wind war, sind wir an drei Tagen gesegelt und brauchten den Reservetag nicht. Dieses Jahr war es ehr Starkwindsegeln bei 22-24 kn Wind. Selbst der sonst moderate Südwind setzte nach kurzer Flaute sehr heftig ein, allerdings eher quer zum See, womit interessantes Speedsegeln halbwind mit der Restwelle von achtern möglich war.
Insgesamt sind wir dritte von dreizehn Teilnehmern geworden. Kommendes Jahr im Jubiläumsjahr der Kieler ( 60 Jahre KZV) findet die 50. Regatta internationale statt. Der Veranstalter hat sich dafür jetzt schon ein Jubiläumsprogramm ausgedacht!

GER 200 Jörg und Reiner Friedlein

Joojanta GER 439 bei der J/70 Worlds 2019 in Torquay, England

Geschrieben von Jacob Niewiarra am .

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In diesem Jahr wurde vom 1. bis 7. September die Weltmeisterschaft in der J/70 Klasse vom Royal Torbay Yacht Club in Torquay, England ausgetragen. Der Blick auf die Teilnehmerliste der ca. 80 Meldungen aus über 25 verschiedenen Nationen verriet, dass es gegen hochkarätige Profisegler und unzählige Welt- und Europameister aus diversen Klassen, sowie aktuelle und frühere Olympiasieger und -teilnehmer an den Start gehen würde. Neben einer Gesamtwertung wird in der J70-Klasse eine extra Wertung für Crews bestehend aus Amateuren, durchgeführt. Auch hier wird der Titelweltmeister „J70 Corinthian World Champion“ verliehen. Über 40 Crews wurden jedoch mit dem Status „Profi“ (Groupe 3) geführt.

Der Großteil der Crew der Joojanta, bestehend aus Holger und Arne sowie Felix Wagner ging es bereits in der Nacht auf Samstag mit dem Auto in den Südwesten von England. Ich konnte mich erst in den frühen Sonntagmorgenstunden auf den Weg machen, da ich bis Samstagnachmittag die IDM im Kielzugvogel am Wannsee gesegelt habe. Glücklicherweise ging alles glatt bei Reise über Bristol, sodass ich keine acht Stunden nach Verlassen des Hauses in Berlin bereits auf dem vermessenen und gekranten Boot in der Bucht vor Torquay saß.

image005Am Sonntag war für 14:00 ein Practice-Race angesetzt. Neben einem kompletten Rennen wurde uns dabei die Möglichkeit gegeben, einige Starts zu fahren. Da es für uns das erste Mal war, dass wir in dieser Konstellation auf dem Boot zusammensaßen, nutzen wir die Gelegenheit noch etwas zum Trainieren. Am Abend dann wurden die Veranstaltung offiziell vom Club-Präsidenten im Rahmen einer kleinen Feier eröffnet.
Am Montagmorgen ging es dann für die ersten drei Rennen von insgesamt 14 in die Bucht hinaus. Bei nördlichem, über Land kommenden Wind ging es pünktlich um 11:00 mit dem Startverfahren zur ersten Wettfahrt los. Bedingt durch „allgemeine Rückrufe“ und Winddreher verging einige Zeit bis es hieß „clear start“. An der Luv-Tonne angekommen, staunten wir nicht schlecht, als wir diese als 11. Schiff umrundeten. Zurück am Lee-Gate, konnten wir den Anblick von knapp 70 bunten Gennacker von vorne genießen. Am Ende konnten wir die 1. Wettfahrt mit einem 12. Platz beenden. – Ein voller Erfolg! Die darauffolgenden Wettfahrten wurden ebenfalls erfolgreich, im Mittelfeld platziert, gesegelt.

Am folgenden Tag wurden wieder drei Wettfahrten gesegelt. Der Wettfahrtleiter und sein Team des RTYC sorgten auf souveräne Weise für einen planmäßigen und gut organisierten Ablauf der Wettfahrten, von dem „Kieler-Woche“ und Co. noch lernen könnten. Nach diesem Wettfahrttag konnten wir unsere Platzierung in der Tabelle im Mittelfeld beibehalten. Zurück im Hafen wurde man mit lokalen Köstlichkeiten, Bier und Gin Tonic versorgt.

image001Der Mittwoch begann deutlich windiger als die Tage zuvor. Bei entsprechenden Bedingungen wurde das Downwind-Fahren für den ein oder anderen immer mehr zur Herausforderung. Dank der vielen Erfahrung von Holger und Arne, blieben uns größere Baustellen erspart und konnten so weiterhin unsere Platzierung im Mittelfeld festigen. Gerade bei Gennaker-Kursen konnten wir Plätze zu Booten mit zum Teil Profibesetzungen gut machen und nach den Zieldurchfahrten das Treiben der Nachzügler in Ruhe beobachten.

Auch am Donnerstag konnten wir unsere Platzierung weiter verteidigen. Bei weniger Wind als am Vortag, aber nicht weniger Spaß und Leidenschaft am Segeln wurden wieder drei Wettfahrten gesegelt. Der Wind dieses Mal sehr löchrig und häufig drehend.

Am letzten Tag sollten nur noch zwei Wettfahrten gesegelt werden. Bei starken Wind ging es zum letzten Mal hinaus in die Bucht. Bei über 20 Knoten wind konnten wir unsere Erfolgsserie fortsetzen und belegten am Ende den 46. von 77 Plätzen. In der Amateur-Wertung sogar den 14 von 36. Mit deutlichem Abstand nach hinten, konnten wir als bestes deutsches die Heimreise am Samstagmorgen antreten.

 

Weitere Bilder

Cologne Cup der RS500 in Pulheim

Geschrieben von Charlotte, Mirco, Angela, Jan am .

Am Morgen des 7. Septembers ging es für Angela, Mirco, Daniel, Jan und Charlotte auf nach Pulheim zum Cologne Cup der RS 500 und Open Bic.

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Das sind sie von links: Charlotte, Angela, Mirco, Jan, Daniel ist der Fotograph, mit unserem vereinseigenen neuen RS500. Vielen Dank an die Doerken-Stiftung für die großzügige Unterstützung beim Kauf des Bootes.

Gegen 13 Uhr sollte das erste Mal gestartet werden, was sich aber aufgrund des wenigen und drehenden Windes erst mal nach hinten verzögerte. Nach einiger Zeit wurde die Startverschiebung dann aber aufgehoben und sowohl die Open Bics als auch die RS 500 wurden gestartet. Bei ziemlich wenig Wind dümpelten alle zur Tonne, doch an der Leetonne schlug das Wetter auf einmal um und nicht gerade wenige Boote wurden von der plötzlichen Böe weggefegt. Die Wettfahrt wurde dann erstmal abgebrochen, da es auch noch anfing zu gewittern. So warteten wir den Nachmittag über an Land, bis wir am Ende des Tages schließlich doch noch drei Wettfahrten segeln konnten. Dabei schafften Mirco und Angela einen ersten, dritten und vierten, während Daniel und Charlotte als erster an der Luvtonne mit Gennaker kenterten und jeweils den 5. von 5 gestarteten Booten machten.

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Jan hielt im Open Bic mit und fuhr dabei im hinteren Drittel. Die Windbedingungen blieben aber mäßig, da man teilweise mit Gennaker zur Luvtonne segeln musste. Mit Panoramablick auf einen kräftigen Regenbogen ging es abends wieder an Land, wo uns leckeres Essen vom Grill erwartete. Am nächsten Morgen ging es für uns viel zu früh gegen halb acht los, sodass wir pünktlich zum Frühstück in Pulheim ankamen. Nachdem es erst nach einer ziemlichen Flaute aussah, frischte der Wind tatsächlich auf, sodass wir sogar ganze 4 Wettfahrten segeln konnten. Bei Daniel und Charlotte klappte es dann doch noch deutlich besser als am Vortag, sodass sie es in der zweiten Wettfahrt unter den nun 7 gestarteten Booten irgendwie als erster ins Ziel schafften. Zwischen den Wettfahrten ging erst Mirco, dann Angela unfreiwillig eine Runde baden. Da sie aber insgesamt besser fuhren, reichte es bei ihnen für einen tollen 2. Platz,

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während Daniel und Charlotte auf Platz 4 in der Gesamtwertung landeten. Jan erreichte den 16. Platz bei den Open Bics (18 gestartete Boote). Wieder an Land stillten wir unseren Hunger mit leckeren Schokobrötchen und verpackten den RS500, der nun Teil des SCHs ist und zurrten diesen ordentlich auf dem Trailer fest. Anscheinend nicht ganz so ordentlich, denn nach einigen Metern auf dem Parkplatz löste sich schon der erste Spanngurt, was wir aber glücklicherweise früh genug bemerkten. So erreichten wir dann sicher den Kemnader See, wo wir das Boot endlich abladen konnten und es nun zum Segeln bereit steht.

24 H Regatta IJsselmeer

Geschrieben von Jonatan Spohn am .

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Dieses Jahr haben Jörg, RIclef, Jacob, Jan und ich (Jonatan) die 24h Regatta auf dem IJsselmeer bestritten, wobei wir mit dem Boot von Jörg, der Gattica gesegelt sind. Alles begann am Freitag morgen, als wir uns um 8 Uhr bei Jörg Zuhause getroffen haben, um nach Holland zu fahren. Wir hatten blauen Himmel und eine angenehme Temperatur. Auf dem Weg nach Holland haben wir dann noch Jan auf einem Autobahnparkplatz eingesammelt. Endlich war die Crew vollständig. Als wir in Holland angekommen sind, mussten wir uns erstmal im Supermarkt um die Verpflegung kümmern. Daraufhin haben wir das Boot beladen und segelklar gemacht. Die Regatta sollte nämlich um 19 Uhr abends starten und wir mussten uns noch einen geeigneten Startort überlegen. Nachdem wir uns dann für den Start im Markermeer von Lelystadt aus entschieden haben, sind wir sofort auf Kurs gegangen, um rechtzeitig in Lelystadt anzukommen. Um 18 Uhr haben wir die Schleuse vom IJsselmeer in das Markermeer passiert und waren früh genug am Start, sodass wir dann noch einmal im Hafen von Lelystadt anlegen konnten. In Lelystadt sind ungefähr 20 weitere Boote gestartet. Trotz alle dem waren wir bei null auf der Linie und hatten den besten Start von der Gruppe.
Bei der 24h Regatta geht es darum, in 24h auf festgelegten Kursen so viele Seemeilen zu segeln wie es geht. Diese Kurse werden ,,Rakken“ gennant. Aufgrund dessen ist es wichtig, sich gut zu überlegen, welche „Rakken“ man abfährt. Abhängig von den Wetterverhältnissen haben wir uns dann für mehrere „Rakken“ im Markermeer entschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir mehr Wind im Markermeer als im IJsselmeer, was ein großer Vorteil im Vergleich zu der Konkurrenz im IJsselmeer war. Unser Ziel war es, um halb sechs ungefähr im Norden des IJsselmeer an der Schleuse bei Makkum zur Wannnensee zu sein, um dort mit dem Strom Richtung Texel zu segeln. Bis dahin lief es auch echt super. Jedoch hatte der Wind auf dem IJsselmeer abgenommen als wir vom Markermeer gekommen sind. Denn wir hätten dort noch ein paar mehr Racken mit besserem Wind absegeln können. In der Nacht sind wir wie alle immer an Deck gewesen, wobei sich jeder aber mal für ein paar Minuten hingelegt hat. Es waren aber immer mindestens zwei Leute an Deck. Im Sonnenaufgang hatten wir nun endlich die Schleuse zur Wattensee erreicht. Bis hierhin waren wir gut platziert und waren guter Dinge, dass wir dieses Jahr gut abschneiden würden. In der Wattensee angekommen, ging es dann mit dem Strom sehr gut voran. Wir durften jedoch nicht zu spät an der nächsten Tonne, die vor Texel lag, sein, da dort der Strom zu wechseln drohte und wir mit Gegenstrom hätten segeln müssen. Zum Glück hatten wir es aber nach drei Stunden mit Musik und viel Kaffe geschafft. Hier stellte sich jedoch die Frage, ob wir doch die Schleuse im Nordwesten im IJsselmeer bei Den Oever wieder zurück segeln sollten, was deutlich kürzer gewesen wäre als mit dem Strom die gleiche „Rakke“ wieder zurück zu segeln. Hier begingen wir jedoch den größten Fehler, der uns die Regatta kostete. Zu diesem Zeitpunkt war es ungefähr 9 Uhr und wir beschlossen den gleichen Weg wieder zurück zu segeln, was uns mit dem Strom viele schnelle Meilen brachte. Doch nach etwa der Hälfte ließ der Wind immer mehr und mehr nach, bis wir  nur noch mit dem Strom durch die Flaute Richtung Schleuse getrieben sind. An der Schleuse angekommen, mussten wir zudem auch noch eine Stunde warten, wobei nun jede Sekunde kostbar geworden war, um um 19 Uhr wieder im Ziel in Enkhuizen zu sein. Nachdem wir endlich wieder im IJsselmeer angekommen waren , regte sich dort aber nicht ein Windstoß. Mit vereinzelten Böen konnten wir uns dennoch langsam vorarbeiten, wobei uns aber die Zeit weglief. Wir standen zwischenzeitlich eineinhalb Stunden auf der Stelle, was dazu führte, dass wir während der Regatta einen Badestopp machten, da das IJsselmeer weit und breit um uns herum spiegelglatt war. Uns wurde immer bewusster, dass wir die Regatta vermutlich nicht beenden würden. Mit mehren Booten aus unserer Gruppe haben wir uns dann langsam fortbewegt. Gegen 18 Uhr entschlossen wir uns schließlich dazu, die Regatta abzubrechen, da wir mit diesen Verhältnissen mindestens noch vier bis sechs Stunden gebraucht hätten. Das Problem hierbei war jedoch nicht nur die Flaute, sondern auch die Fliegenplage auf unserem Boot, die sich aufgrund der Flaute zunehmend vermehrte. Die Flaute hat uns somit leider die Regatta abgenommen , was vielleicht bei einer kürzeren „Rakke“ in der Wannensee nicht passiert wäre, da uns am Ende einfach zu viel Zeit gefehlt hatte. Trotz alle dem war die ganze Crew bei guter Laune. Wir haben wir uns schließlich um das Abendessen gekümmert und in einem traumhaften Sonnenuntergang geankert und gegessen. Nach anstrengenden aber schönen 24h segeln mit kaum Schlaf haben sich dann aber alle auf ihre Koje gefreut.
Am Ende sind wir 124 Meilen gesegelt und es fehlten noch 8 Meilen zum Ziel. Mit der zusätzlichen Vergütung für  2 Schleusendurchfahrten hätten wir top Ergebnis eingefahren....
 

Ergebnisse der SCH-Vereinsmeisterschaft

Geschrieben von Robert Dedden am .

IMG-20190901-WA0008Teams:

Team Nr.     

Steuerman/-frau     

Vorschoter/-in

1

Udo Scheer

Christa Scheer

2

Dietrich Werner

Riclef Schomerus

3

Ingo Löbbert

Soraya Lobbert

4

Jonatan Spohn

Charlotte

5

Bernd Christen

Leon

6

Annette Diehl

Jochen Hüwel

7

Robert Dedden

Günter Krause

8

Jan Friedlein

Jörg Friedlein

Das Team mit der ungeraden Nummer, segelt mit dem weißen Boot.

Bei sehr wenig und ständig drehendem Wind konnten die Wettfahrten erst nach 12 Uhr gestartet werden, nach dem das Regattagebiet mehr zum Vereinssteg verlegt wurde.

Bei allen Wettfahrten gewann das Team mit dem weißen Boot, außer wenn Jan Friedlein mit seinem Vater Jörg Friedlein an Bord waren. Es kann also nicht an dem Boot gelegen haben, dass sie verdient Vereinsmeister 2019 wurden.

Weitere Fotos in der Bildergalerie

Bericht RS500 Worlds

Geschrieben von Mirco Gantenberg am .

 

logo 20190816 1768469456Die RS500 Worlds 2019 fanden dieses Jahr in Tschechien am Lake Lipno statt. Es waren 63 Boote gemeldet und 59 Boote sind gestartet. Davon haben 6 deutsche Teams teilgenommen, eines aus Hamburg und fünf aus NRW. Am Samstag (3.8) und Sonntag (4.8) sind die Teams angereist. Am Sonntagabend gab es eine Eröffnungsveranstaltung vor einer Bühne direkt neben den Landliegeplätze der teilnehmenden RS500-Boote. Im Anschluss der Eröffnungsreden der Organisatoren gab es in der Bootshalle des Segelclubs ein sehr gutes Essen aus Tschechischer Küche.01

Der erste Wettfahrttag begann am Montagmorgen um 9:00 Uhr mit dem Skippers-Meeting. Alle Erläuterungen gab es einmal auf Tschechisch und anschließend auf Englisch. Zudem gab es während des Skippers-Meeting kleine Häppchen wie zum Beispiel Kuchen. Dann ging es für das erste Ankündigungssignal, welches für 10:30 geplant war, aufs Wasser. Das slippen war schon eine kleine Herausforderung; bei knapp 60 Booten die über einen schmalen Strandabschnitt slippen wollen und nur eine recht schmale Ausfahrt zur Verfügung hatten. Dafür war das Team der RS500 Worlds gut vorbereitet. Am Tag zuvor wurden die Slipwagen mit der Segelnummer markiert und beim slippen wurden die Slipwagen entgegengenommen sowie beim rausslippen zum Boot ins Wasser gebracht. Dadurch ging das rein und raus der Boote recht schnell und einfach, ohne großes Suchchaos nach dem passenden Slipwagen, von statten.

Kieler Cup Duisburg

Geschrieben von Oliver Babik am .

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Eigentlich stand die Regatta gar nicht auf unserem Plan. Erst als am Montag ein Hilfeschrei nach Meldungen kam, haben Katja und ich kurzentschlossen gemeldet. Nach einigen Telefonaten und Mails waren 10 Boote für die Ranglistenregatta auf der Liste. Bei schönem Wetter mit schwachen Nordwinden segelten wir auf dem den kleinen Teil der 6-Seen-Platte direkt vor dem Duisburger Kanu- und Segelclub. Vier Wettfahrten bei immer böiger werdendem Wind folgten in kurzer Abfolge. Wir segelten die Plätze 1,2,1,1 und standen somit auch schon vor der letzten für Sonntag geplanten Wettfahrt als Sieger fest. Ein geselliger Abend rundete den Segeltag ab. Am Sonntag stimmte der Wetterbericht: kein Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Also auskranen und Siegerehrung.
Jetzt ist aber Pause bis zur IDM in Berlin, die Ende August stattfindet.
Euer Oliver

Schnuppersegeln im Ferienspaß

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am Sonntag, 21.07. hat der SCH ein Schnuppersegeln für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren im Rahmen des Hattinger Ferienspaß angeboten.

Das Angebot wurde gut angenommen, so dass Daniel und ich am Sonntag bei leichtem WInd und Sommerwetter 10 Kinder da stehen hatten, die gerne mal segeln wollten. Zu Beginn haben die Kinder einige Knoten kennen gelernt, dann haben wir jeweils mit 5 Kindern die beiden Hangards besetzt und sind zwei Stunden gemütlich über den See gefahren. Die Kinder hatten viel Spaß und auch von den Eltern kamen am Ende nur positive Rückmeldungen.

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Prüfung erfolgreich bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am Samstag, 6. Juli, haben Christina und Torsten Behnke ihre Prüfung zum SBF Binnen (Segeln und Motor) am Kemnader See erfolgreich abgelegt. Nach bestandener Prüfung bedanken sich die Beiden ausdrücklich bei allen Vereinsmitgliedern, die sie bei der vereinsinternen Ausbildung tatkräftig unterstützt haben.

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Ein weiterer Prüfling, Torben Spinks, hatte bereits im Mai seinen SBF See bestanden und Gratulation an Bernd Christen (links auf dem Bild), der im Frühjahr seinen SHS Schein erfolgreich bestanden hat!

An alle herzliche Glückwünsche!

 

Die neue Hangard-Persenning

Geschrieben von Annette Diehl am .

ist da! Sie ist allerdings anders als die bisherigen, daher schaut euch am besten vor dem Auftakeln an, wie die Persenning angebracht ist!
Einige Tipps vorab:
Der Baum muss ins Boot gelegt werden. Die Gummischlaufe am Heck wird über den Fahnenbeschlag am Ruder gezogen.
Die kleinen Gummis "unter" der Persenning im Innenraum befestigen.
Am Bug: Das Gummi am Reißverschluss wird um das zweite Vorstag gespannt, den Haken in die gleiche Öse wie der Anfang des Gummis, sonst steht der Reißverschluss unter Zug. Das äußere Gummi in Höhe der Wanten wird komplett vorne um den Bug gespannt.

Die folgenden Fotos können euch hoffentlich dabei helfen:

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