Vereinsmeisterschaft 2022

Geschrieben von Robert Dedden am .

Folgende Teams gingen an den Start:

Team-Nr. Steuermann/-frau Vorschoter-/in
1 Oliver Babik Katja Babik
2 Udo Scheer Jessica Clafflin
3 Deming Huan Elli Müller
4 Rainer Skrotzki Lars Grünhagen
5 Angela Gantenberg Jan Langner
6 Dag Werner Are Werne
7 Robert Dedden Gitti Eilering
8 Jan Bank Adam Zimek
9 Marian Scheer Günter Krause

 

Die Boote wurden durch Zufall oder Absprache den Teams zugeordnet. Bei den Vorläufen und im Zwischenlauf zu der Vereinsmeisterschaft segelte Team 1 gegen 2, 3 gegen 4, usw.. Die Sieger und das Team, das am knappsten verloren hatte kamen in die Zwischenrunde.
Bei zunächst sehr schwachem Wind ( ca. 1-2 Bft) konnte die erste Wettfahrt gegen 11 Uhr gestartet werden. Es gab einige sehr spannende Wettfahrten die oft erst auf den letzten Metern entschieden wurden. Gegen Ende wurde der Wind aber etwas stärker, aber er drehte öfters sehr, so dass die Luvtonne mal im Osten und mal im Westen an Backbord zu runden war. Die Ergebnisse der einzelnen Läufe sind in der Tabelle dargestellt.
Im Finale segelten drei Teams:

Ergebnisse:

Da Team 9: Marian Scheer/Günter Krause beide Finalläufe gewann, wurden sie 2022 die Vereinsmeister des Segel-Club-Hattingen.

Zweite wurden Oliver Babik/Katja Babik

Dritte wurden Robert Dedden/Gitti Eilering.

Die Läufe im Einzelnen:

  Team (weiß) Team (blau) Sieger
Lauf V1

1

Oliver/Katja

2

Udo/Jessica

1

Oliver/Katja

Lauf V2

3

Deming/Elli

4

Rainer/Lars

3

Deming/Elli

Lauf V3

6

Dag/Are

5

Angela/Jan

6

Dag/Are

Lauf V4

7

Robert/Gitti

8

Jan/Adam

7

Robert/Gitti

Lauf V5

9

Marian/Günter

4

Rainer/Lars

9

Marian/Günter

 

  Team (weiß) Team (blau) Sieger
Lauf Z1

3

Deming/Elli

1

Oliver/Katja

1

Oliver/Katja

Lauf Z2

7

Robert/Gitti

6

Dag/Are

7

Robert/Gitti

Lauf Z3

9

Marian/Günter

6

Dag/Are

6

Marian/Günter

 

  Team (weiß) Team (blau) Sieger
Lauf F1

1

Oliver/Katja

7

Robert/Gitti

1

Oliver/Katja

Lauf F2

7

Robert/Gitti

9

Marian/Günter

9

Marian/Günter

Lauf F3

9

Marian/Günter

1

Oliver/Katja

9

Marian/Günter

Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft 2022, vorab

Geschrieben von Annette Diehl am .

Dank Robert Dedden fand heute unsere Vereinsmeisterschaft bei herrlichem Sonnenschein, aber leider recht wenigem Wind statt. 9 Crews fanden sich, die um den Titel segeln wollten.

Vereinsmeister wurden Marian Scheer und Günter Krause vor Oliver und Katja Babik. Dritter wurde Robert mit seiner Frau Gitti.

Vielen Dank an alle, die zur erfolgreichen Durchführung beigetragen haben:

Robert fürs Organisieren, Daniela Gantenberg fürs Grillen, Würstchen und Brötchen, Katja für den Kuchen und Daniel fürs fotografieren und Motorboot schrubben, und allen weiteren, die teilgenommen und mit geholfen haben. EIn ausführlicher Bericht folgt zeitnah von Robert!

 

Köln Cup der Optisegler geht an den SC Hattingen

Geschrieben von Annette Diehl am .

Vergangenes Wochenende gewann unser Optisegler Lev Lepeshov den Köln-Cup der Optimisten am Liblarer See. Er konnte sich bei nordwestlichem Wind zwischen 3 bis 5 Bft.  mit drei ersten Plätzen gegen seine Konkurrenz durchsetzen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Weitere Bilder findet ihr in der Galerie.

Deutsche Meisterschaft im Kielzugvogel

Geschrieben von Katja Babik am .

Deutsche Meisterschaft im Kielzugvogel

Vom 06. bis 10.09.2022 fand die Internationale Deutsche Meisterschaft im Kielzugvogel am Simssee im Südosten Bayerns statt. Vom SCHa waren Sabine Koslowski mit ihrem Steuermann Wolfgang Schwill vom Staffelsee und Oliver und Katja Babik dabei.

Sabine und Wolfgang waren bereits am Wochenende zuvor bei der Simssee-Kanne, einer Ranglistenregatta, am Start, während Oliver und Katja erst am Dienstag zur Vermessung anreisten. Vor Ort angekommen wurde direkt ein Stellplatz für das WoMo zugewiesen, das Boot mittels eines Movers in Richtung See gebracht, einchecken, aufbauen, Vermessung und Kranen. Zwei Stunden nach Ankunft konnte ein erster Probeschlag gemacht werden, naja ein Probetreiben trifft es eher. Immerhin konnten wir testen, ob wir alles richtig zusammengebaut hatten.

Am Abend folgte die Eröffnung der IDM mit 31 Startern. Die vielen fleißigen Hände in der Küche zauberten frische Salate, dazu gab es was vom Grill und der Bierwagen war geöffnet. Der ortsansässige Trachtenverein und Blaskapelle rundeten den Abend auf der überdachten Terrasse ab.

Am Mittwoch konnten wir das schöne Wetter genießen, aber Wind für Wettfahrten gab es nicht. Abends wurde ein Ausflug zum Rosenheimer Herbstfest angeboten. Donnerstag durften wir bei Zeiten aufs Wasser, bekamen aber zwei Stunden nur Wasser von oben ab und warteten auf eine Startmöglichkeit. Schließlich konnten wir eine Wettfahrt durchziehen, welche Sabine mit Platz 8 und wir mit Platz 12 beendeten, bevor im Hafen wieder auf Wind gewartet wurde. Um 18h kam nochmal eine Brise, welche aber scheinbar nicht ausreichend zum Auslaufen war. Schließlich wurde der Segeltag mit einer Wettfahrt beendet und am Abend gab es Steckerlfisch vom Grill mit selbstgemachten Salaten. Freitag schafften wir in der Mittagszeit tatsächlich eine weitere Wettfahrt. Diesen Wind hatte kein Wetterbericht hervorgesagt. Sabine belegte dabei den 15. und wir den 5. Platz und hatten durch das Durcheinanderwürfeln im Feld Platz 6 inne. Leider blieb es bei der einen Wettfahrt. Am Abend gab es eine weitere bayrische Köstlichkeit: Ente mit Blaukraut und Semmelknödel. Samstag: die Entscheidung stand an. Das große Zittern: kommt der Wind wie angekündigt? Das hat am Donnerstag schon nicht geklappt. Mit Hängen und Würgen schaffte der Wettfahrtleiter, dass die ersten Boote voll in der Sollzeit ins Ziel kamen, brach die Wettfahrt dann aber noch ab, nach Protest wurde diese dann aber doch noch gewertet. Alle SCHa Teilnehmer schafften es vor Abbruch der Wettfahrt ins Ziel und wurden mit dieser Platzierung schließlich auch gewertet. Für die anderen gab es eine Wertung aus dem Mittel derer übrigen Wettfahrten, mindestens aber 17 Punkte. Bis zum Abend war aber nicht klar, mangels Protestverhandlung, was mit dieser Wettfahrt passieren würde. Da weiterhin zunächst kein Wind da war, warteten die Teilnehmer im Hafen. Schließlich ging es mittags doch nochmals zurück aufs Wasser, mit böigem Wind und Drehern, weitere vier Wettfahrten folgten, so dass wir Samstag insgesamt fünf Wettfahrten segelten und einen Deutschen Meister aus sieben Wettfahrten ermitteln konnten. Michael Hotho und Jochen Wiepking (92 Jahre alt) vom Steinhuder Meer sind neuer Deutscher Meister im Kielzugvogel, Vizemeister aus Duisburg und von der Bever sind Manfred Brändle und Joachim Heinz, gefolgt von Elisabeth und Herbert Kujan vom Forggensee als Dritte. Sabine belegte mit Wolfgang einen guten 12. Platz und wir, Oliver und Katja, haben unsere Wettfahrtserie beendet, indem wir mit Abstand die letzte Wettfahrt gewonnen haben. Schließlich haben wir den sechsten Platz errungen und vom DSV eine Urkunde erhalten.

Das nervige Warten auf Wind haben wir mit Spielen, guten Gesprächen, Zeit mit netten Menschen überbrückt. Morgens hat man sich ein wenig überfahren gefühlt, vermutlich von einem Zug. Keine 100m von uns entfernt verlief die Bahnstrecke München - Salzburg 😩

Vielen herzlichen Dank an die vielen Ehrenamtlichen, die uns diese schöne Zeit beschert haben und herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten und Teilnehmer!

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Lev gewinnt Opti-Cup am Baldeneysee

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am vergangenen Wochenende hat unser Optisegler Lev Lepeshov den Opti-Cup der 64. Essener Segelwoche am Baldeneysee gewonnen. Mit drei Siegen und einem 2. Platz konnte er sich bei "schaurigem" Wetter, vor allem am Samstag, bei den Opti B-Seglern durchsetzen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Lev ist der 2. von rechts.

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie!

50 Jahre Revival Regatta der olympischen Segelwettbewerbe in Kiel

Geschrieben von Daniel Scheer am .

50 Jahre Revival Regatta der olympischen Segelwettbewerbe in Kiel
Mitte August wurde das 50Jahre Jubiläum der Olympischen Spiele mit einer großen Regatta im Kieler Olympiahafen gefeiert.
An den Start gingen die Bootsklasse Drachen, Star, FD und Tempest. Die Bootsklasse FD segelte Ihre Deutsche Meisterschaft und die Tempest Klasse ihre Weltmeisterschaft aus. Die Tempest ist ein offenes Kielboot, das etwas größer als ein Kielzugvogel ist, jedoch zusätzlich noch ein Spi und ein Trapetz besitzt.
In der Tempest Klasse segelten 33 Teams um den Weltmeistertitel, darunter Oliver und Daniel vom SCH, die als Vorschoter an den Start gingen. Oliver segelte mit Herbert Kujan vom Forgensee und Daniel durfte bei Alexander Morgenstern vom Duisburger Yachtclub aufs Schiff.Revival_Regatta_1

Hier der Bericht der Weltmeisterschaft aus Sicht von Daniel:
Am Sonntag, den 14.08.2022 trafen wir abends in Kiel ein. Am Montag nach der Vermessung der Schiffe konnten wir den restlichen Tag zum freien Training nutzen. Dabei zeigte sich Kiel von seiner besten Seite, denn es waren 3 bis 4 bft, die Sonne schien und es waren angenehme 24°C.
Am Dienstagnachmittag startete dann die Trainingswettfahrt, bevor es Mittwoch richtig losgehen sollte.
Die Trainingswettfahrt fand direkt vor dem Hafen auf Bahn „Hotel“ statt. Der Wind kann mit 2-3 Bft von Land. Dies erinnerte stark an die Bedingungen, die wir vom Baldeneysee kennen und so kamen wir als zweiter an der ersten Luvabahnmarke an. Am Ende dieser Trainingswettfahrt fuhren wir als 5. durchs Ziel.
Am Mittwoch sollten dann die offiziellen Wettfahrten beginnen. Da der Wind jedoch immer schwächer wurde, gab es lange Startverschiebung im Hafen. Am späten Nachmittag wurde dann noch ein Lauf bei wenig Wind gesegelt. Diesmal kamen Herbert und Oliver besser mit dem Wind klar und wurden neunter.
Im Laufe der Woche wurde der Wind immer mehr und am Samstag hatten wir dann sogar mal eine Wettfahrt mit 5 bis 6bft.
Am Ende konnten alle 9 geplanten Wettfahren gesegelt werden. Dabei haben Alexander und ich den Platz 6 ersegelt und Herbert und Oliver sind auf dem sensationellen 4ten Platz gelandet. Die beiden haben sogar den Preis für die wenigsten Punkte ohne Streicher gewonnen.
Insgesamt war es ein spektakuläres Event vor einer tollen Kulisse bei bestem Wetter. Dazu kommt noch der großartige Support an Land von Katja und Elisabeth. Viel mehr geht bei einer solchen Regatta einfach nicht.

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RS500 Worlds in Weymouth

Geschrieben von Jacob und MIrco am .

RS500 Worlds in Weymouth bei den RS GAMES 2022

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Vom 01. bis 05. August fanden die RS500 Worlds in Weymouth, an der Südküste Englands statt. Das Revier bot die Möglichkeit, die Regatta sowohl im großen Hafenvorbecken als auch in der Bucht durchzuführen. Die ersten zwei Regattatage waren für Jacob und mich eine Phase der Eingewöhnung und das Abstimmen von angepassten Verhaltens an Board bei ungewohnten Bedingungen mit leichter Welle und kontinuierlichem Wind von min. 16kts. Geplant waren drei Wettfahrten an den ersten vier Tagen und zwei Wettfahrten am letzten Tag.

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Zu Beginn wurde im äußeren Hafenbecken gesegelt. Der Wind am zweiten Tag nahm soweit zu, dass die dritte Wettfahrt nicht mehr gesegelt werden konnte. Gut für uns, da wir sowohl am ersten und am zweiten Tag auf Grund von technischen Problemen und Baustellen am Schiff nicht alle Läufe starten bzw. beendeten.
Am dritten Tag wurden die Wettfahrten in die Bucht verlegt und vier Wettfahrten durchgeführt. Hier hatten wir mit es mit noch extremeren Bedingungen zu tun. Zu viel für manche Mitstreiter auf der Bahn. Gut ein Drittel des Feldes begab sich zurück in den Hafen oder waren erst gar nicht gestartet. Wir konnten immerhin alle Wettfahrten beenden. Das Repair-Team von RS hatte in den ersten drei Tagen einiges zu tun. Auch wir mussten brauchten das ein oder andere Ersatzteil und geschickte Hände.
Am vierten Tag wurden bei traumhaft schönen Bedingungen mit 14 bis 18kts Wind, strahlender Sonne und viel guter Laune drei Wettfahrten gesegelt. Unser bester Tag: ein 16. Platz im dritten Lauf von insgesamt 34 teilnehmenden Booten!
Am letzten Tag begann der erste Lauf wieder mit einem Massenfrühstart, wie eigentlich an jedem Tag zuvor, was meist einen Start mit Black Flag zur Folge hatte. Für die letzte Wettfahrt der Meisterschaft wollte die Wettfahrt-Leitung etwas deutlicher werden und hisste direkt beim ersten Startversuch eine Schwarze Flagg mit weißem Totenkopf. Ein spaßiger aber ernster Start in der letzten Wettfahrt des Events für die RS500?
Das Reacekommittee und die Organisation auf dem Wasser und an Land waren „very british“: Eine sehr gute und patente Durchführung eines Mega-Events. Jeden Morgen wurde man über Flaggen am Flaggenmast und zusätzlich über die Lautsprecher über die geplanten Abläufe, wie das Launching und das geplante Regattagebiet informiert.
Die Regatta war zwar nicht sehr erfolgreich, aber sehr lehrreich und das in einem sehr schönen Revier. Wir belegten Platz 32 von 34. Alles in Allem eine Tolle Woche!

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Kielzugvogel in Eich

Geschrieben von Katja Babik am .

Am vergangenen Wochenende waren die Kielzugvogelsegler zu Gast in Eich.

Wir, Katja und Oliver, sind am Donnerstag Abend nach Eich, gelegen an einem abgelegenen Rheinarm in der Nähe von Worms, gefahren. Dort haben wir am Freitag ein Coaching für Regattasegler gehalten. Heiße Temperaturen, böiger Wind, Niedrigwasser am Rhein bescherten uns spannende Bedingungen, bei denen wir sechs teilnehmende Boote neben Theorie um Bojen Manöver und Starts üben haben lassen. Samstag Vormittag wurden noch Themen um den Trimm besprochen.

Mittags wurden die übrigen Boote mit einem Bagger ins Wasser gebracht, da der Kran aufgrund des niedrigen Wasserstandes am Rhein nicht zu nutzen war. Um 14:00 h folgte dann der erste Start der Ranglistenregatta.

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Gesegelt wurden drei Wettfahrten.

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Am Ende der ersten Startkreuz befand sich Oliver mit seinem Steuermann, Wolfgang Brüning, auf Position 8, bevor sie eine Aufholjagd starteten und am Ende noch Platz 2 erreichten. Danach schafften sie zwei souveräne erste Plätze und sicherten sich somit den Gesamtsieg. Sonntag fand mangels Wind nichts mehr statt.

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Es war wieder einmal ein tolles Wochenende in Eich, abgerundet von gutem Essen und Wein. Schön, dort immer so herzlich willkommen zu sein.

Katja Babik

133. Travemünder Woche 2022

Geschrieben von Katja Babik am .

Die Travemünder Woche ist immer eins unserer Saisonhighlights im Regattaplan der Kielzugvögel. Im Hochsommer auf einem tollen Seerevier mit der Jolle zu segeln ist ein Traum. Diesmal hatten wir an allen vier Wettfahrttagen segelbaren Wind. Schon am ersten Wettfahrttag war dieser jedoch sehr kräftig und mit langanhaltenen Böen über 20 Knoten . Daher kamen wir (Katja und Oliver Babik) am ersten Wettfahrttag an unsere Grenzen und beendeten die Wettfahrt an der Luvtonne. Somit hatten wir zwar einen punktemäßig schlechten Start in die Segelwoche, aber machmal ist das halt so. Als wir in die Trave Richtung Hafen segelten, trafen wir auf zwei 12er (Klassische Rennyachten, ca. 20 m lang) die bei diesen Bedingungen dort ein Matchrace veranstalteten, wirklich beindruckend.

An den folgenden zwei Tagen hatten wir drei bis  vier Bft. und segelten jeweils drei Wettfahrten bei gleichmäßigem Wind aus Nordost. Die Welle baute sich gut auf und der Zugvogel wurde in der Welle mal wieder recht klein. Mit den Plätzen 2, 3, 6, 4, 4, 2 waren wir gut hinter den drei Favoriten dabei und setzen uns abends zufrieden mit den anderen Seglern zusammen und hatten eine schöne Zeit.

Bericht 133 Travemuender Woche

Am letzten Wettfahrttag war der Wind eher schwach vorhergesagt und kam auch erst gegen Mittag. Bei noch einer hohen Welle vom Vortag und drei Windstärken schlossen wir die Serie mit einem dritten Platz ab. Mit dem gesamt vierten Platz sind wir sehr zufrieden. Auch wenn leider dieses Jahr nur zehn Kieler an den Start gingen, waren die Wettfahrten spannend und anstrengend. Ein sehr guter Wettfahrtleiter und sein Team bauten uns eine perfekte Bahn auf.

An Land sorgte die Klasse / Klassenvereinigung / die Segler für ein schönes Rahmenprogramm mit einem Klassenabend, Stegbier und einem gemeinsamen Abendessen. Das kleine Starterfeld mit weniger Segelern als sonst, sorgte hier für eine sehr familiäre Atmosphäre mit gemütlichen Abenden auf dem Wohnmobilstellplatz. Ich bin mir sicher, dass alle Teilnehmer die Travemünder Woche 2023 jetzt schon wieder in ihren Regattaplan aufgenommen haben.

Katja und Oliver

Prüflinge, Teil 2

Geschrieben von Annette Diehl am .

Heute haben weitere Vereinsmitglieder erfolgreich ihre (Teil-)Prüfungen für den SBF See und Binnen bestanden:

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von links:

Lars Flasche: SBF Binnen, Teil segeln

Gerd Julius: SBF See

Andre und Katharina Batz: beide SBF See und Binnen unter Motor, Teil segeln fehlt noch.

Allen herzlichen Glückwunsch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

die Scangard schwimmt...

Geschrieben von Annette Diehl am .

Nachdem Ingo und Michael die neue Scangard gestern in Flensburg abgeholt haben,

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wurde sie heute von 5 Helfern ins Wasser gebracht...

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(Ingo fehlt auf dem Bild)

Das hat alles super geklappt, bis wir den Mast gestellt hatten.

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Da viel uns (leider viel zu spät) auf, dass der Wirbel der Rollfock oben festgemacht bzw. hochgezogen war. Da wir den Mast nicht wieder legen wollten, versuchten wir zunächst mit einem langen Haken, den Wirbel und das Fall runter zu ziehen. Was gut funktionierte, bis der Wirbel auf halber Strecke stecken blieb, weil das Aluprofil eine Delle hat...

Dann war Einfallsreichtum gefragt:

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Nun, wir haben dann die Fock letztendlich hochbekommen und eingerollt. Daher auch an dieser Stelle der dringende Hinweis: Das Fockfall (blau, dick) darf auf KEINEN Fall gelöst werden.

Das Schiff liegt jetzt neben dem Motorboot und kann gesegelt werden. Bitte seid am Anfang vorsichtig, da wir es heute nicht mehr zur Probe gesegelt haben, und es sein kann, dass vielleicht doch an irgendeiner Stelle "was" fehlt.

Der Vorstand wartet auch auf Namensvorschläge eurerseits, damit wir das Boot bald taufen können.

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie.

 

Midsummersail 2022

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

Midsummersail 2022

 

Die Eckdaten des Midsummersail: eine Regatta, bei der man vom südlichsten Punkt der Ostsee zum nördlichsten Punkt der Ostsee segelt. Die kürzeste Entfernung beträgt etwa 900 Seemeilen (ca. 1670km).
Der Start war in Wismar (Deutschland) zwischen der Seebrücke und dem gegenüberliegenden Pfahl. Von einer alten Kogge wird das Startsignal mit einem Kanonenschuss gegeben. Das Ziel ist die nördlichste Tonne der Ostsee in Töre (Schweden), bei der das Tonnenfoto obligatorisch ist. Das ist etwa 70 km vom Polarkreis entfernt.Die Gatica war mit 3 Personen besetzt:

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Jörg, Mirco und Jan Beyer vom Yachtclub Mittelrhein.

Wir sind mit einem sehr guten Start über die Linie gegangen, auf Grund unserer Bootsgröße wurden wir von einigen Booten unserer Startgruppe nach ein paar Stunden eingeholt. Nach der Startkreuz, um aus der Wismarer Bucht herauszukommen, ging das erste Mal der Spi hoch. Den haben wir fast die ganzen 6 Tage oben gelassen. nur bei Wind über 22kn oder bei drehenden Winden in einigen Flauten haben wir ihn bergen müssen. Nach einigen Tagen mussten wir auch die Spischoten kürzen, da sie anfingen am Spibaumbeschlag durchzuscheuern.

Ein Windpark im Bau machte uns auf dem ersten Raumwindkurs ein Strich durch unsere Kursplanung, vor Rügen mussten wir den nicht in der Karte angegebenen Neubauwindpark umfahren, nachdem ein anderes Boot und wir freundlich von einem Wachboot des Windparks abgefangen wurden.
Nach dem kleinen Umweg ging es wieder auf Kurs Bornholm. Auf Höhe von Bornholm bekamen wir dann Besuch von einem Aufklärungsflugzeug der dänischen Marine. Sie flogen eine Schleife um uns waren dann auch schon wieder weg. Es ging weiter Richtung Gotland. Hier mussten wir die Entscheidung treffen, Gotland östlich oder westlich zu passieren. Die Windvorhersage kündigte eine leichte Flaute nördlich von Gotland an. Wir hatten den Plan östlich zu passieren und hoffentlich den Anderen gegenüber, wenn sie die Flaute abbekommen, einige Meilen gut zu machen. Am Folgetag könnten wir sehen, dass unser Plan aufgegangen ist. Wir konnten wieder bei den großen und schnelleren Schiffen unserer Startgruppe mitspielen und hatten auch einige Trimarane hinter uns.
Auf dem weiteren Kurs in Richtung Åland-Inseln, passierten uns zwei Kampfjets im Tiefflug auf Höhe von Gotland. Zur Abwechslung des Wellenrauschens mal etwas Turbinendröhnen.

Nach passieren der Åland-Inseln war unser nächster Zielpunkt zwischen Umeå (Schweden) und Vaasa (Finnland), also nur noch ca. 150 nm als Tagesziel.

Und schon war die letzte Etappe in Sicht. Auf nach Töre! Wo die nördlichste Tonne der Ostsee liegt. Dort erwartete uns etwas weniger Wind und eine kleine navigatorische Aufgabe. Eine Abkürzung durch die Schären sorgte nochmals dafür, dass wir einige Schiffe abhängen konnten. Nach dem die engsten und flachsten Stellen passiert waren, ging es Vorwind mit Spi auf die Ziellinie zur Tonne.

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In 6 Tagen, 4 Stunden und 11 Minuten konnten wir die Tonne passieren. Nach dem obligatorischen Anlegen an der Tonne mit dem Crew-Foto ging es erst einmal ins Päckchen zu den anderen Teilnehmern.

Obwohl wir ca. 70km vom Polarkreis entfernt waren, hatten wir mit sonnigem Wetter eine Wassertemperatur von knapp über 20°C, wir zögerten nicht lang und gingen erst mal eine Runde schwimmen.

Leider wurden die Boote nicht gegeneinander verrechnet. Da um uns rum nur größere und schnellere Schiffe waren, haben wir exemplarisch einige mit deren Yardstikwert uns gegenüber eingeordnet. Wir waren nach berechneter Zeit vor denen!

Neben den traumhaften Segelbedingungen waren die Sonnenuntergänge und kurz darauf folgenden Sonnenaufgänge am beeindruckendsten. Es gab eine tolle Dämmerung mit rotem Himmel. Da wir zu dritt unterwegs waren, waren eigentlich 4 Stundenwachen geplant.Iin der Praxis hat der gesteuert, der Lust hatte und nachts haben wir festgelegt, wer geweckt wird, wenn einer nicht mehr konnte. Das hat ausgesprochen gut geklappt.

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Die Regatta findet 2023 wieder statt. Infos unter: www.midsummersail.com

Weitere Bilder findet ihr hier.

Mirco, Jörg und Jan

RS 500 bei North Sea Regatta in Scheveningen

Geschrieben von Mirco und Jacob am .

Die North Sea Regatta fand vom 4.-6. Juni in Scheveningen statt. Wir (Mirco und Jacob) waren als einziges deutsches Boot bei den RS500 gemeldet. Nach einer turbulenten Anreise und dem Check-In im Regattabüro konnten wir unseren Platz für den Camper direkt neben Strom- und Wasserstelle auf dem Clubgelände beziehen. Am ersten Regattatag fing es für uns direkt mit „learning by doing“ an. Es waren 16-20 kts Wind und 1 m Welle aus Nord angesagt. Für uns hieß das erstmal, mit den Wellen klarzukommen. Nach einer Stunde Raumwind segeln zum Startschiff und den ersten Versuchen mit Gennaker waren wir glücklich, trocken am Startschiff angekommen zu sein. Aus den geplanten 3 Wettfahrten am ersten Tag wurden 4, die Bedingungen waren Top, konstanter Wind, Welle zum Surfen und viel Spaß an Bord.

Am nächsten Tag war der Wind sehr bescheiden angekündigt. Wenig Wind drehte um 180° bis zum Mittag und Welle weiterhin aus Nord. Nachdem wir irgendwie zur Startlinie geeiert sind und nach einer weiteren Stunde Startverschiebung gab es endlich noch ein Ankündigungssignal. Wir hatten stark mit den Bedingungen zu kämpfen und es lief etwas schlechter als am Vortag. Nach vier Wettfahrten ging es dann bei Flaute und 4 kmh Gegenstrom im Schlepp zurück in den Hafen.

Am letzten Regattatag pfiff der Wind schon in der Nacht so stark, dass die Fallen bei den Nacras um uns herum auf dem eigentlich sehr geschützten Clubgelände die Nacht durch laut klapperten. Am Morgen haben wir entschieden, die Lage an der Mole zu checken und wurden von den brechenden Wellen ziemlich nass. Wir entschieden uns, unter diesen Bedingungen nicht rauszufahren. Wie sich ca. 1h später herausstellte, hat auch die Regattaleitung für alle Jollenklassen dieselbe Entscheidung getroffen. Am Ende waren wir 16. von 21. Schiffen.

Es war ein sehr lehrreiches Wochenende für das Segeln mit Welle.

 

Meine erste Regatta in Deutschland

Geschrieben von Lev Lepeshov am .

Optipussi am Baldeneysee, Opti-B-Regatta am 25. und 26.6.2022

Ich freute mich auf diesen Tag und machte mir natürlich Sorgen.
Die Regatta dauerte zwei Tage, am ersten Tag gab es 3 Rennen und am zweiten zwei.

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Am ersten Tag hatte ich gute Starts, nur einmal bin ich gescheitert und hatte einen Frühstart.

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Mein Opti ist die "Little Elodea" mit der Segelnummer 13124.

Während ich mich um 360 Grad drehte, segelte die Flotte weiter und ich kam nur als Neunter ins Ziel. Im ersten und dritten Rennen zeigte ich mein bestes Ergebnis mit einem 3. und 2. Platz von 20 Booten und war zufrieden.
Es war für mich etwas ungewohnt, den Wind zu beobachten – in Ufernähe herrschte Windstille und in der Mitte des Sees Wind, was in meiner Stadt am Dnjepr eher selten vorkommt.
Ich habe insgesamt den dritten Platz belegt und bin sehr stolz darauf. Nach der Regatta habe ich mit meiner Trainerin in der Ukraine gesprochen und auch sie war sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

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Vielen Dank an Jörg und den Segelclub Hattingen für die Möglichkeit, an dieser Regatta teilnehmen zu dürfen.

Lev Lepeshov, 9 Jahre

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