Saisonstart 2022

Geschrieben von Jörg und Daniel am .

Neujahrssegeln:

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Bei 15 Grad und schönem Südwestwind konnten wir dieses Jahr schon segeln. Frohes neues Jahr und eine tolle Saison 2022!

Daniel und Jörg

Bericht vom Rumtopf 2021

Geschrieben von Julian Schmid am .

 “Kalt aber windig” - Das beschreibt das Wochenende der Rumtopf Regatta, die wieder vom SKEH am Baldeneysee ausgerichtet worden ist, relativ genau. Trotz des Wetters haben sich ganze 16 Schiffe an den Start gewagt, was spannende Rennen versprach. Darunter auch drei Boote mit SCH Crew. Oliver Babik mit Katja Brüning auf der “Next Generation”, Jörg und Jan Friedlein auf dem GER 200 und Daniel Scheer mit Julian Schmid auf “Elodea”.

Samstagmorgen ging es dann los mit dem Kranen, dick eingepackt in die Klamotten, während der Wind bereits ordentlich blies. Nach einer kleinen Fahrt in das Hauptbecken des Sees ging es dann auch schon rein in die erste Wettfahrt. Zunächst gab es nur wenige strategische Optionen, entweder man hielt sich immer nah am rechten Ufer, um möglichst guten Wind und Winddreher mitzunehmen oder man fuhr für ein paar Böen maximal bis zur Mitte des Sees, bevor man sich dann auch wieder auf die rechte Seite orientierte.

Am ersten Tag wurden insgesamt zwei Wettfahrten gesegelt, bei denen jeweils eine der Wettfahrten der SCH Boote durchwachsen war, während die andere unter den Top 5 endete. Beinahe wäre das Regatta Wochenende für Daniel und Julian auch schon früher zu Ende gegangen, nachdem eine Kollision aber im letzten Moment durch ein Manöver des letzten Augenblicks abgewendet werden konnte, ging es dann zum Glück doch noch weiter.

Rumtopf KVZ 2021 01

Nachdem die SCH Boote nach dem ersten Tag alle im vorderen Mittelfeld, zum Teil sogar punktgleich, lagen, versprach der zweite Tag auch ereignisreich zu werden.

Der Wind hatte über Nacht noch einmal zugelegt und leicht gedreht, was mehr Taktischen Spielraum für die kommenden Wettfahrten ließ. Drei Boote blieben allerdings an diesem Tag von Anfang an der Regattabahn fern, während der Rest sich auf harte und spannende Wettfahrten eingestellte. Diese gab es dann auch, dieses Mal auch mit nochmal höheren Geschwindigkeiten und heftigen Böen. Auch die dritte Wettfahrt blieb vorne, wie im Mittelfeld spannend und eng, trotzdem, dass es nun auch einige Versuche über die linke Seeseite gab, die allerdings kaum große Vorteile verschafft haben. Für die letzte Wettfahrt hat der Wind dann doch noch einmal alles gegeben, sodass zwei Kieler unter denen auch die “Next Generation” war, aufgrund von Kenterungen das Rennen leider nicht zu Ende fahren konnten. Boot und Crew sind unbeschadet geblieben. Mit einem weiteren Ausfall vor dem Start fuhren dann am Ende nur noch 10 Boote über die Ziellinie. Dabei schaffte es Jens Liebheim mit Felix Schwill sich vor Alexander Morgenstern mit Stephanie Tauchert ins Ziel zu retten, was dafür sorgte, dass das Boot von Jens Liebheim nach Verrechnung der Streicher auf Platz eins lag, trotz Punktgleichheit.

Die SCH Boote mischten an diesem Tag auch noch einmal hinter den beiden führenden Booten mit und lieferten sich gute Wettfahrten mit dem starken und erfahrenen Mittelfeld.

Rumtopf KZV 2021 02

Insgesamt schafften es Daniel und Julian nach vier relativ konstanten Wettfahrten auf den vierten Platz während Jörg und Jan mit nur zwei Punkten dahinter den fünften Platz belegten. Oliver und Katja landeten auch nicht weit dahinter auf dem siebten Platz und somit noch in der vorderen Hälfte.

Nach diesen packenden, anstrengenden und knappen Wettfahrten ging es dann nach einem weiteren Rennen - dem Rennen unter den Kran - ans zusammenpacken und an die Siegerehrung. Getreu des Namens der Regatta waren anschließend alle mit Rumkugeln und die ersten sechs auch mit einem Rumtopf versehen - Ein schöner Abschluss einer ereignisreichen Kieler - Saison!

Julian Schmid

Endlich mal wieder 505er!

Geschrieben von Arne Wittemer am .

Nach einem Jahr Pause habe ich dieses Jahr versucht, mit einem anderen Steuermann zu segeln. Aus den sonstigen Regatten ergab sich der Kontakt zu Alexander aus Berlin. Wir starteten mit einem Training Anfang des Jahres in Kiel. Dieses lange Wochenende mit mehreren Booten war eine gute Gelegenheit, damit sich Steuermann und Vorschoter einspielen konnten. Teils wechselnde Bedingungen, aber für den April doch schon sehr schönes Wetter, waren ein super Training.

Nach diesem Training stand der Plan, die IDM im Rahmen der Warnemünderwoche zu segeln. Wir haben es geschafft, einen Tag vor dem Start zu trainieren, und da Alexander das Boot schon in Warnemünde stehen hatte, mussten wir auch keine Zeit mit dem Aufbau vergeuden. Die 505er Klassenvereinigung hatte ein Training mit zwei Motorbooten organisiert, an dem wir teilnehmen und uns so mit Betreuung und Tonnen auf das Revier einstellen konnten.

Die IDM war bis dahin mit 44 Booten und internationaler Beteiligung die größte 505er Regatta 2021.

Am Samstag ging es mit den ersten Rennen los. Bei mittlerem Wind fiel es uns am Anfang etwas schwer und wir brauchten auch noch Zeit, uns einzuspielen, sodass wir in den ersten beiden Rennen Platz 16 und 15 belegten. Im letzten Rennen des Tages schien dann aber vieles zu stimmen, sodass wir den Tag mit einem 2. Platz beendeten.

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(Copyright Pepe Hartmann, Warnemünder Woche)

Am zweiten Tag war etwas weniger Wind, was uns entgegen kam, da wir als Team doch sehr leicht sind. So konnten wir an dem Tag direkt mit einem Laufsieg starten! Im zweiten Rennen war das Feld sehr dicht und kam sehr eng an der Luvtonne an. Wir haben uns hier leider schlecht positioniert und damit viele Plätze verloren, die dann auch nicht mehr aufzuholen waren, sodass wir einen ärgerlichen und vermeidbaren 19. Platz erzielten. Das dritte Rennen beendeten wir auf dem 10. Platz.

Der Wind war für den dritten Tag nochmal leicht, aber segelbar angesagt. Wir mussten als Pfadfinder den langen Schlag nach rechts an der Kreuz fahren, was sich als gut herausstellte, sodass wir nochmal nach rechts nachfassen konnten und uns dann im Laufe des Rennens auf den ersten Platz vorarbeiten konnten. Im zweiten Rennen konnten wir auch wieder gut nach vorne fahren, verloren dann aber auf dem letzten Downwind einen Platz und mussten knapp als Zweiter ins Ziel fahren. Da der Wind immer weniger wurde und für den nächsten Tag guter Wind angesagt war, wurde nicht mehr weiter gesegelt und der Abend mit Schnitzelbrötchen und einem Bier gemeinsam verbracht.

Für den letzten Tag hatte der Wind um 180 Grad gedreht und war deutlich stärker. Die Drehung hatte zur Folge, dass der Wind über Land kam und deutlich böiger und drehender war als die Tage zuvor. Im ersten Rennen des Tages kamen wir schlecht ins Muster und waren fast immer auf der falschen Seite. So landeten wir auf dem 29. Platz. Im letzten Rennen waren wir taktisch wieder besser unterwegs und auch den Speed konnten wir mit den anderen besser mitfahren, sodass wir einen 7. Platz fuhren. Insgesamt landeten wir damit nach 10 Rennen auf dem 6. Platz.

 

Gewonnen haben und damit deutscher Meister geworden sind Wolfgang Hunger und Holger Jess. Glückwunsch!

 

Alexander (PSVK) und Arne GER9182

Regattazuschüsse für Erwachsene (25+)

Geschrieben von Annette Diehl am .

Hallo Regattasegler,

die Anträge auf Regattakostenförderung müssen bis spätestens 15.11. bei unserem Sportwart Jacob (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) eingegangen sein. Infos und die xls-Liste dazu findet ihr im internen Bereich unter Regattaförderung.

Niederrheinmeisterschaft KZV am 16. & 17.10.2021

Geschrieben von Julian Schmid am .

Zu den Niederrheinmeisterschaften der Kielzugvögel in Duisburg fuhren am 16.10.21 gleich zwei Crews des SCHs. Auf “Next Generation” segelte Oliver Babik mit Katja Brüning während auf der “Elodea” Daniel Scheer mit Julian Schmid segelte.

Nachdem die Windvorhersage für den Samstag gerade einmal 1 Knoten vorhersagte, ging es dementsprechend am Morgen unterm Kran auch nicht allzu hektisch zu. Dennoch ging es dann gegen 13 Uhr für die Flotte samt Startschiff mal rauf aufs Wasser, da man bei der Duisburger Sechs-Seen-Platte nie weiß, wie der Wind sich entscheidet zu wehen. Nach drei Stunden mit stark wechselnden Windverhältnissen, die zwischen “spiegelglattem Wasser” bis “das ist ja vielleicht sogar segelbar” wechselten, ging es dann allerdings auch schon wieder rein in den Hafen.

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Nachdem sich dann im Anschluss die Besatzung der Elodea mithilfe von SUPs schneller als zuvor im Boot übers Wasser bewegt hatte, war es auch schon an der Zeit für ein sehr leckeres Abendessen, was der DUYC als austragender Verein gestellt hatte.

Die für die Jahreszeit nicht allzu kalten Temperaturen ließen alle im jeweiligen Bully gut schlafen und auch Eis musste am nächsten Morgen zum Glück nicht beseitigt werden, sodass es dann - nach einem guten Frühstück - um 10 Uhr aufs Wasser ging.

Während der erste Lauf noch von Windlöchern geprägt war, wurde der Wind mit jeder Wettfahrt ein klein wenig konstanter, sofern man jemals einen Wind auf dem Wolfsee als konstant bezeichnen könnte.

Bereits im ersten Lauf zeigten die beiden Crews des SCHs dann auch was sie können, indem Oliver mit Katja den ersten und Daniel mit Julian den zweiten Platz belegte, nicht jedoch ohne eine sehr knappe 2. Kreuz. Im zweiten Lauf zeigte sich dann die Konstanz von der Crew der Elodea, die erneut den 2. Platz belegte, während das Boot “Next Generation” als 4. über die Ziellinie kam. Die Starts klappten in den ersten Läufen recht gut, doch in Lauf Nummer drei musste der KZV von Daniel und Julian dann nach dem Start doch noch einmal zurück hinter die Startlinie und startete somit hinter dem Feld, was Sie jedoch nicht davon abhielt, sich am Ende der Wettfahrt wieder auf den 4. Platz vorzukämpfen, während Oliver und Kaja zusammen das Feld an der Ziellinie anführten und die beiden sich somit einen weiteren 1. Platz holten.

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Eine 4. und letzte Wettfahrt gab es dann noch - dieses Mal auch wieder ohne Fehlstart, wodurch die “Elodea” wieder auf Ihren fast schon reservierten Platz 2 segelte und “Next Generation” sich noch knapp in der vorderen Hälfte mit einem 5. Platz über die Linie rettete.

Aufgrund dieser Ergebnisse waren die beiden Boote des SCHs nach Verrechnung mit dem Streicher Punktgleich, doch Oliver und Katja auf Platz 2 vor Daniel und Julian auf Platz 3, da sie zwei starken 1. Plätze eingefahren hatten.

Nach einer kleinen Stärkung und dem Transportfertig machen der Boote ging es dann am Sonntag nach einem lohnenden Segel-Tag mit guten Ergebnissen wieder zurück nach Hattingen.

Julian Schmid

RS500-Open German National

Geschrieben von Charlotte Diehl am .

Am Freitag, den 8.10. ging es für zwei Hattinger Crews (Mirco und Jacob, Charlotte und Julian) zu der RS 500 Regatta "Ankerlaterne 2021" am Steinhuder Meer. 8 Wettfahrten waren geplant und 10 Boote gingen an den Start. Nachdem Mirco, Jacob und Charlotte mit VW Bully und Doppelstocktrailer sicher angekommen waren, wurde sich erstmal ein Ankunftsbier genehmigt und Curry Wurst zubereitet.
Die wichtigen Dinge sollte man schließlich zu erst erledigen. Danach bauten wir noch schnell die Boote auf, bevor die Sonne ganz weg war, und nach Julians Ankunft musste das Zelt noch im Dunkeln aufgebaut werden. Zwei frostige Nächte standen uns bevor, in denen sich sogar kleine Eisschollen auf der Persenning bildeten. Dafür war es tagsüber auf dem Wasser umso sonniger und wärmer.
Samstag morgen gab es für uns ein stärkendes Frühstück im Vereinshaus des Baltischen Seglervereins. Aus der Küche tönte es dabei auf einmal "Die fressen alle so viel, wir haben gar nichts mehr, wir müssen wirklich die Preise erhöhen!!!", während jeder seine 1 bis 2 Brötchen aß, nun ja...
Da für Sonntag wenig bis gar kein Wind angesagt war, waren für Samstag umso mehr Wettfahrten geplant. Gesegelt wurde ein Up and Down Kurs bei sehr guten Windverhältnissen von ungefähr 4 Bft. In der 4. Wettfahrt bekamen Charlotte und Julian Probleme mit ihrem Gennaker, sodass sie die Wettfahrt nach der 1. Runde abbrechen mussten. Am Ende der Wettfahrt wunderten sich Mirco und Jacob daraufhin, wie die beiden so weit vor ihnen im Ziel sein konnten und zeigten ihnen einen Daumen nach oben.

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Zwischen den Wettfahrten wollte Jacob sich eigentlich nur entspannt im Boot zurück lehnen, nahm dann aber ein unfreiwilliges Bad, obwohl Mirco ihm noch glaubhaft versicherte "Bleib liegen, ich mach das schon".
Nach insgesamt 6 Wettfahrten und über 6 Stunden auf dem Wasser ging es zurück in den sicheren Hafen, wo uns schon ein Anlegesnack und -bier erwartete, während die Sonne schon langsam unterging. Ein bisschen später gab es Abendessen und Freibier und noch mehr Freibier für Jacob. Dort konnten wir unsere hungrigen Mäuler mit schwer beladenen Tellern vom Buffet (aus Angst, es könnte etwas zu schnell ausgehen...) stopfen.
Danach quetschten wir uns noch zu 6. in den Bully, um den Abend inklusive Wein Tasting ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen saßen wir dementsprechend müde beim Frühstück und ließen uns gerade gemütlich das Rührei schmecken, als plötzlich die schockierte Aussage:"die haben schon 30 Eier gegessen!!" aus der Küche zu vernehmen war. Bei ca. 16 Seglern beim Frühstück eigentlich nicht so verwunderlich, sollte man zumindest meinen.
Der See war jedenfalls spiegelglatt und so galt erstmal Startverschiebung, bis die letzten beiden Wettfahrten schließlich gang abgeblasen wurden. Da alle aber schon am Samstag in den insgesamt 6 Wettfahrten viel Spaß auf dem Wasser hatten, bei denen die Wettfahrtleitung ihren Job ziemlich gut machte, waren die meisten nicht sonderlich traurig darüber.

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Zum Abschluss der Regatta fand die Siegerehrung statt. Die ersten drei Plätze der "Open German Nationals" wurden von den Tschechen und Niederländern belegt. Dabei wurde versehentlich die "Czechoslovakia" statt "Czech republic" ausgerufen, da war die Wettfahrtleitung wohl noch nicht wieder ganz up to date. Die beiden Hattinger Crews konnten sich jeweils einen Platz in der Top 10 sichern und machten sich nach einem tollen Regattawochenende wieder auf den Heimweg.

Regatta Internazionale di Garda

Geschrieben von Jacob Niewierra am .

Regatta Internazionale der Kielzugvögel am Gardasee 2021
Nachdem Jörg und ich im vergangenen Jahr die 50. Regatta Internazionale am Gardasee gewonnen hatten, wollten wir den Titel dieses Jahr verteidigen.
Der Gardasee erwartete uns in diesem Jahr mit angenehmem sommerlichen Wetter, blauem Himmel und angenehmer Wassertemperatur. Der internationale Charakter zeigte sich durch rege Teilnahme bei 14 Booten aus Bayern, Österreich und Ungarn.
Nach dem ersten Wettfahrttag, an dem drei der insgesamt acht Wettfahrten gesegelt wurden, standen die Zeichen gut bzgl. Titelverteidigung. Die vierte Wettfahrt am folgenden Morgen konnten wir bei kräftigen Nordwind gewinnen. Dann gab es mittags im Club eine Portion Pasta für jeden. Das brachte den Wedepunkt. Die beiden Wettfahrten am Nachmittag brachten nur einen sechsten und einen letzten Platz. Unsere zuvor erarbeitete Taktik, welche die starke Strömung berücksichtigte, ging einfach nicht auf.

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Der letzte Wettfahrttag sollte die Entscheidung bringen: in der ersten Wettfahrt erreichten wir einen 5. Platz, das letzte Rennen starteten wir mit einem Nullstart. Nach ca. 50 gesegelten Metern konnten wir erstmalig hinter dem Pulk am Startschiff die Flagge X (Frühstart) sehen. Da sonst keiner zur Entlastung zurück zur Startlinie fuhr, beschlossen wir, sicherheitshalber zurück zur Linie zu fahren und neu hinter dem Feld zu starten. Nach unserer Entlastung wurde jedoch die Flagge X nicht heruntergenommen, was entweder für einen weiteren Frühstarter sprach, oder wir gar nicht erst gemeint waren. Nach einer gelungenen Aufholjagd endeten wir diesen Lauf mit Platz sechs.
Insgesamt reichten die Ergebnisse nicht für die Verteidigung des Titels, allerdings belegten wir in der Gesamtwertung einen noch zufrieden stellenden 3. Platz. Die Nachfrage bei der Wettfahrtleitung ergab, dass wir tatsächlich einen Nullstart an der Linie hatten und keinen Frühstart.
GER 200

Vereinsmeisterschaft 2021 - Bericht

Geschrieben von Annette Diehl am .

Und hier der Bericht von Robert, unserem Wettfahrtleiter, dem ein großes Dankeschön gebührt für die Organisation!

Vereinsmeisterschaft 2021:

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Die Boote wurden durch Zufall oder Absprache den Teams zugeordnet. Bei der Vereinsmeisterschaft segelte jedes der fünf Teams je einen Lauf gegen jedes andere Team und hatte damit vier Wettfahrten.

Bei ausreichendem Wind (ca. 2-3 Bft) konnte die erste Wettfahrt gegen 11 Uhr gestartet werden, nachdem auf der einen Hangard erfolgreich zwei Segelscheinprüfungen absolviert wurden. Es gab einige sehr spannende Wettfahrten, die oft erst auf den letzten Metern entschieden wurden. Gegen Ende wurde der Wind aber immer schwächer und bei der letzten Wettfahrt wurde die Bahn verkürzt.

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Da das Team 6 als einziges alle Segelduelle gewinnen konnte, wurden:

Udo Scheer/Gerd Plückelmann

2021 die Vereinsmeister des Segel-Club-Hattingen

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zweite wurden Jan Friedlein/Rainer Skrotzki
dritte wurden Bernd Christen/Marie Stoepel

Herzlichen Glückwunsch!

 

Prüfung bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am 25.9. haben auch Sandra und Gerold Redecker ihre SBF Binnen-Prüfung erfolgreich bestanden!

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Herzlichen Glückwunsch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

neues Boot Laser Stratos

Geschrieben von Annette Diehl am .

Hallo Mitglieder,

aufgrund eurer Erlaubnis von der Mitgliederversammlung haben wir einen gebrauchten Laser Stratos erworben, im Austausch für die Efsix, die wir verkaufen wollen..

Das ist ein Kielboot mit Rollfock, Trapez und Genaker. Es kann von 2-3 Personen sowohl gemütlich als auch sportlich gesegelt werden.

Das Boot wurde nur eine Saison selten genutzt und stand dann mehrere Jahre an Land. Folgende Arbeiten müssen daran erledigt werden:

Antifoulinganstrich überstreichen

Rumpf polieren

Diverse Gummis tauschen, Boot probehalber aufriggen und alles durchsehen

Für diese Boot brauchen wir einen Namen und einen Bootspaten!

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24uurs zeilrace

Geschrieben von Ingo Löbbert am .

Am 27. August begaben sich vier SCH-Segler auf den Weg zum Schokkerhaven, wo die Gatica auf die Teilnahme am „24uurs Zeilrace“ der niederländischen „Kustzeilers“ vorbereitet werden sollte. Mit dabei waren Jonathan, Jörg und wir (Jacob und Ingo). Nachdem wir die Vorbereitungen in Form von Kleinreparaturen abgeschossen hatten und das Schiff nach der letzten stürmischen Überführung wieder seetauglich war, ging es gegen 15 Uhr bei 24 Knoten Wind (6 bft, Starkwind) aus Nord zum geplanten Starthafen durch das Ijsselmeer nach Stavoren. Leider stellten wir unterwegs fest, dass wir diesen Plan nicht bis zum Startzeit 19 Uhr hätten verwirklichen können, so dass wir einmal quer über das Ijsselmeer zum Start nach „Enkhuizen Noord“ fuhren. Dort kamen wir gegen 18.50 Uhr pünktlich zu Start an, es reichte nicht einmal zur Vorbereitung einer Kanne Kaffee für die Nacht.
Das „24uurs Zeilrace“ ist ein Regattaformat, bei dem 24 Stunden durchgehend gesegelt wird und hierbei eine möglichst große Entfernung zurückzulegen ist. Dabei werden aber nur Entfernungen zwischen vorher festgelegten Bahnmarken (Tonnen) gewertet, wobei man eine Strecke (Rakke) zwischen zwei Bahnmarken nur einmal in jede Richtung segeln darf. Der Start erfolgt hierbeizeitgleich an 13 Startpunkten (in der Regel vor Häfen), das Ziel für alle war es, nach 24 Stunden die Ziellinie vor Medemblik zu überfahren.

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Der Wind war für die gesamte Regattazeit aus Nord mit 20 bis 25 Knoten vorhergesagt, so dass der Plan war, mittels „Halbwind-„ und „Am-Wind-Kursen“ in Richtung Norden zum Abschlussdamm zu kommen. Hier sollte der Scheitelpunkt des nächtlichen Hochwassers um 3 Uhr morgens zum Durchschleusen auf die Waddenzee genutzt werden, damit mit dem ablaufenden Strom eine höhere Geschwindigkeit in Richtung friesische Inseln erzielt werden kann. Da wir zügig vorankamen haben wir uns aber im Ijsselmeer zu viele Rakken vorgenommen, so dass wir zu spät an den möglichen Schleusen angekommen wären.
Die erneute Planänderung sah vor, nun möglichst viele Halbwind-Rakken zu fahren und dabei langsam in Richtung Süden zum Zielhafen nach Medemblik zu kommen.  
Nach durchsegelter Nacht, wenig Schlaf und andauernder Welle ereilte uns das Problem, dass sich auf einer Halbwind-Rakke der Schäkel am Segelkopf der Fock öffnete und wir das Vorsegel bergen mussten. Unser gelassener und erfahrener Skipper Jörg suchte daraufhin die nächstmögliche  Vorwind-Rakke der nächsten Tonne, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Auf diesem Vorwindkurz wurde der Plan geschmiedet, eine ruhigere Stelle zu suchen und jemanden im Seemannststuhl (Klettergurt) am Spifall die knapp 19 Meter in den Masttop zu ziehen, um das Fockfall zu bergen und einen neuen Schäkel zu montieren. Die Wahl fiel hierbei auf Ingo (leichtestes Crew-Mitglied), dank des guten Zusammenspiels aller Beteiligten dauerte diese Aktion weniger als 30 Minuten und wir konnten wieder die Fock einsetzen.
Danach ging es ohne weitere Komplikationen über einige weitere Rakken in Richtung Ziellinie, die wir um 18.58 Uhr überfuhren.
So segelten wir in knapp 30 Stunden über 200 Seemeilen, wobei uns in den 23 Stunden und 58 Minuten 154,5 „Netto-Meilen“ zwischen den Rakken gewertet wurden. Damit erreichten wir trotz aller Umstände eine gute mittlere Platzierung im Feld, wobei es die größte Herausforderung ist, das Ziel innerhalb eines Zeitfensters von 23 bis 25 Stunden überhaupt zu erreichen.
 
Jacob und Ingo

Die bayrische Rumtopfregatta am Forggensee

Geschrieben von Oliver Babik am .

Kieler am Forggensee

Geplant hatten wir eine Woche Sommerurlaub am Forggensee. Der Wetterbericht ließ uns spontan umentscheiden, somit sind wir erst zum Wochenende nach Füssen gefahren. Der Blick in den Himmel beschäftigte uns das gesamte Wochenende. Der Wettergott ließ uns aber am Freitagabend die Köllergassen im Freien stattfinden. Es wurde in der neugebauten Bootshalle ein umfangreiches Buffet aufgebaut, das sowohl teilweise von den Teilnehmern, teilweise von Gästen als aber auch von Familie Kujan mitgebracht worden war. Die Getränke wurden per Schubkarre vom Clubhaus zur Bootshalle geliefert. Es war ein schöner, musikalisch untermalter Abend ohne Regen.

Am Samstagmorgen ließ sich so schnell keiner aus den Wohnmobilen hervorlocken. Es prasselte einfach so auf die Dächer. Der Blick aus dem Fenster zeigte auch nur Regen und Flaute.

Nach einem Donnerwetter von Herbert (just in dem Moment kam ein Donner, der einzige an diesem Tag) kranten die Segler ein. Startverschiebung… Irgendwann ging es dann doch los, wir waren über drei Stunden auf dem Wasser, der Wind drehte kontinuierlich. Keine einfachen Bedingungen für einen Wettfahrtleiter. Nach dem ersten Startversuch, dem Verlegen der Bahn schafften wir eine Wettfahrt zu Ende zu segeln. Wir hatten eine Woche zuvor alles bei knapp unter 30 Grad gepackt. Während der Pausen war es schon ziemlich kalt, aber zum Glück hatten wir alles an, was wir mithatten, sogar die extra gekauften Mützen. Der letzte Versuch eine Wettfahrt zu segeln, wurde am ersten Luvfass abgebrochen und wir durften auf direktem Weg in den Hafen treiben, wo auf uns Tee und Rum gewartet haben. Das kennen wir ansonsten nur von der Rumtopfregatta im November am Baldeneysee.

Abends gab es ein gemütliches Beisammensein im eingeheizten Clubhaus. Natürlich mit ausreichend und guter Verpflegung.

Sonntag gab es ein langes Warten auf Wind. Dieser kam aber nicht. Die Wartezeit wurde wieder mit Verpflegung und Zusammenhock auf der Wiese verbracht. Zum Glück war hier der Wettergott gnädig und hat es nicht regnen lassen.

Herbert hat bei der Siegerehrung versprochen, nächstes Jahr einen Termin im Sommer mit warmen Temperaturen und Wind zu bieten. Und ich weiß, dass er das auch schon in der Vergangenheit bieten konnte. Vor der traumhaften Kulisse der zwei Königsschlösser gab es schließlich die Siegerehrung mit Preisverteilung. Jeder Teilnehmer hat einen schönen Erinnerungspreis erhalten.

Am Abend haben die noch nicht abgereisten Segler noch ein schönes Abschlussessen im Nachbardorf eingenommen.

Vielen Dank für die Herzlichkeit, das Ausrichten der Regatta und die schöne Zeit, die wir in Bayern verbringen durften.

Wir versuchen bei der nächsten Regatta mal nicht Vierte in der ersten Wettfahrt zu werden, ansonsten hört ihr wieder von uns,

Katja und Oliver (GER3838)

Überführungstörn Cuxhaven – Schokkerhaven mit der Gatica

Geschrieben von Marco Hill am .

Besatzung: Jörg, Dietrich und Mirco

Cuxhaven Samstag 7. August 13:00Uhr - Sonnenschein kein Wind leichter mitlaufender Strom. Wir Motoren unter Segel die Elbe heraus. Später hatte der Wind auch ein wenig Lust uns anzutreiben, doch ohne Motorunterstützung reichte es nicht um ordentlich voranzukommen.

Ueberfuehrung Gatica Cuxhaven Schokkerhaven 2021 01

Im Laufe der nächsten Stunden entwickelten sich mehrere Regen und Gewitterzellen vor der Küste. Dies veranlasste uns erst die erste Zelle abzuwarten und dann zwischen den Zellen hindurchzufahren. Nach etwas Regen  folgte direkt freundlicher Himmel mit Sonnenschein. Doch das hielt nicht lange an, es brauten sich weitere Regengebiete teilweise mit Gewittern zusammen. Somit mussten wir leider auch die eine oder andere Zelle durchfahren. Der Wind nahm zu, nahm ab und drehte auch gerne mal um 180°, wie er gerade Lust hatte.

Gegen Abend wurde es jedoch nochmal schön mit angenehmen 10 kt. Segelwind an der Kreuz mit leichten Wellen und Abendrot. Dazu kredenzte Jörg uns ein nahrhaftes Abendmahl, sodass wir die Nacht auch gut überstehen konnten.

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Die Nacht gestaltete sich ruhig wie der Abend und wurde von den Lichtern der Windparks und der südlich von uns liegenden Inseln erleuchtet. Mit etwas Glück konnte man auch ein paar Sternschnuppen durch die Wolkenlöcher am dort klaren Sternenhimmel sehen. In der Nacht hatten wir den Großteil der deutschen Nordseeinseln auf unserer Route passiert und entschieden uns gegen einen Zwischenstopp auf Borkum, denn zwei verschiedene Wetterberichte zeigten für den Sonntag gute Bedingungen mit SW Wind mit max.  20-24kt bei 1 m Welle. Damit würde dann die weitere Fahrt auch noch ein Stück schneller gehen. Die Richtung sollte jedoch etwas mehr auf Südwest drehen, sodass wir zum Schluss kreuzen würden.

Zum Morgen nahm der Wind wie angesagt weiter zu. Nach dem Frühstück wurde die angesagte Windstärke auch erreicht und die Welle baute sich zunehmend auf, sodass bald das Kaffeetrinken mit Krängung, Wind und Wellen zu einer kleinen Herausforderung wurden.

Mittlerweile mussten wir aufgrund des Winddrehers an den langen Inseln Ameland und Terschelling merklich kreuzen. Die Welle, die gegen uns lief machte es nicht einfacher allerdings schob uns noch der Strom des ablaufenden Wassers. Wir fuhren lange Schläge zwischen Inseln und Verkehrstrennungsgebiet und der Wind nahm weiter zu. Zum Sonntagmittag überstieg der Wind die angesagten Windgeschwindigkeiten und erreichte die 30 kt. Da hatten wir das Großsegel schon im zweiten Reff.

Während wir vor Ameland bis hin zum Verkehrstrennungsgebiet kreuzten hatte offensichtlich ein Hochseeschlepper der Niederländischen Küstenwache auf dem Radar und nahm Kurs auf uns, dem einzigen Schiff in der Nähe. Als der Abstand so gering war, dass wir die Besatzung auf der Brücke sehen konnten, funkte uns der Schlepper an und wollte einige Fragen beantwortet haben u.a. Wie viele Personen an Bord sind, ob wir etwas zu verzollen hätten und ob es allen gut ginge. Doch die Fragen waren bei den Windgeräuschen kaum zu verstehen, sodass sich diese Prozedur auf dem Amwindkurs gegen die Welle und Strom hin zog.

Nach dieser kleinen Ablenkung merkten wir, dass der Wind und die Wellen weiter zunahmen und der korrigierte Wetterbericht 30kts bei 2,2m Welle angab. Auch diese Angaben wurden schon bald übertroffen und wir mussten unsere Fock einrollen, da der Wind zu stark für das Material war.

Also liefen wir nun nur mit Groß an der Kreuz, dass brachte uns mit dem mittlerweile gekenterten Strom, der dann gegen uns lief, allerdings nicht genug Höhe um die Untiefen vor Terschelling zu umfahren. Wir entschlossen uns dann mit Motorunterstützung und dem Großsegel weiter zu fahren. Damit waren wir dann auch schneller, und fuhren letztlich unter Motor nahezu parallel entlang Terschelling. Doch dann schien es als wäre eine Leine am Heck oder nicht? Doch! Aber nach der dritten Welle war sie nicht mehr gesehen. In unserem Cockpit waren alle Leinen dort wo sie sein sollten.  Uns viel auf, dass wir keine Weiß-Blaue Leine im Cockpit haben, die gelegentlich im Wasser zu sehen war. Kurze Zeit später schwamm etwas hinter uns auf und zog Luftblasen durch das Wasser Abstand von 2-3m hinter uns. Und tauchte im Wellental wieder ab. Auch das war wieder drei Mal zu sehen. Und dann war es wieder weg. Alles sehr merkwürdig.

Nach wenigen Minuten ging plötzlich der Motor aus.
Starten des Motors funktionierte, beim Einlegen des Vorwärts oder Rückwärtsgang blieb die Maschine allerdings sofort stehen. Wir hatten etwas in der Schraube. Als wir dann nur unter Groß erstmal weiterfuhren und das Schlauchboot auf dem Bug nochmal nachgesichert wurde viel auf, dass unser Anker nicht mehr am Bug hing aber die Ankerleine noch da war.

Wir hatten unseren Anker der mit einem Drehbolzen gesichert war verloren. Seitdem es das Schiff gibt, hat sich die Sicherung nie gelöst. Die Wellen der Nordsee waren einfach zu viel und lösten die Sicherung so, dass der Anker wohl mit einer Welle unbemerkt über Bord ging. Wir stellten fest, dass einige Meter Leine unter unserem Schiff hängen mussten und wir zusammen mit dem Anker einen geschätzten neuen Tiefgang von 4-5 Meter hatten. 

Also kreuzten wir unter gerefften Großsegel im tiefen Wasser vor Terschelling auf und ab. Dabei überlegten wir, welche Möglichkeiten wir nun hatte. Denn mit nur gerefftem Groß bei mittlerweile Böen über 40kt, einem Anker im Wasser der uns bremst, Welle und Strom gegen unsere Fahrtrichtung, machten wir keine Höhe mehr gut.

Eine Möglichkeit war nun zu versuchen den Anker auf Kurs mit dem Wind guter Fahrt durchs Wasser zu bergen, jedoch birgt das ein großes Risiko mit fraglichem Erfolg. Zudem bliebe die Schraube blockiert und wir müssten unter Segel anlegen. In dem Fall wäre der nächstmögliche Hafen Borkum gewesen, also 8h Fahrt zurück. Der Wetterbericht kündigte auch noch bleibende Bedingungen an, sodass wir am nächsten Tag  wieder diese Strecke zurück segeln müssen. Mit dem Anker im Wasser bliebe das Risiko , dass er in flacherem Wasser seine Aufgabe erfüllt und im Boden hängen bleibt. Im besten Fall würden wir einfach stehen bleiben, Im schlechtesten Fall könnte der Antriebe und Rumpf Schaden nehmen und Wassereinbruch herbeiführen.

Diese Umstände entschieden, dass wir die Seenotleitung (MRCC) Bremen der DGzRS benachrichtigten (https://www.seenotretter.de/notfall/) und über unseren Zustand berichten, sodass für den Notfall ein Schiff in der Nähe ist. Die Seenotleitung leitete unseren Vorfall direkt an die Seenotrettung der Niederland (KNRM) auf Terschelling weiter. Die Seenotrettungsstation Terschelling funkte uns an und informierte uns, dass sie ein Schiff schicken. Erstaunlicherweise war innerhalb von kurzer Zeit zu sehen, dass punktuell viel Gischt aufschlug, das war ein Schiff der KNRM und dahinter ein weiteres. Sie umfuhren uns und wir besprachen über Funk die Problematik. Ein Seenotretter kam zu uns an Bord und lotste uns direkt in ruhiges Wasser – in die Untiefen. Es war schon merkwürdig nach seinen Anweisungen direkt auf die Sandbänke zuzusteuern. Nur eine Bootslänge vor dem sichtbaren Sand – aber bei einer Wassertiefe von 8!!! Metern, bargen wir das Großsegel, während das Rettungsboot die Schleppleine übergab.

Ueberfuehrung Gatica Cuxhaven Schokkerhaven 2021 03

Die Jungs wussten was sie taten, direkt an der Sandbank gab es eine nicht betonnte Fahrrinne in Richtung Hafen.
Dort sollte uns ein Taucher die Leine entfernen, aber wir lehnten ab und Dietrich sprang ins Wasser um das zu erledigen. Die etwas verwunderten Seenotretter wollten noch wissen, wo er seine Tauchflaschen habe, aber vor der Antwort war er schon im Wasser. Wir konnten uns bei glatten Wasser uns wieder klarieren und die Leine vom Antrieb und vom Kiel befreien. Nach etwas Papierkram und einer kleinen Stärkung fuhren wir unter  Motor weiter bis nach Harlingen, wo wir gegen 23:30 an einem Plattbodenschiff festmachten, der uns dann auch die frohe Nachricht überbrachte, dass wir nicht ausschlafen können, da er früh ablegen wollte. Nach einer warmen Dusche und einer guten Nacht bei uns allen fuhren wir am Montagmorgen zur Schleuse Kornwerdersand um ins Ijsselmeer zu fahren. Über die Nacht nahm der Wind auf verhältnismäßig ruhige 20kt ab. Im Schleusenvorhafen wechselten wir noch kurz die Fock und segelten unter gerefftem Groß und Fock gen Ketelmeer.  Es war zumindest ruhiger als am Vortag. Allerdings wollten Schauer und Regen uns nicht in Ruhe lassen. Es bildeten sich erneut schauergebiete und eine ganze Zeit lang war an Backbord von uns nahe Land ein Regengebiet. Plötzlich war vor uns eine Linie im Wassergezeichnet, hinter der das Wasser matt und weißlich schien – der Regen schien sehr stark und dicht zu sein. Das war er auch. Viel überraschender war, dass innerhalb von 3 Sekunden wieder 30kts an der Windmessanlage standen. In der langen nachmittäglichen Bedienpause erreichten wir die Ketelbrug. Wir hatten nun noch eine Stunde Zeit, bis die Brücke öffnete und nutzten diese um das Schiff zu klarieren.

Das waren drei Tage mit vielen Überraschungen und vielleicht gerade deswegen ein besonderer Überführungstörn.

Mirco Gantenberg

Ueberfuehrung Gatica Cuxhaven Schokkerhaven 2021 04

Pott Regatta 2021 – Besser wird’s nicht!

Geschrieben von Marco Hill am .

Das Orga-Team der Pott-Regatta hat beschlossen, der Terminankündigung vom Dezember den nächsten Schritt folgen zu lassen und die Pott 2021 auszuschreiben.

Bei ausreichendem Interesse und akzeptablen Rahmenbedingungen werden wir unsere Regatta am 10. und 11. September 2021 veranstalten.

Zur Begrenzung des gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risikos haben wir das Programm auf den sportlichen Teil begrenzt und gestrafft.

Start, Ziel, sowie die Up- and Down-Wettfahrten erfolgen am Freitag und am Samstag im Markermeer vor Lelystad. Die Doublehanded-Gruppe fährt an beiden Tagen ebenfalls im Markermeer.

Die Organisation der Liegeplätze an den beiden Regattatagen obliegt jeder Crew für sich. Wir werden in diesem Jahr keine Treffen an Land organisieren. Eine Preisverleihung im bekannten Rahmen planen wir nicht. Alle Informationen und Regattaunterlagen werden nur auf der Homepage veröffentlicht.

Um auszuloten, ob unsere weitere Planung sinnvoll ist, sendet uns Eure Meldung zeitnah, spätestens bis zum 15. August 2021.

Die Regatta findet nur statt, wenn bis zum Meldeschluss mehr als 20 Meldungen eingehen. Bei Absage werden bereits gezahlte Meldegelder erstattet.

Wenn Ihr trotz der beschriebenen Einschränkungen Lust auf Regattasegeln bei der Pott 2021 habt, würden wir uns über Eure Meldung sehr freuen.

Ausschreibung und Meldeformular findet Ihr auf der Pott-Homepage.

Bleibt gesund

Euer Pott Orga-Team

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