Regatta in Eich

Geschrieben von Oliver Babik am .

Nach den Absagen der Regatten in der ersten Saisonhälfte, fand nun für uns die erste Kieler Regatta in Eich bei Mainz statt. Gesegelt wird dort auf einem Baggersee mit diektem Anschluss zum Rhein. Gemeldet waren 10 Boote, davon zwei mit SCH Mitgliedern: Mirco Gantenberg segelte an der Vorschot von Wolfgang Brüning (WRK) und ich (Oliver Babik) mit Katja. Da der Segel Club Eich für seine Gastfreundschaft bekannt ist, reisten wir bereits freitags an, um noch etwas am Boot zu Trimmen und endlich mal wieder einige Segelfreunde zu treffen. Bevor es am Samstag losging, tauften wir unseren Kieler, den wir von Peter Hamel übernommen haben, auf den Namen NEXT GENERATION. Als es nach dem Gewitter zum Start raus ging, waren wir guter Dinge, jedoch schlief der Wind wieder ein und drehte dabei, sodass leider keine Wettfahrt gestartet werden konnte. Am Sonntag war dann leider den ganzen Tag gar kein Wind. Dies gehört auch manchmal zum segeln dazu. Ohne Sieger und Verlierer verabschiedeten wir uns dann und bekamen zum Abschied eine Flasche Wein aus der Region. Trotz dem fehlenden Wind hatten wir ein angenehmes Wochenende und durch die Veranstaltungen ausschließlich im freien mit Abstand, konnten sich alle der Corona-Situation gerecht verhalten. Anfang September geht es dann zur Deutschen Meisterschaft nach Waging, dort werden wir dann das "neue" Boot testen können.

Mirco Gantenberg ergänzt: 

Nach einer kurzen Anreise nach Eich, das Örtchen liegt direkt am Rhein, haben wir bei schönstem Sonnenschein den Kieler klar gemacht und ins Wasser gekrant.
Nach der Steuermannsbesprechung hieß es erst einmal warten – Startverschiebung. Nach einiger Wartezeit brauten sich ein paar Wolken zusammen und es zog ein wenig zu. Ein Unwetter, welches an Eich vorbeizog bescherte uns ein bisschen Wind. Wir konnten nun endlich doch noch rauf aufs Wasser. Bis zum Startschiff klappte es mit dem Wind mal mehr mal weniger. Nach einem ersten Probeschlag in Richtung LUV-Tonne wurde der Wind wieder weniger und am Startschiff wehte er noch kaum. Leider wurde der Wind nicht mehr und mit einer Startverschiebung auf den nächsten Tag ging es wieder zum Hafen. Der Weg war zum Glück nicht weit. Immerhin ergab sich ein kleines Hafen-Race, wenn auch im Schneckentempo. Zurück an Land war der Schatten unterm Zelt oder der Markise sehr begehrt. Auch hier mussten natürlich alle entsprechenden Hygienemaßnahmen eingehalten werden, was dazu führte, dass nicht jeder immer im Schatten saß… Am Abend gab es dann Essen mit Abstand. Wir alle machten das beste draus und hatten dennoch viel Spaß. Am Sonntagmorgen fing der Tag gut an. Ein laues Lüftchen wehte und die Luft war sehr erträglich geworden. Je näher wir uns der Startzeit kamen desto weniger wurde der Wind. Das Ende vom Lied war eine „Siegerehrung“ nach  Startnummern. Leider konnten wir keinen einzigen Lauf starten, um so erholsamer war das Wochenende an einem schönen Örtchen am Baggersee mit Rheinanbindung.