Endlich mal wieder 505er!

Geschrieben von Arne Wittemer am .

Nach einem Jahr Pause habe ich dieses Jahr versucht, mit einem anderen Steuermann zu segeln. Aus den sonstigen Regatten ergab sich der Kontakt zu Alexander aus Berlin. Wir starteten mit einem Training Anfang des Jahres in Kiel. Dieses lange Wochenende mit mehreren Booten war eine gute Gelegenheit, damit sich Steuermann und Vorschoter einspielen konnten. Teils wechselnde Bedingungen, aber für den April doch schon sehr schönes Wetter, waren ein super Training.

Nach diesem Training stand der Plan, die IDM im Rahmen der Warnemünderwoche zu segeln. Wir haben es geschafft, einen Tag vor dem Start zu trainieren, und da Alexander das Boot schon in Warnemünde stehen hatte, mussten wir auch keine Zeit mit dem Aufbau vergeuden. Die 505er Klassenvereinigung hatte ein Training mit zwei Motorbooten organisiert, an dem wir teilnehmen und uns so mit Betreuung und Tonnen auf das Revier einstellen konnten.

Die IDM war bis dahin mit 44 Booten und internationaler Beteiligung die größte 505er Regatta 2021.

Am Samstag ging es mit den ersten Rennen los. Bei mittlerem Wind fiel es uns am Anfang etwas schwer und wir brauchten auch noch Zeit, uns einzuspielen, sodass wir in den ersten beiden Rennen Platz 16 und 15 belegten. Im letzten Rennen des Tages schien dann aber vieles zu stimmen, sodass wir den Tag mit einem 2. Platz beendeten.

Arne505er

(Copyright Pepe Hartmann, Warnemünder Woche)

Am zweiten Tag war etwas weniger Wind, was uns entgegen kam, da wir als Team doch sehr leicht sind. So konnten wir an dem Tag direkt mit einem Laufsieg starten! Im zweiten Rennen war das Feld sehr dicht und kam sehr eng an der Luvtonne an. Wir haben uns hier leider schlecht positioniert und damit viele Plätze verloren, die dann auch nicht mehr aufzuholen waren, sodass wir einen ärgerlichen und vermeidbaren 19. Platz erzielten. Das dritte Rennen beendeten wir auf dem 10. Platz.

Der Wind war für den dritten Tag nochmal leicht, aber segelbar angesagt. Wir mussten als Pfadfinder den langen Schlag nach rechts an der Kreuz fahren, was sich als gut herausstellte, sodass wir nochmal nach rechts nachfassen konnten und uns dann im Laufe des Rennens auf den ersten Platz vorarbeiten konnten. Im zweiten Rennen konnten wir auch wieder gut nach vorne fahren, verloren dann aber auf dem letzten Downwind einen Platz und mussten knapp als Zweiter ins Ziel fahren. Da der Wind immer weniger wurde und für den nächsten Tag guter Wind angesagt war, wurde nicht mehr weiter gesegelt und der Abend mit Schnitzelbrötchen und einem Bier gemeinsam verbracht.

Für den letzten Tag hatte der Wind um 180 Grad gedreht und war deutlich stärker. Die Drehung hatte zur Folge, dass der Wind über Land kam und deutlich böiger und drehender war als die Tage zuvor. Im ersten Rennen des Tages kamen wir schlecht ins Muster und waren fast immer auf der falschen Seite. So landeten wir auf dem 29. Platz. Im letzten Rennen waren wir taktisch wieder besser unterwegs und auch den Speed konnten wir mit den anderen besser mitfahren, sodass wir einen 7. Platz fuhren. Insgesamt landeten wir damit nach 10 Rennen auf dem 6. Platz.

 

Gewonnen haben und damit deutscher Meister geworden sind Wolfgang Hunger und Holger Jess. Glückwunsch!

 

Alexander (PSVK) und Arne GER9182

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