Prüfung bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am 25.9. haben auch Sandra und Gerold Redecker ihre SBF Binnen-Prüfung erfolgreich bestanden!

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Herzlichen Glückwunsch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

neues Boot Laser Stratos

Geschrieben von Annette Diehl am .

Hallo Mitglieder,

aufgrund eurer Erlaubnis von der Mitgliederversammlung haben wir einen gebrauchten Laser Stratos erworben, im Austausch für die Efsix, die wir verkaufen wollen..

Das ist ein Kielboot mit Rollfock, Trapez und Genaker. Es kann von 2-3 Personen sowohl gemütlich als auch sportlich gesegelt werden.

Das Boot wurde nur eine Saison selten genutzt und stand dann mehrere Jahre an Land. Folgende Arbeiten müssen daran erledigt werden:

Antifoulinganstrich überstreichen

Rumpf polieren

Diverse Gummis tauschen, Boot probehalber aufriggen und alles durchsehen

Für diese Boot brauchen wir einen Namen und einen Bootspaten!

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24uurs zeilrace

Geschrieben von Ingo Löbbert am .

Am 27. August begaben sich vier SCH-Segler auf den Weg zum Schokkerhaven, wo die Gatica auf die Teilnahme am „24uurs Zeilrace“ der niederländischen „Kustzeilers“ vorbereitet werden sollte. Mit dabei waren Jonathan, Jörg und wir (Jacob und Ingo). Nachdem wir die Vorbereitungen in Form von Kleinreparaturen abgeschossen hatten und das Schiff nach der letzten stürmischen Überführung wieder seetauglich war, ging es gegen 15 Uhr bei 24 Knoten Wind (6 bft, Starkwind) aus Nord zum geplanten Starthafen durch das Ijsselmeer nach Stavoren. Leider stellten wir unterwegs fest, dass wir diesen Plan nicht bis zum Startzeit 19 Uhr hätten verwirklichen können, so dass wir einmal quer über das Ijsselmeer zum Start nach „Enkhuizen Noord“ fuhren. Dort kamen wir gegen 18.50 Uhr pünktlich zu Start an, es reichte nicht einmal zur Vorbereitung einer Kanne Kaffee für die Nacht.
Das „24uurs Zeilrace“ ist ein Regattaformat, bei dem 24 Stunden durchgehend gesegelt wird und hierbei eine möglichst große Entfernung zurückzulegen ist. Dabei werden aber nur Entfernungen zwischen vorher festgelegten Bahnmarken (Tonnen) gewertet, wobei man eine Strecke (Rakke) zwischen zwei Bahnmarken nur einmal in jede Richtung segeln darf. Der Start erfolgt hierbeizeitgleich an 13 Startpunkten (in der Regel vor Häfen), das Ziel für alle war es, nach 24 Stunden die Ziellinie vor Medemblik zu überfahren.

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Der Wind war für die gesamte Regattazeit aus Nord mit 20 bis 25 Knoten vorhergesagt, so dass der Plan war, mittels „Halbwind-„ und „Am-Wind-Kursen“ in Richtung Norden zum Abschlussdamm zu kommen. Hier sollte der Scheitelpunkt des nächtlichen Hochwassers um 3 Uhr morgens zum Durchschleusen auf die Waddenzee genutzt werden, damit mit dem ablaufenden Strom eine höhere Geschwindigkeit in Richtung friesische Inseln erzielt werden kann. Da wir zügig vorankamen haben wir uns aber im Ijsselmeer zu viele Rakken vorgenommen, so dass wir zu spät an den möglichen Schleusen angekommen wären.
Die erneute Planänderung sah vor, nun möglichst viele Halbwind-Rakken zu fahren und dabei langsam in Richtung Süden zum Zielhafen nach Medemblik zu kommen.  
Nach durchsegelter Nacht, wenig Schlaf und andauernder Welle ereilte uns das Problem, dass sich auf einer Halbwind-Rakke der Schäkel am Segelkopf der Fock öffnete und wir das Vorsegel bergen mussten. Unser gelassener und erfahrener Skipper Jörg suchte daraufhin die nächstmögliche  Vorwind-Rakke der nächsten Tonne, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Auf diesem Vorwindkurz wurde der Plan geschmiedet, eine ruhigere Stelle zu suchen und jemanden im Seemannststuhl (Klettergurt) am Spifall die knapp 19 Meter in den Masttop zu ziehen, um das Fockfall zu bergen und einen neuen Schäkel zu montieren. Die Wahl fiel hierbei auf Ingo (leichtestes Crew-Mitglied), dank des guten Zusammenspiels aller Beteiligten dauerte diese Aktion weniger als 30 Minuten und wir konnten wieder die Fock einsetzen.
Danach ging es ohne weitere Komplikationen über einige weitere Rakken in Richtung Ziellinie, die wir um 18.58 Uhr überfuhren.
So segelten wir in knapp 30 Stunden über 200 Seemeilen, wobei uns in den 23 Stunden und 58 Minuten 154,5 „Netto-Meilen“ zwischen den Rakken gewertet wurden. Damit erreichten wir trotz aller Umstände eine gute mittlere Platzierung im Feld, wobei es die größte Herausforderung ist, das Ziel innerhalb eines Zeitfensters von 23 bis 25 Stunden überhaupt zu erreichen.
 
Jacob und Ingo

Die bayrische Rumtopfregatta am Forggensee

Geschrieben von Oliver Babik am .

Kieler am Forggensee

Geplant hatten wir eine Woche Sommerurlaub am Forggensee. Der Wetterbericht ließ uns spontan umentscheiden, somit sind wir erst zum Wochenende nach Füssen gefahren. Der Blick in den Himmel beschäftigte uns das gesamte Wochenende. Der Wettergott ließ uns aber am Freitagabend die Köllergassen im Freien stattfinden. Es wurde in der neugebauten Bootshalle ein umfangreiches Buffet aufgebaut, das sowohl teilweise von den Teilnehmern, teilweise von Gästen als aber auch von Familie Kujan mitgebracht worden war. Die Getränke wurden per Schubkarre vom Clubhaus zur Bootshalle geliefert. Es war ein schöner, musikalisch untermalter Abend ohne Regen.

Am Samstagmorgen ließ sich so schnell keiner aus den Wohnmobilen hervorlocken. Es prasselte einfach so auf die Dächer. Der Blick aus dem Fenster zeigte auch nur Regen und Flaute.

Nach einem Donnerwetter von Herbert (just in dem Moment kam ein Donner, der einzige an diesem Tag) kranten die Segler ein. Startverschiebung… Irgendwann ging es dann doch los, wir waren über drei Stunden auf dem Wasser, der Wind drehte kontinuierlich. Keine einfachen Bedingungen für einen Wettfahrtleiter. Nach dem ersten Startversuch, dem Verlegen der Bahn schafften wir eine Wettfahrt zu Ende zu segeln. Wir hatten eine Woche zuvor alles bei knapp unter 30 Grad gepackt. Während der Pausen war es schon ziemlich kalt, aber zum Glück hatten wir alles an, was wir mithatten, sogar die extra gekauften Mützen. Der letzte Versuch eine Wettfahrt zu segeln, wurde am ersten Luvfass abgebrochen und wir durften auf direktem Weg in den Hafen treiben, wo auf uns Tee und Rum gewartet haben. Das kennen wir ansonsten nur von der Rumtopfregatta im November am Baldeneysee.

Abends gab es ein gemütliches Beisammensein im eingeheizten Clubhaus. Natürlich mit ausreichend und guter Verpflegung.

Sonntag gab es ein langes Warten auf Wind. Dieser kam aber nicht. Die Wartezeit wurde wieder mit Verpflegung und Zusammenhock auf der Wiese verbracht. Zum Glück war hier der Wettergott gnädig und hat es nicht regnen lassen.

Herbert hat bei der Siegerehrung versprochen, nächstes Jahr einen Termin im Sommer mit warmen Temperaturen und Wind zu bieten. Und ich weiß, dass er das auch schon in der Vergangenheit bieten konnte. Vor der traumhaften Kulisse der zwei Königsschlösser gab es schließlich die Siegerehrung mit Preisverteilung. Jeder Teilnehmer hat einen schönen Erinnerungspreis erhalten.

Am Abend haben die noch nicht abgereisten Segler noch ein schönes Abschlussessen im Nachbardorf eingenommen.

Vielen Dank für die Herzlichkeit, das Ausrichten der Regatta und die schöne Zeit, die wir in Bayern verbringen durften.

Wir versuchen bei der nächsten Regatta mal nicht Vierte in der ersten Wettfahrt zu werden, ansonsten hört ihr wieder von uns,

Katja und Oliver (GER3838)

Überführungstörn Cuxhaven – Schokkerhaven mit der Gatica

Geschrieben von Marco Hill am .

Besatzung: Jörg, Dietrich und Mirco

Cuxhaven Samstag 7. August 13:00Uhr - Sonnenschein kein Wind leichter mitlaufender Strom. Wir Motoren unter Segel die Elbe heraus. Später hatte der Wind auch ein wenig Lust uns anzutreiben, doch ohne Motorunterstützung reichte es nicht um ordentlich voranzukommen.

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Im Laufe der nächsten Stunden entwickelten sich mehrere Regen und Gewitterzellen vor der Küste. Dies veranlasste uns erst die erste Zelle abzuwarten und dann zwischen den Zellen hindurchzufahren. Nach etwas Regen  folgte direkt freundlicher Himmel mit Sonnenschein. Doch das hielt nicht lange an, es brauten sich weitere Regengebiete teilweise mit Gewittern zusammen. Somit mussten wir leider auch die eine oder andere Zelle durchfahren. Der Wind nahm zu, nahm ab und drehte auch gerne mal um 180°, wie er gerade Lust hatte.

Gegen Abend wurde es jedoch nochmal schön mit angenehmen 10 kt. Segelwind an der Kreuz mit leichten Wellen und Abendrot. Dazu kredenzte Jörg uns ein nahrhaftes Abendmahl, sodass wir die Nacht auch gut überstehen konnten.

Ueberfuehrung Gatica Cuxhaven Schokkerhaven 2021 02

Die Nacht gestaltete sich ruhig wie der Abend und wurde von den Lichtern der Windparks und der südlich von uns liegenden Inseln erleuchtet. Mit etwas Glück konnte man auch ein paar Sternschnuppen durch die Wolkenlöcher am dort klaren Sternenhimmel sehen. In der Nacht hatten wir den Großteil der deutschen Nordseeinseln auf unserer Route passiert und entschieden uns gegen einen Zwischenstopp auf Borkum, denn zwei verschiedene Wetterberichte zeigten für den Sonntag gute Bedingungen mit SW Wind mit max.  20-24kt bei 1 m Welle. Damit würde dann die weitere Fahrt auch noch ein Stück schneller gehen. Die Richtung sollte jedoch etwas mehr auf Südwest drehen, sodass wir zum Schluss kreuzen würden.

Zum Morgen nahm der Wind wie angesagt weiter zu. Nach dem Frühstück wurde die angesagte Windstärke auch erreicht und die Welle baute sich zunehmend auf, sodass bald das Kaffeetrinken mit Krängung, Wind und Wellen zu einer kleinen Herausforderung wurden.

Mittlerweile mussten wir aufgrund des Winddrehers an den langen Inseln Ameland und Terschelling merklich kreuzen. Die Welle, die gegen uns lief machte es nicht einfacher allerdings schob uns noch der Strom des ablaufenden Wassers. Wir fuhren lange Schläge zwischen Inseln und Verkehrstrennungsgebiet und der Wind nahm weiter zu. Zum Sonntagmittag überstieg der Wind die angesagten Windgeschwindigkeiten und erreichte die 30 kt. Da hatten wir das Großsegel schon im zweiten Reff.

Während wir vor Ameland bis hin zum Verkehrstrennungsgebiet kreuzten hatte offensichtlich ein Hochseeschlepper der Niederländischen Küstenwache auf dem Radar und nahm Kurs auf uns, dem einzigen Schiff in der Nähe. Als der Abstand so gering war, dass wir die Besatzung auf der Brücke sehen konnten, funkte uns der Schlepper an und wollte einige Fragen beantwortet haben u.a. Wie viele Personen an Bord sind, ob wir etwas zu verzollen hätten und ob es allen gut ginge. Doch die Fragen waren bei den Windgeräuschen kaum zu verstehen, sodass sich diese Prozedur auf dem Amwindkurs gegen die Welle und Strom hin zog.

Nach dieser kleinen Ablenkung merkten wir, dass der Wind und die Wellen weiter zunahmen und der korrigierte Wetterbericht 30kts bei 2,2m Welle angab. Auch diese Angaben wurden schon bald übertroffen und wir mussten unsere Fock einrollen, da der Wind zu stark für das Material war.

Also liefen wir nun nur mit Groß an der Kreuz, dass brachte uns mit dem mittlerweile gekenterten Strom, der dann gegen uns lief, allerdings nicht genug Höhe um die Untiefen vor Terschelling zu umfahren. Wir entschlossen uns dann mit Motorunterstützung und dem Großsegel weiter zu fahren. Damit waren wir dann auch schneller, und fuhren letztlich unter Motor nahezu parallel entlang Terschelling. Doch dann schien es als wäre eine Leine am Heck oder nicht? Doch! Aber nach der dritten Welle war sie nicht mehr gesehen. In unserem Cockpit waren alle Leinen dort wo sie sein sollten.  Uns viel auf, dass wir keine Weiß-Blaue Leine im Cockpit haben, die gelegentlich im Wasser zu sehen war. Kurze Zeit später schwamm etwas hinter uns auf und zog Luftblasen durch das Wasser Abstand von 2-3m hinter uns. Und tauchte im Wellental wieder ab. Auch das war wieder drei Mal zu sehen. Und dann war es wieder weg. Alles sehr merkwürdig.

Nach wenigen Minuten ging plötzlich der Motor aus.
Starten des Motors funktionierte, beim Einlegen des Vorwärts oder Rückwärtsgang blieb die Maschine allerdings sofort stehen. Wir hatten etwas in der Schraube. Als wir dann nur unter Groß erstmal weiterfuhren und das Schlauchboot auf dem Bug nochmal nachgesichert wurde viel auf, dass unser Anker nicht mehr am Bug hing aber die Ankerleine noch da war.

Wir hatten unseren Anker der mit einem Drehbolzen gesichert war verloren. Seitdem es das Schiff gibt, hat sich die Sicherung nie gelöst. Die Wellen der Nordsee waren einfach zu viel und lösten die Sicherung so, dass der Anker wohl mit einer Welle unbemerkt über Bord ging. Wir stellten fest, dass einige Meter Leine unter unserem Schiff hängen mussten und wir zusammen mit dem Anker einen geschätzten neuen Tiefgang von 4-5 Meter hatten. 

Also kreuzten wir unter gerefften Großsegel im tiefen Wasser vor Terschelling auf und ab. Dabei überlegten wir, welche Möglichkeiten wir nun hatte. Denn mit nur gerefftem Groß bei mittlerweile Böen über 40kt, einem Anker im Wasser der uns bremst, Welle und Strom gegen unsere Fahrtrichtung, machten wir keine Höhe mehr gut.

Eine Möglichkeit war nun zu versuchen den Anker auf Kurs mit dem Wind guter Fahrt durchs Wasser zu bergen, jedoch birgt das ein großes Risiko mit fraglichem Erfolg. Zudem bliebe die Schraube blockiert und wir müssten unter Segel anlegen. In dem Fall wäre der nächstmögliche Hafen Borkum gewesen, also 8h Fahrt zurück. Der Wetterbericht kündigte auch noch bleibende Bedingungen an, sodass wir am nächsten Tag  wieder diese Strecke zurück segeln müssen. Mit dem Anker im Wasser bliebe das Risiko , dass er in flacherem Wasser seine Aufgabe erfüllt und im Boden hängen bleibt. Im besten Fall würden wir einfach stehen bleiben, Im schlechtesten Fall könnte der Antriebe und Rumpf Schaden nehmen und Wassereinbruch herbeiführen.

Diese Umstände entschieden, dass wir die Seenotleitung (MRCC) Bremen der DGzRS benachrichtigten (https://www.seenotretter.de/notfall/) und über unseren Zustand berichten, sodass für den Notfall ein Schiff in der Nähe ist. Die Seenotleitung leitete unseren Vorfall direkt an die Seenotrettung der Niederland (KNRM) auf Terschelling weiter. Die Seenotrettungsstation Terschelling funkte uns an und informierte uns, dass sie ein Schiff schicken. Erstaunlicherweise war innerhalb von kurzer Zeit zu sehen, dass punktuell viel Gischt aufschlug, das war ein Schiff der KNRM und dahinter ein weiteres. Sie umfuhren uns und wir besprachen über Funk die Problematik. Ein Seenotretter kam zu uns an Bord und lotste uns direkt in ruhiges Wasser – in die Untiefen. Es war schon merkwürdig nach seinen Anweisungen direkt auf die Sandbänke zuzusteuern. Nur eine Bootslänge vor dem sichtbaren Sand – aber bei einer Wassertiefe von 8!!! Metern, bargen wir das Großsegel, während das Rettungsboot die Schleppleine übergab.

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Die Jungs wussten was sie taten, direkt an der Sandbank gab es eine nicht betonnte Fahrrinne in Richtung Hafen.
Dort sollte uns ein Taucher die Leine entfernen, aber wir lehnten ab und Dietrich sprang ins Wasser um das zu erledigen. Die etwas verwunderten Seenotretter wollten noch wissen, wo er seine Tauchflaschen habe, aber vor der Antwort war er schon im Wasser. Wir konnten uns bei glatten Wasser uns wieder klarieren und die Leine vom Antrieb und vom Kiel befreien. Nach etwas Papierkram und einer kleinen Stärkung fuhren wir unter  Motor weiter bis nach Harlingen, wo wir gegen 23:30 an einem Plattbodenschiff festmachten, der uns dann auch die frohe Nachricht überbrachte, dass wir nicht ausschlafen können, da er früh ablegen wollte. Nach einer warmen Dusche und einer guten Nacht bei uns allen fuhren wir am Montagmorgen zur Schleuse Kornwerdersand um ins Ijsselmeer zu fahren. Über die Nacht nahm der Wind auf verhältnismäßig ruhige 20kt ab. Im Schleusenvorhafen wechselten wir noch kurz die Fock und segelten unter gerefftem Groß und Fock gen Ketelmeer.  Es war zumindest ruhiger als am Vortag. Allerdings wollten Schauer und Regen uns nicht in Ruhe lassen. Es bildeten sich erneut schauergebiete und eine ganze Zeit lang war an Backbord von uns nahe Land ein Regengebiet. Plötzlich war vor uns eine Linie im Wassergezeichnet, hinter der das Wasser matt und weißlich schien – der Regen schien sehr stark und dicht zu sein. Das war er auch. Viel überraschender war, dass innerhalb von 3 Sekunden wieder 30kts an der Windmessanlage standen. In der langen nachmittäglichen Bedienpause erreichten wir die Ketelbrug. Wir hatten nun noch eine Stunde Zeit, bis die Brücke öffnete und nutzten diese um das Schiff zu klarieren.

Das waren drei Tage mit vielen Überraschungen und vielleicht gerade deswegen ein besonderer Überführungstörn.

Mirco Gantenberg

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Pott Regatta 2021 – Besser wird’s nicht!

Geschrieben von Marco Hill am .

Das Orga-Team der Pott-Regatta hat beschlossen, der Terminankündigung vom Dezember den nächsten Schritt folgen zu lassen und die Pott 2021 auszuschreiben.

Bei ausreichendem Interesse und akzeptablen Rahmenbedingungen werden wir unsere Regatta am 10. und 11. September 2021 veranstalten.

Zur Begrenzung des gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risikos haben wir das Programm auf den sportlichen Teil begrenzt und gestrafft.

Start, Ziel, sowie die Up- and Down-Wettfahrten erfolgen am Freitag und am Samstag im Markermeer vor Lelystad. Die Doublehanded-Gruppe fährt an beiden Tagen ebenfalls im Markermeer.

Die Organisation der Liegeplätze an den beiden Regattatagen obliegt jeder Crew für sich. Wir werden in diesem Jahr keine Treffen an Land organisieren. Eine Preisverleihung im bekannten Rahmen planen wir nicht. Alle Informationen und Regattaunterlagen werden nur auf der Homepage veröffentlicht.

Um auszuloten, ob unsere weitere Planung sinnvoll ist, sendet uns Eure Meldung zeitnah, spätestens bis zum 15. August 2021.

Die Regatta findet nur statt, wenn bis zum Meldeschluss mehr als 20 Meldungen eingehen. Bei Absage werden bereits gezahlte Meldegelder erstattet.

Wenn Ihr trotz der beschriebenen Einschränkungen Lust auf Regattasegeln bei der Pott 2021 habt, würden wir uns über Eure Meldung sehr freuen.

Ausschreibung und Meldeformular findet Ihr auf der Pott-Homepage.

Bleibt gesund

Euer Pott Orga-Team

Ergebnis der Mitgliederversammlung

Geschrieben von Annette Diehl am .

Coronakonform mit Masken und völlig analog konnten wir trotz leichtem Regen unsere Mitgliederversammlung am 30.06. erfolgreich durchführen. Bei der Vorstandszusammensetzung ergaben sich folgende Änderungen: Marco Hill ist nun 2. Vorsitzender und Jacob Niewiarra ist Sportwart. Oliver Babik bleibt als Beisitzer im Vorstand. Günter Krause hat nach langer Amtszeit sein Amt als stellvertretender Kassierer an Michael Heinze abgegeben. Neue Schriftführerin ist Ulrike Weichert. Alle anderen Ämter sind unverändert. Das Protokoll mit allen weiteren TOPs findet ihr demnächst im internen Bereich.

Prüfung 2021 erfolgreich bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am Samstag, den 26.6.21, war es endlich soweit: unsere Prüflinge wollten nach monatelangem Lernen mit online-Theorieunterricht und dann doch praktischen Stunden beim Segeln und Motorbootfahren endlich ihr Können unter Beweis stellen.

 Allerdings wollte der Wind absolut nicht: so wurde es eine "Wer paddelt und steuert dabei die Manöver am Richtigsten?"-Prüfung, was aber das Können der Prüflinge nicht abwerten soll, sie konnten ja nichts dafür. Jedenfalls haben alle die praktischen Teile bestanden. Das Ergebnis der Theorie ließ noch etwas auf sich warten, aber vermutlich haben alle auch diese bestanden.

Hier die erfolgreichen Prüflinge:

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Von links:

Jan Bank (See), Lukas Geers (See), Gerd Julius (Binnen), Christian Niedringhaus (See), Andreas Equit (See), Birgit und Oswals Kasperczyk (beide Binnen).

Drei weitere wollen im Juli noch die Prüfungen absolvieren.

Herzlichen Glückwunsch und Mast- und Schotbruch!

Bericht zur Krupp Regatta - Kielzugvogel

Geschrieben von Oliver Babik am .

Am 12.6.21 ging es für drei Boote mit Besatzung aus dem SCH auf den Weg zu Baldeneysee. Der ETUF hatte zur alljährigen Krupp Regatta geladen. 6 verschiedene Bootsklassen sind an den Start gegangen, wodurch ungefähr 100 Boote auf dem Wasser waren. Der SCH steuerte zu diesen 100 Booten drei Meldungen für die Kielzugvögel bei: Jörg und Anna Friedlein, Oliver Babik und Katja Brüning auf der Next Generation sowie Daniel Scheer und Julian Schmid auf ELODEA. Außerdem ist noch Jacob Niewiarra als Vorschoter dabei gewesen.  

Bei dem letzten Bootsnamen, kann man sich bereits denken, was die erste Hürde war: Einen Kranmeister zu finden, der ELODEA in den Baldeneysee krant. Nachdem aber auch dieses Boot am Samstag morgen seinen Weg in das Wasser gefunden hatte, konnte die Regatta losgehen.

Durch das große Teilnehmerfeld waren die Boote in zwei Gruppen aufgeteilt, die KZV starteten als erste Klasse der zweiten Gruppe und konnten sich somit die ersten Läufe anschauen und sich auf den Wind einstellen. Sich an diesem Tag auf den Wind einzustellen war jedoch keine leichte Aufgabe, in einen Moment sah es aus, als würde man mit 2-3 Bft. über den Kurs fahren, doch als dann der Start näher kam, ging die Windstärke enorm hoch. Mit starkem Wind und heftigen Böen kam dann auch das Ankündigungssignal: Es ging los. Die letzten Vorsegel wurden gesetzt, Trimms korrigiert und weitere Vorbereitungen getroffen, bis dann beim 5 Minuten Signal alle Vorschoter ihre Finger auf dem Timer hatten. Von da an war es nur noch ein Meer aus knallenden Segeln von wendenden Schiffen und ein Kampf um das beste Timing an der Startlinie. Das mit dem Timing schien nach der Winterpause noch nicht bei allen geklappt zu haben. Ein freier Start mit guten Timing,  gelang den beiden Steuermännern Daniel und Jörg hervorragend, auch durch eine der stärksten Böen des Tages. Beide Boote kamen unbeschadet durch, während weiter hinten sogar ein KZV kenterte. Von da an lief das Rennen nur noch zwischen Daniel und Jörg, von denen man meinen konnte, sie hätten gänzlich anderen Wind, da sie einen guten Vorsprung vor dem Rest der Segler erreichen konnten. An der ersten Luvtonne führte Daniel mit gut 3 Bootslängen vor Jörg. Auf dem Downwind zahlte sich dann die Jahrelange Erfahrung von Jörg aus, der den nötigen Wind fand um sich knapp vor den Kielzugvogel von Daniel und Julian zu setzen. Die nächste Kreuz war erneut geprägt von heftigen Drehern und lokalen Böen, doch keines der Boote fand besseren Wind als das andere und somit blieb es auch für den letzten Downwind des Rennens bei der Reihenfolge. Doch wo waren die anderen Boote? Weit weg, eine halbe Kreuz entfernt lautete die Antwort darauf und somit blieb es bei dem Duell der zwei Boote, die sich jedoch gegenseitig Platz ließen. Auf der Zielkreuz sah es dann bei so manchem Dreher nochmal knapp aus, doch am Ende war das Ergebnis klar: Jörg und Anna Friedlein waren zuerst im Ziel, gefolgt von Daniel Scheer und Julian Schmid. Oliver und Katja schafften es auf den fünften Platz, was sie somit noch im ersten Drittel platzierte.

Nach dieser Windreichen Wettfahrt hieß es dann: Vorsegel runter und wieder zurück zum Start. Auch vorm nächsten Start war wieder ein vermeintlicher leichter Windeinbruch, doch punktuell zum Start der Kielzugvögel kam der Wind in voller Stärke wieder. Diesmal waren auch die anderen Boote aus der Winterpause zurückgekehrt und somit gab es einen engen und sehr ausgeglichenen Start, diesmal mit allen drei Booten des SCHs. Wenden mussten jetzt sitzen, schnell und zum Teil auch überraschend gefahren werden um noch unter den anderen Booten durch zu kommen und geleichzeitig fuhr man noch um das Feld der O-Jollen herum, welche einige Segler hatten, die das mit dem Abstand halten von Corona wohl noch etwas zu sehr verinnerlicht hatten und deshalb das ein oder andere mal nach Raum riefen, wo noch ganze drei O-Jollen zwischen gepasst hätten. Doch auch von durch dieses Hindernis kamen alle unbeschadet durch und so wurde nach einem Ereignislosen Downwinds die Zielkreuz in dieser, um eine Runde kürzeren Wettfahrt, wieder entscheidend. Alle drei SCH Boote mit dabei und alle fuhren sie am Limit. Erneute Dreher und Zieher von bis zu 20° machten die Positionen wieder nicht eindeutig und so wusste man erst im Ziel, wer den jetzt tatsächlich vorne war: Und es waren wieder Jörg und Anna, diesmal allerdings gefolgt von Oliver und Katja während sich Daniel und Julian nach einem knappen Duell mit dem KZV aus Pulheim mit einem guten vierten Platz geschlagen geben mussten.

Nachdem diese Wettfahrt mit nur einer Runde etwas schneller um war, gab es vor der dritten Wettfahrt noch Zeit anzulegen, Fachzusimpeln und sich kurz auszuruhen, doch auch das wehrte nicht ewig und so ging es bald wieder auf den See, auf dem der Wind leicht abgenommen hatte, doch immer noch ab und an stark rüberzog. Beim dritten Start hatten alle des SCHs dasselbe Ziel: möglichst nahe am Startschiff starten, weshalb sie sich dann auch dort trafen: Jörg voraus, während Oliver und Daniel sich Raum geben musste. Kurz nach dem Start ist Jacob rückwärts aus dem Boot gefallen, konnte sich allerdings noch festhalten und wieder raufziehen. Damit wollte er sich wohl die Anwartschaft auf den Titel des Bademeisters im SCH sichern. Dies verschaffte Jörg im dem Fall einen Vorsprung, da er zu dem Zeitpunkt gleich auf war mit der Mannschaft um Jacob herum. Nach diesem Start, ging auch die dritte Wettfahrt auf den Weg: Jörg voraus, während auch der Rest der Flotte jetzt mit den drei SCH Booten mithalten konnte. Diesmal gab es wieder zwei Runden, doch keines der vordern Boote konnte sich klar absetzten und so dauerte es bis zum  zweiten Mal an der  Luvtonne bis sich ein Abstand zwischen den Booten eingestellt hatte. Der Abstand war jedoch nicht überall groß genug und so kam es bei der zweiten Luvtonne zu einer leichten Kollision zwischen Jörg und Daniel, die jedoch keinen Schaden hinterließ und daher nur Daniel dazu bewegte zweimal zu kringeln. Nach diesen beiden Drehungen schien jedoch der Wind dem Boot gut gesonnen und während Jörg zusammen mit 4 weiteren Booten sich kaum vorwärts bewegte, flog das Boot von Daniel und Julian in einiger Entfernung vorbei und sah sich somit an dritter Position am letzten Lee Gate. Auch Oliver hatte diesen guten Wind erwischt und war somit noch vor ELODEA durchs Gate. Auf einer Zielkreuz die so hart umkämpft war wie noch keine an dem Tag kam es dann zu Strategischen Scharmützeln zwischen ELODEA und zwei weiteren KZV, bei sich der Hattinger Kieler leider nicht mehr von der Deckung erholen konnte und nach einem missglücktem, riskantem Manöver kurz vorm Ziel erneut kringelte, sich dann jedoch in dritter Position ins Ziel rettete, bevor auf dem vierten Platz Oliver und Katja ins Ziel kamen und auch Jörg und Anna sich von dem Windloch erholt hatten und auf Platz fünf ins Ziel kamen.

Danach war der erste Tag erfolgreich geschafft und auch die Segler waren geschafft. Durch den kurzen Weg nach Hattingen vom Baldeneysee fuhren auch alle wieder zurück, so mancher jedoch erst nach einem leckeren Reibekuchen die vom ETUF bereitgestellt wurden.

Am nächsten Tag waren zwei weitere Wettfahrten angesetzt, doch die Windsituation war unklar: Angesagt war wenig Wind, jedoch aus Nord, was am Baldeneysee über den Berg bedeutet und eher weniger fürs Segeln geeignet ist. Vor Ort gab es wenig Wind aus wechselnden Windrichtungen, welches genauso ungeeignet ist fürs Segeln. So sah das auch der Wettfahrtleiter, der eine Startverschiebung beschlossen hatte, was aber die Laune von zum Beispiel den jüngeren 420er Seglern der anderen Vereine nicht minderte, den bei Sonne und guter Musik sahen diese trotzt verschobener Regatta glücklich aus. Die andern Boote waren zwar mehr von der Ungewissheit geplagt, doch bei dem wechselnden wenigen Wind, der zuteil riesige Windlöcher aufriss, die teilweise Minuten Lang überhaupt keinen Wind brachten konnte jeder die Verschiebung verstehen und so wartete man ab, bei diesem Wetter war dies ja schließlich gut verträglich. Zwei Stunden nach dem geplanten Start war es dann entschieden: Keine weiteren Wettfahrten. Jetzt ging es also nur noch darum auszukranen und Boote wegzubringen, doch auch das funktionierte reibungslos, nicht zuletzt da jeder am Baldeneysee froh darüber war ELODEA wieder aus dem Wasser zu haben.

Nach diesem Ereignisreichen Wochenende können die Segler des SCHs stolz auf sich sein. Mit den zwei ersten Plätzen sicherten sich Anna und Jörg Platz 1 in der Gesamtwertung, gefolgt von Daniel und Julian, die sich mit konstanten guten Wettfahrt Ergebnissen Platz 2 sicherten. Vervollständigt haben das ganze dann noch Oliver und Katja, die sich mit ihren Ergebnissen den 3. Platz sicherten. Jacob ist auf Platz 6 gelandet. Somit waren die ersten drei Plätze der Kielzuvögel an diesem Wochenende klar in der Hand der Hattinger, die mit diesem guten Ergebnis stark in die Saison gestartet sind.

Julian und Anna

Einladung zur Mitgliederversammlung / Jugendversammlung

Geschrieben von Marco Hill am .

Jugendversammlung

Der Segel-Club Hattingen lädt ein zur Jugendversammlung:

Mittwoch, 30.06.2021 um 18:30 Uhr im Land-Liegeplatzbereich des SCH am Kemnader See:

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Bericht des Jugendobmanns 3. Bericht des Jugendsprechers 4. Wahl des Jugendobmann
5. Wahl des Jugendsprechers 6. Anträge
7. Verschiedenes

Mitgliederversammlung

Der Segel-Club Hattingen lädt ein zur Mitgliederversammlung:

Mittwoch, 30.06.2021 um 19:00 Uhr am Rondell des Seglerheims am Kemnader See. Während der Versammlung ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, bei mehr als 25 Personen gilt die Maskenpflicht (Stand 01.06.2021, Positivliste Stadt Bochum).

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstands
3. Bericht des Kassenwartes 4. Bericht der Kassenprüfer 5. Entlastung des Vorstandes 6. Wahlen
7. Anträge
8. Haushaltsplan 2021
9. Wahl eines Kassenprüfers 10. Verschiedenes

Wegen Corona dürfen wir in diesem Jahr leider keinen Imbiss veranstalten. Anträge müssen bis zum 23.06.2021 schriftlich (per email) an den Vorstand (Segel-Club Hattingen e.V., Annette Diehl, Siegfriedstr. 42, 58453 Witten, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerichtet werden.

 Einladung zur Mitgliederversammlung

Bootstaufe unseres neuen Opti

Geschrieben von Marco Hill am .

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Unsere Optiflotte hat sich vergrößert. Ein neuer Schulungsopti wurde auf den Namen „ Seeschlange“ getauft.
Mit Kuchen und Apfelschorle fand am Steg eine kleine Feier statt.

Hattinger Segeltage im e-Sailing

Geschrieben von Daniel Scheer am .

Leider machte die Pandemie und das Gesundheitsamt Bochum uns auch in diesem Jahr ein Strich durch die Veranstaltungsplanung. Segeltraining ist zwar aktuell erlaubt, aber an eine Veranstaltung war auch mit Hygienekonzept nicht zu denken. Eine zweite Absage der Hattinger Segeltage in Folge nach 2020 kam aber für uns nicht in Frage. Einige Segler hatten sich über die Winterpause schon mit der virtuellen Version des Regattasegelns beschäftigt und so lag es nah, anstelle der Hattinger Segeltage auf dem Wasser eine E-Sports Version anzubieten.

Die Online-Regattasimulation Virtual-Regatta bietet die Möglichkeit, eigene individuelle Wettfahrten zu starten. Organisiert wurde die Regatta über ein Zoom-Meeting. Die Teilnehmer konnten sich dort einloggen und es wurden alle offenen Fragen im Vorfeld geklärt. Zusätzlich konnte man sich zwischen den Wettfahren austauschen und Manöver aus den letzten Rennen kommentieren.

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Nachdem alle Teilnehmer um 10:30 Uhr online waren und ein kurzes Testrennen gestartet wurde, konnte die Regatta um 11:00 Uhr pünktlich starten. Es wurde ein Zeitlimit von 60 Minuten für die Regatta gesetzt und es konnten in dieser Zeit 5 Wettfahrten gesegelt werden. Gesegelt wurde eine Up-and-Down Kurs auf der Bootklasse J70. Eine klassische Wettfahrtleitung mit Jury gibt es beim Virtuellen Segeln nicht, da das Startverfahren automatisch läuft und die Regelverstöße direkt vom Programm geahndet werden.
In den Wettfahrten wurde hart aber fair um jeden Platz gekämpft. An den Bojen und vor allem kurz vor dem Vorwindziel wurde es oft ziemlich knapp. Nach 5 Wettfahrten ohne Streicher gewann Julian Schmid von Segel Club Hattingen und ist damit auch erster Stadtmeister im E-Sailing.

Das E-Sailing ist zwar kein richtiger Ersatz für das Regattasegeln auf dem Wasser, aber um eine verlängerte Winterpause zu überbrücken eine schöne Abwechslung.

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