Segelbundesliga

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Das Konzept der Liga ist im Segelsport einzigartig, da die Crew nicht mehr an den Skipper gebunden ist, sondern an den Verein. Im Team können Crewmitglieder ausgewechselt werden. Als Segelklasse wurde vom Veranstalter die B/One gewählt. Das Boot ist 7,28m lang und lässt sich mit einem Gennaker mit 48qm Segelfläche sportlich segeln, so dass spannende Matches garantiert sind. Die Boote werden im Gegensatz zu herkömmlichen Regatten vom Veranstalter gestellt, so dass eine Chancengleichheit hinsichtlich des verwendeten Materials besteht.

Der Konkurrenzkampf in der Segelbundesliga hat nicht zuletzt durch die Anzahl der beteiligten Vereine so stark zugenommen, dass sich das SCH Team in der Relegation um einen Bundesligaplatz für 2015 nicht qualifizieren konnte.

 

Bericht von der zweiten SBL Regatta in Travemünde

Geschrieben von Vorstand am .

Das zweite Event der neuen Segel-Bundesliga startete am Wochenende in Travemünde. Mit einem Erfolg, aber auch einer gehörigen Portion Pech für den Segelclub Hattingen.

Steuermann Holger Neuhaus begann mit seinem Team Oliver Babik, Peter Kruse und Arne Wittemer mit einem zweiten Platz im ersten Lauf. Doch dann schlug das Pech zu. Vor dem Start zum nächsten Lauf gab es eine unverschuldete Kollision mit einem Gegner, die einen Materialschaden am Boot der Hattinger verursachte. Die folgende Wettfahrt konnte nicht mehr zu Ende gefahren werden. Die Reparatur führte zu weiteren Schwierigkeiten, und so war der gute Schwung aus der ersten Wettfahrt dahin. Am Ende war das Team aber froh, den 16. Tabellenplatz insgesamt gehalten zu haben. Es gibt in diesem Jahr noch weitere drei weitere Chancen, sich zu verbessern.

Erstmals war diese Regatta live im Internet zu erleben. Kameras auf Schlauchbooten und in Drohnen eingebaut, verfolgten das Geschehen auf dem Wasser: Dazu gab es das sogenannte Trackingsystem, bei dem jedes Boot mit einem Sender ausgestattet war, der die Informationen über die Fahrt des Schiffs direkt übertrug. Neben einer Reihe von Informationen wie Wind, Geschwindigkeit oder zurückgelegte Distanz konnte jederzeit die Rangfolge der Boote im Vergleich zu den Gegnern dargestellt werden. Das Ganze wurde per Livestream im Internet gesendet, und zu Hause saßen die Vereinsmitglieder vor den Bildschirmen und fieberten mit ihrem Teams.

 

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