Pott Regatta 2018 mit der „Red Baron“

Geschrieben von Arnold Selent am .

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Im letzten Jahr war ich mit Rolf Stöttelder und Frank Middelhove auf einer 12 tägigen Törn im Ijsselmeer und Nordsee unterwegs und wir haben eine Knallrote Waarship 1020 gesehen, die uns von der Geschwindigkeit ganz gut beeindruckt hat. Der Name der Waarship 1020 ist „Red Baron“. Rolf hat dieses Jahr dieses Schiff bei einem Vercharterer gefunden und wir haben uns den Baron einfach zu zweit für unsere September-Törn gegönnt. Da ja ganz „zufällig“ auch die Pott-Regatta zu dieser Zeit stattfand, hat Rolf uns mit dem Holzschiff einfach in der Gruppe Double-Hand angemeldet.

Mit Ansger haben wir dann in die Yardstick-Gruppe gewechselt. Die Red Baron hat eine gelistete Yardstick-Zahl von 96, was uns erst sehr positiv erscheint. Das Schiff ist so gemäß Aussage des Besitzers nur drei Mal gebaut worden. Wir haben das Boot am Montag vor der Regatta abends übernommen und könnten es ein wenig testen. Ansgar kam dann am Donnerstagabend an Bord und Freitag waren auch schon als Team für die Regatta startklar.

Wir haben unseren Frühstart im ersten „Up- Down“-Lauf wieder gut gemacht und uns dennoch nach oben gekämpft. Im zweiten Lauf haben wir einige „Baustellen“ auf dem Schiff gefunden und sind auf den vierten Platz gelangt. Nach der Regatta trafen sich alle Teilnehmer im alten Hafen von Enkhuizen, der durch sein sehr schönes Glockenspiel, auch nachts bei allen in bester Erinnerung ist. Nach einer Erfrischung am Freibierstand haben wir tolle Gespräche mit den Teilnehmern gehabt. Danach trafen sich alle im Pub „The Dubliner“ zu guter Livemusik, weiteren Getränken und der Verkündung der ersten Regatta-Ergebnisse.

Am zweiten Tag liefen wir um neun Uhr in Enkhuizen aus, auf dem Weg zum Startgebiet. Die dritte Runde war „Langstrecke“ und startete um 10:30 Uhr. Nach 2 Stunden 35 Minuten und 56 Sekunden waren wir als zweites Schiff aus unserer Gruppe hinter der „J-105“ im Ziel. Nach berechneter Zeit über Yardstick haben wir eine Gesamtzeit für die Runde von 2 Stunden, 42 Minuten und 26 Sekunden erkämpft und damit den dritten Platz erreicht. Hiermit lagen wir ca. 6 Minuten hinter dem Erstplatzierten. Die vierte Wettfahrt war ein „Up- Down-Kurs“ von 2 Runden. Wir waren als zweites Schiff hinter der “J-105“ mit einer berechneten Zeit von 1 Minute und 9 Sekunden im Ziel. Nach der Wettfahrt trafen wir uns alle im Bataviahaven (Lelystad), um dann abends bei gut bestückter Gabel zu feiern und die Siegerehrungen zu genießen.

IMG_4200Für nächstes Jahr ist geplant, unsere neuen Schmuckstücke gar nicht mehr aus der Hand geben und machen wieder mit. Ein Lob an die Organisation der Regatta. Einfach klasse.

Am nächsten Tag segelten wir weiter in Richtung Amsterdam bis zur kurz vor die Nordsee.

Arnold Selent

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