Segelbundesliga

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Das Konzept der Liga ist im Segelsport einzigartig, da die Crew nicht mehr an den Skipper gebunden ist, sondern an den Verein. Im Team können Crewmitglieder ausgewechselt werden. Als Segelklasse wurde vom Veranstalter die B/One gewählt. Das Boot ist 7,28m lang und lässt sich mit einem Gennaker mit 48qm Segelfläche sportlich segeln, so dass spannende Matches garantiert sind. Die Boote werden im Gegensatz zu herkömmlichen Regatten vom Veranstalter gestellt, so dass eine Chancengleichheit hinsichtlich des verwendeten Materials besteht.

Der Konkurrenzkampf in der Segelbundesliga hat nicht zuletzt durch die Anzahl der beteiligten Vereine so stark zugenommen, dass sich das SCH Team in der Relegation um einen Bundesligaplatz für 2015 nicht qualifizieren konnte.

 

Eine kleine Nachlese zur Relegation

Geschrieben von Dieter Plümacher am .

Nach-denkliches nach der Bundesliga

Eine kleine Nachlese:

Eigentlich muss man schon ganz schön bescheuert sein, um sich bei etwa 4 Grad über Null (immerhin) auf ein kaltes Gummiboot zu setzen, auf der Flensburger Förde den kalten Fahrtwind im Gesicht zu spüren, dass einem das Lächeln einfriert um dann auch noch die Strömung für unsere Regattateilnehmer zu ermitteln.

Das Zwiebellagenkleidungsbarometer stand auch ungefähr fünf Lagen!

Aber als sogenannter „vernünftiger“ Mensch tut es gut, auch einmal vom Gewohnten abzuweichen und etwas ganz Anderes zu erleben.

Und das war es wirklich!

 

Allein das Erleben der Atmosphäre, die Auseinandersetzung mit Wettkampfregeln, die enorme Anspannung bei der Beobachtung der Einzelwettfahrten, die Befürchtungen, ob das Material hält, vermittelten dem Beobachter eine ganz neue Erfahrung.

Es war einfach spannend bis zum letzten Moment!

Endlich auch mal die Erfahrung eines Gelegenheits-Regattateilnehmers, dass das Reglement und die Regatten selbst viel fairer geworden sind und nicht mehr Materialschlachten stattfinden, die von denen bestimmt werden, die sich die beste Ausstattung leisten können.

Am Freitag waren gefühlte 3 Grad angesagt; der Wind briste auf bis zu acht Windstärken in Böen und es waren als Folge Mastbrüche   (3) zu verzeichnen. Deswegen mussten leider die Trainingsläufe abgesagt werden

Leider mussten aber auch unsere Kämpfer darunter leiden, dass das Material nicht hielt oder auch nur unsachgemäß repariert wurde.(Besenstielstück als eigentlich provisorischer Lümmellager-Ersatz). Der zu spät ersetzte Gennaker gehört auch in diese Rubrik, weil er einen rechtzeitigen Start verhinderte.

Zu schade, dass solche Vorfälle in der Folge trotz bester Segelergebnisse dann die Qualifikation für die erste Bundesliga kosten mussten. Aber zum Glück gab sich Jörg nicht mit den Ergebnissen zufrieden und protestierte bei der Wettkampfleitung. So wurde auch die allerletzte taktische Möglichkeit wahrgenommen, weitergekämpft und ein besseres Endergebnis erreicht.

So viel Kampfgeist kann man nur bewundern!!!

In der Gruppe selbst stimmte alles: Die Unterbringung stellte sich als sehr gut von Oliver gewählt heraus. Die Zimmer wirkten schön und gepflegt und der Pensionswirt bediente uns äußerst zuvorkommend. Die Stimmung untereinander blieb bis zuletzt wohltuend harmonisch und humorvoll entspannt.

Ein weiterer Grund (noch)einmal mitzufahren.

Ein dankbarer Begleiter

Dieter Plümacher

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