RS500-Open German National

Geschrieben von Charlotte Diehl am .

Am Freitag, den 8.10. ging es für zwei Hattinger Crews (Mirco und Jacob, Charlotte und Julian) zu der RS 500 Regatta "Ankerlaterne 2021" am Steinhuder Meer. 8 Wettfahrten waren geplant und 10 Boote gingen an den Start. Nachdem Mirco, Jacob und Charlotte mit VW Bully und Doppelstocktrailer sicher angekommen waren, wurde sich erstmal ein Ankunftsbier genehmigt und Curry Wurst zubereitet.
Die wichtigen Dinge sollte man schließlich zu erst erledigen. Danach bauten wir noch schnell die Boote auf, bevor die Sonne ganz weg war, und nach Julians Ankunft musste das Zelt noch im Dunkeln aufgebaut werden. Zwei frostige Nächte standen uns bevor, in denen sich sogar kleine Eisschollen auf der Persenning bildeten. Dafür war es tagsüber auf dem Wasser umso sonniger und wärmer.
Samstag morgen gab es für uns ein stärkendes Frühstück im Vereinshaus des Baltischen Seglervereins. Aus der Küche tönte es dabei auf einmal "Die fressen alle so viel, wir haben gar nichts mehr, wir müssen wirklich die Preise erhöhen!!!", während jeder seine 1 bis 2 Brötchen aß, nun ja...
Da für Sonntag wenig bis gar kein Wind angesagt war, waren für Samstag umso mehr Wettfahrten geplant. Gesegelt wurde ein Up and Down Kurs bei sehr guten Windverhältnissen von ungefähr 4 Bft. In der 4. Wettfahrt bekamen Charlotte und Julian Probleme mit ihrem Gennaker, sodass sie die Wettfahrt nach der 1. Runde abbrechen mussten. Am Ende der Wettfahrt wunderten sich Mirco und Jacob daraufhin, wie die beiden so weit vor ihnen im Ziel sein konnten und zeigten ihnen einen Daumen nach oben.
Zwischen den Wettfahrten wollte Jacob sich eigentlich nur entspannt im Boot zurück lehnen, nahm dann aber ein unfreiwilliges Bad, obwohl Mirco ihm noch glaubhaft versicherte "Bleib liegen, ich mach das schon".
Nach insgesamt 6 Wettfahrten und über 6 Stunden auf dem Wasser ging es zurück in den sicheren Hafen, wo uns schon ein Anlegesnack und -bier erwartete, während die Sonne schon langsam unterging. Ein bisschen später gab es Abendessen und Freibier und noch mehr Freibier für Jacob. Dort konnten wir unsere hungrigen Mäuler mit schwer beladenen Tellern vom Buffet (aus Angst, es könnte etwas zu schnell ausgehen...) stopfen.
Danach quetschten wir uns noch zu 6. in den Bully, um den Abend inklusive Wein Tasting ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen saßen wir dementsprechend müde beim Frühstück und ließen uns gerade gemütlich das Rührei schmecken, als plötzlich die schockierte Aussage:"die haben schon 30 Eier gegessen!!" aus der Küche zu vernehmen war. Bei ca. 16 Seglern beim Frühstück eigentlich nicht so verwunderlich, sollte man zumindest meinen.
Der See war jedenfalls spiegelglatt und so galt erstmal Startverschiebung, bis die letzten beiden Wettfahrten schließlich gang abgeblasen wurden. Da alle aber schon am Samstag in den insgesamt 6 Wettfahrten viel Spaß auf dem Wasser hatten, bei denen die Wettfahrtleitung ihren Job ziemlich gut machte, waren die meisten nicht sonderlich traurig darüber.
Zum Abschluss der Regatta fand die Siegerehrung statt. Die ersten drei Plätze der "Open German Nationals" wurden von den Tschechen und Niederländern belegt. Dabei wurde versehentlich die "Czechoslovakia" statt "Czech republic" ausgerufen, da war die Wettfahrtleitung wohl noch nicht wieder ganz up to date. Die beiden Hattinger Crews konnten sich jeweils einen Platz in der Top 10 sichern und machten sich nach einem tollen Regattawochenende wieder auf den Heimweg.

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