Erste Mal Kieler-Woche

Geschrieben von Jacob Niewiarra am .

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Vergangene Woche hatte ich das Vergnügen mit drei erfahrenen Regattaseglern: Arne, Holger und Jörg den zweiten Teil der Kieler Woche in der Klasse der J/70 zu segeln. Zusammen mit 39 weiteren Booten ging es Donnerstag Vormittag raus aus der Kieler Förde Richtung Bahn Delta. Bei ca. 15 kn Wind wurden so die ersten drei, von insgesamt 11 angesetzten Wettfahren, gesegelt. Im dritten Lauf sollte ich dann auch gleich einmal die Qualitäten eines Wettfahrtleiters der Kieler Woche kennenlernen. Aufgrund einer unzulässigen Änderung der Beschilderung am Startschiff nach dem Fünf-Minuten-Signal teilte sich das Feld an der Luv-Tonne. Die Wettfahrtleitung hatte bei einem Allgemeinrückruf nach dem Start, den für uns vorgesehene Outer-Loop in den Inner-Loop für die folgende J/24 Klasse geändert. Zurück in Schilksee mussten wir feststellen, dass dieser Lauf auf Grund des Fehlers gestrichen wurde. Ärgerlich für uns, denn wir gewannen diesen Lauf.
Der zweite Tag begann windstill und mit einer Startverschiebung auf den Nachmittag. Nach mehreren Startversuchen und Abbrüchen aufgrund von Winddrehern, konnte am Abend bei leichtem Wind eine Wettfahrt schließlich beendet werden.
Am dritten Tag war ebenfalls leichter Wind angesagt und die Sonne war bereits am Morgen schon unerbittlich heiß. Auch an diesem Tag hatten die Segler und die Regattaleitung mit Winddrehern von mehr als 30°zu kämpfen. Trotzdem kamen 4 Wettfahrten zu Stande, von denen einer, unser Streicher werden sollte.
Für den Sonntag waren noch einmal drei Wettfahrten angesetzt. Im ersten Durchlauf schafften wir einen dritten Platz. Im Laufe des Mittags nahm der wind kräftig zu, sodass die letzte Wettfahrt wenige Minuten vor der letzten Startmöglichkeit und nach mehreren Startabbrüchen und allgemeinen Rückrufen bei über 25 kn starten konnte. Jetzt hieß es nur noch heile ins Ziel kommen. Mit über 16 kn Bootsgeschwindigkeit ging es vorwind dem Ziel entgegen. Im Gegensatz zu einigen anderen Teams, erreichten wir dieses ohne ernsthafte Probleme zu haben, als sechster.
Nach zehn Wettfahrten, vielen Erfahrungen und viel Spaß auf dem Wasser und an Land, belegten wir einen zufriedenstellenden 10. Platz in der Gesamtwertung.

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